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Interessierte Gäste aus Ghana besuchten Stadtwerke und Nobas

Samstag, 13. Juni 2015, 10:25 Uhr
Nahezu unbemerkt hielten sich in dieser Woche hochrangige Vertreter der Regierung von Ghana in Nordhausen auf. Sie wollten sich über die Strukturen der kommunalen Abfallentsorgung und Energiegewinnung informieren...

Stippvisite in der Nobas in Nordhausen (Foto: nnz) Stippvisite in der Nobas in Nordhausen (Foto: nnz)
Zum Abschluss des Besuches wurde ein Abstecher in die HBM Nobas der Günter Papenburg AG gemacht.

Wir beginnen mit der Geschichte an deren Ende. Gestern Mittag also besuchten die Gäste aus dem afrikanischen Land die Nobas in Nordhausen. Das Nordhäuser Traditionsunternehmen gehört zur Günter Papenburg AG, die wiederum seit Jahren sowohl geschäftliche als auch freundschaftliche Beziehungen in Richtung Ghana unterhält.

In Nordhausen hatte sich die Delegation unter Leitung des Ministers für Bau und Infrastruktur (Minister for Local Government & Rural Development), Alhaji Collins Dauda, in den Stadtwerken die kommunalen Strukturen der Abfallentsorgung erklären lassen. Die Fragen reichten von der Gebührenerhebung bis hin zur energetischen Nutzung der Abfälle. "Aus den zahlreichen Fragen wurde sichtbar, wie hoch das Interesse der Delegation an diesem Bereich ist. Zuvor hatten die Ghanaer sich bei der Günter Papenburg AG in Hannover die privatwirtschaftlich organisierte und strukturierte Abfallentsorgung erläutern lassen", berichtet Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch im Gespräch mit der nnz.

Der Besuch in der Nobas war letztlich der Schlusspunkt unter der Stippvisite in Nordhausen, er kam aber nicht von ungefähr. Schließlich hatte das Nordhäuser Unternehmen im vergangenen Jahr einen Großauftrag mit dem afrikanischen Land abgeschlossen. Die 30 Millionen Euro seien schließlich rund 10 Prozent des gesamten Ghanaischen Handelsvolumen mit der BRD gewesen.

Nach dem Besuch in Nordhausen ging es am Freitagmittag schließlich noch einmal nach Hannover. Auf Wunsch des zur Delegation gehörenden Beraters des Präsidenten für Gesundheitsfragen fanden Gespräche in der medizinischen Hochschule in Hannover statt. Und auch hier schließlich sich der Kreis zur Papenburg AG: Günter Papenburg hat sei Jahren die Patenschaft für die Ausbildung von Ärzten aus dem afrikanischen Land übernommen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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