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Tabellenführung übernommen

Dienstag, 19. Mai 2015, 20:34 Uhr
Die Thüringer HC gewinnt sein letztes Auswärtsspiel mit 40:28 (21:15) in Göppingen. Damit erledigten die Thüringerinnen ihre Pflichtaufgabe souverän und es fehlt ihnen nur noch ein Punkt bis zum Deutschen Meistertitel. Beste Torschützin für den THC war Lydia Jakubisova mit acht Toren. Für Frisch Auf war Ana Petrinja ebenfalls acht Mal erfolgreich...


Die Gäste aus Bad Langensalza zeigten von Beginn an, dass es heute um nicht weniger als den Meistertitel ging. Fünf Minuten und die Thüringerinnen führten mit 5:0 dreimal Katrin Engel, Meike Schmelzer und Kerstin Wohlbold waren die Torschützinnen. Nicole Dinkel gelang per Strafwurf der erste Göppinger Treffer.

Der THC-Angriff agierte bis zum 9:2 makellos. Jeder Angriff wurde erfolgreich abgeschlossen. Frisch Auf fing sich ein wenig und konnte den Abstand nun bei sechs Toren halten. Nicole Dinkel und Ana Petrinja blieben bis zum 7:13 die einzigen Torschützen für die Gastgeber. Für den Thüringer HC waren bis dahin sieben Spielrinnen erfolgreich. Besonders auffällig agierte Kapitänin Kerstin Wohlbold. Sie setzte sich immer wieder schön im 1-gegen-1 durch und bediente ihr Mitspielerinnen. Nach dem 7:15 schlich sich bei den Gästen der Schlendrian ein.

Im Angriff wurden nun reihenweise Chancen liegen gelassen und Göppingen gelang ein fünffach Schlag. Die komfortable Acht-Tore-Führung war damit auf drei zusammengeschmolzen. (12:15/21. Minute) Lydia Jakubisova beendete die Torflaute der Thüringerinnen. Nach den kurzen Schreckminuten ging der Deutsche Meister wieder konzentrierter zu Werke und erhöhte die Differenz auf sechs Zähler (14:20). Die starke Jana Krause parierte einen Strafwurf, bevor es zwei Minuten später mit 15:21 in die Kabinen ging.

Svenja Huber erhöhte nach der Pause per Tempogegenstoß auf 22:15. Auf der Gegenseite konnte Jana Krause parieren, bevor Katrin Engel die Acht-Tore-Führung wieder herstellte. Die Schwächephase war überwunden. Es wurde hektisch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit, doch Jana Krause vernagelte ihren Kasten. Trainer Herbert Müller wollte das Spiel beruhigen und nahm bereits nach sieben Minuten eine Auszeit. Der Abstand der beiden Mannschaften blieb nun konstant bei sieben oder acht Toren. Svenja Huber zeigte sich nervenstark von der Strafwurflinie. Göppingen ging rüde in der Abwehr zu Werke.

Gerade die Kreisspielerinnen Danick Snelder und Meike Schmelzer mussten viel einstecken. Eine Viertelstunde vor dem Ende stellte Katrin Engel in Unterzahl mit einem schönen Rückraumtreffer die erste Zehn-Tore-Differenz her (19:29). Herbert Müller wechselte kräftig durch. Lydia Jakubisova konnte sich auf der Außenposition immer wieder schön in Szene setzen, erzielte allein sieben Treffer in der zweiten Hälfte. Dinah Eckerle kam für Jana Krause in die Partie und knüpfte an deren gute Leistung an. Der THC konnte weiter erhöhen. Franziska Mietzner traf mit einem Rückraumkracher zum 38:26, den 40:28 Endstand stellte dann Iveta Luzumova her.

Nun hat es der THC am Samstag selbst in der Hand, nach dem Spiel gegen den Erzrivalen aus Leipzig, den fünften Meistertitel in Folge zu feiern. Anwurf in der Salza-Halle wird um 15.40 Uhr sein.
Stephanie Lapp
Autor: red

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