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JU wirbt für Organspende

Montag, 08. Juni 2015, 07:35 Uhr
Am vergangenen Freitag warb die Junge Union Nordhausen im Rahmen einer thüringenweiten Aktion der Thüringer Jungen Union sowie des Ring-Christlich-Demokratischer-Studenten (RCDS) für das Thema Organspende...

JU plädiert für Organspende (Foto: JU Nordhausen) JU plädiert für Organspende (Foto: JU Nordhausen)
„In Deutschland gibt es einen akuten Organmangel. Aufgrund dieses Mangels sterben in Deutschland jeden Tag durchschnittlich drei Menschen auf der Warteliste für ein neues Organ. Insgesamt stehen in Deutschland mehr als 10.000 Patienten auf der Warteliste für eine Transplantation“, weiß Chris Schröder, JU Kreisvorsitzender zu berichten.

Am Informationsstand der JU erhielten interessierte Bürger Materialien zu häufig gestellten Fragen, allgemeinen Informationen oder zu konkreten Fragestellungen wie zum Beispiel. "Wie werde ich Organspender?".

Auch konnte vor Ort direkt der Organspendeausweis ausgefüllt und mitgenommen werden. „Mit dem Organspendeausweis nimmt man seinen Hinterbliebenen die Entscheidung ab, was mit den Organen passieren soll. Deshalb ist auch eine Entscheidung für die Zeit nach seinem eigenen Bestehen. Das kann im Rahmen dieser schweren Phase durchaus wichtig sein“, so Stefan Hafermalz, stellvertretender Vorsitzender der Kreis JU.

Repräsentative Umfragen ergaben, dass nur etwa 28% der deutschen Bevölkerung ihre Entscheidung über eine Organspende nach dem Tod in einem Organspendeausweis festgehalten haben und in neun von zehn Fällen die Angehörigen nach dem Tod des Patienten über eine Organspende entscheiden, weil der Verstorbene seine Entscheidung nicht mitgeteilt oder dokumentiert hat.

Dies ist für viele Angehörige sehr belastend in einer ohnehin schon schwierigen Situation. Sinn und Zweck dieser Aktion ist also aufzuklären, Angst zu nehmen und Mut zu machen, damit sich mehr Menschen aktiv mit dem Thema auseinander setzten und eine Entscheidung für sich treffen.

Weiter geht es für Mitglieder der Jungen Union bereits am kommenden Wochenende. Dann besuchen Sie den Tag des offenen Landtags in Erfurt, wo sie vom Landtagsabgeordneten Egon Primas begrüßt werden.
Autor: red

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