nnz-online

nnz-Betrachtung: Das Mauern im Rathaus

Dienstag, 23. Juni 2015, 11:26 Uhr
In den Medien sollen durchaus neugierige Menschen arbeiten. Sie haben das Ohr "an der Masse", schnappen hier oder dort was auf und bekommen Pressemitteilungen. Wenn Sie denen nachgehen, dann stoßen Sie mitunter auf eine dicke Rathaus-Mauer...


Die nnz berichtete am Mittwoch voriger Woche über Aufforderung der SPD-Fraktion an die Stadtverwaltung, zu Äußerungen der CDU-Kollegen Stellung zu beziehen.

Ihr gutes Recht. Auch die nnz wandte sich an die Verwaltung dieser Stadt und bat um Antwort, schließlich handelt es sich um eine öffentlich gestellte Frage der SPD. Bis heute musste die Redaktion dieser Zeitung allerdings auf eine Antwort warten und die lautet: "Leider liegt es bis heute noch keine offizielle Frage seitens der SPD-Fraktion vor."

Und so gibt es auch keine Antwort. Ja, man setzt zuerst auf Zeit, dann sitzt man aus und dann werden Medien lapidar abgespeist. Gründe? Gibt es viele. Die reichten vermutlich von "keine Unruhe" bis zu einer Antwort, die vielleicht einer der streitenden Seiten Recht geben könnte. Vielleicht hat die SPD doch Recht mit ihrer Behauptung der Diffamierung? Vielleicht auch nicht.

In diesem, wie in anderen Fällen - zum Beispiel der sogenannten Dienstwagenaffäre der ehemaligen Oberbürgermeister, der Dienstreise-Nachfragen in Richtung des ehemaligen Bürgermeister - gibt es einfach keine Antwort. Vermutlich bekommen die nicht einmal die Stadträte, die es wagen, diese Fragen zu stellen. Die soll es glücklicherweise noch geben. Hört man...
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de