nnz-Rückspiegel: 22. April 2003
Samstag, 22. Mai 2004, 06:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
DGB bei PDS, Nordbrand, Klo und Nachnutzung
DGB-Chef besuchte PDS-Basis
37 Jahre ist er nun schon SPD-Mitglied. Aber zur Zeit scheint er nicht sonderlich glücklich zu sein in seiner Partei Thüringens DGB-Chef Frank Spieth. Vielleicht war er auch deshalb zu Gast bei der PDS-Basis? Jedenfalls ging der Gewerkschafter nicht gerade zimperlich um mit den führenden Genossen seiner Partei, allen voran Bundeskanzler Schröder. Zu Gast bei der Nordhäuser PDS-Basis beschwor Spieth Dienstag Abend geradezu den Widerstand gegen den geplanten sozialen Kahlschlag der Bundesregierung. Von gleich reihenweise nicht eingehaltenen Wahlversprechen war die Rede, von Erpressung des Bundeskanzlers gegenüber seiner Partei, ja, selbst die Verfassung sieht der oberste Thüringer Gewerkschafter in Gefahr, wenn all das in die Tat umgesetzt wird, was da gegenwärtig in Berlin auf der Streichliste steht...ausführlich im nnz-Archiv
42 mal neues frisches Säulen-Grün
Am heutigen Abend war es endlich soweit. Da wurde die neu gepflanzte Buchen-Allee auf dem Hauptfriedhof in Nordhausen eröffnet. Die Stadtverwaltung hatte interessierte Bürger eingeladen und einige von ihnen waren auch der Einladung, trotz strömenden Regens gefolgt. Anfang April pflanzte das städtische Amt für Umwelt und Grünordnung auf dem Hauptfriedhof 42 Säulen-Buchen als Ersatz für die alte Pappelallee. Diese Pappeln, deren Lebenszeit mit 80 Jahren vorüber sei, hätten praktisch jeden Moment umstürzen können, begründete Amtsleiter Reiner Kirsch die Fällung, die auch von den Stadträten beschlossen worden war. Die neuen 4 bis 5 Meter hohen Buchen hätten eine Standzeit von 100 bis 200 Jahren und seien schon ab Bodenhöhe grün..ausführlich im nnz-Archiv
Schwerstarbeit für Königin
Im gesamten Landkreis ist an diesem Wochenende mächtig was los. Doch nur in Sülzhayn hat am Sonntag eine Königin die Regierungsgeschäfte in der Hand. Die Rhododendronkönigin wird nach dem Erfolg im vorigen Jahr wieder mit einem spektakulären Transportmittel, das noch geheim gehalten wird, im Kurpark eintreffen. Sie wird gefahren, denn sie viel zu tun an diesem Tag. So wird sie erstmals das gesamte Programm moderieren. Während des Rhododendronfestes wird eine Spendensammlung für die Sanierung des Springbrunnens im Kurpark durchgeführt. Das Ziel der Spendensammlung sind 2500 Euro. Unternehmer und Gewerbetreibende sind als Spender willkommen, sie erhalten für ihre Spende eine Spendenquittung...ausführlich im nnz-Archiv
Position gehalten und ausgebaut
Die Eckes-Gruppe in Nieder-Olm hat heute die Geschäftszahlen für das Jahr 2002 vorgelegt. nnz sprach darüber mit dem Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH, Hans-Joachim Junker. Eckes & Stock International begegnete den unverändert schwierigen Bedingungen auf den Märkten mit der konsequenten Fortsetzung der Wertsteigerungs-Strategie, durch Fokussierung der Marketing-Investitionen auf die Kernmarken (Chantré, Echter Nordhäuser, Fernet Stock, Keglevich, Limoncé und Stroh) und durch zahlreiche gezielte Neuprodukteinführungen sowie neue Distributionsmarken. In Deutschland konnte die Position auf dem Sektmarkt ausgebaut und die erfolgreiche Eintrittsposition auf dem Weinmarkt verdoppelt werden. So ist es in der offiziellen Verlautbarung des Konzerns zu lesen.
Auch aus Nordhäuser Sicht kann 2003 als erfolgreich verbucht werden. Wir haben mit der Marke Echter Nordhäuser unsere Marktführerschaft stabilisiert und ausgebaut, obwohl der Gesamtmarkt doch eine leicht rückläufige Tendenz aufgewiesen hatte, so Junker zur nnz. Auch die Platzierung des Echten Nordhäuser Eiskorns sei erfolgversprechend verlaufen. Diese neuen Impulse für den Markt sollen in diesem Jahr mit dem Eiskräuter fortgesetzt werden...ausführlich im nnz-Archiv
Blumen statt Klo
Die Toiletten-Landschaft in Nordhausen sollte um eine Örtlichkeit reicher werden. Das schwebte vor einiger Zeit der PDS-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat vor. Die Sozialisten hatten einen entsprechenden Antrag gestellt. Dort, wo einst die Hundezwinger der Polizei in der Park-Allee zu finden waren, dort sollte nach den Vorstellungen der PDS eine weitere öffentliche Toilette gebaut werden. Vor allem sollte die von Besuchern des Stadtparks und von Gästen der Rolandstadt genutzt werden, die ihr Auto auf dem Parkplatz in der Wendeschleife abstellen.
Der Standort sei nicht nur ungeeignet, sondern auch nicht finanzierbar, so die Haltung der Stadtverwaltung. Nach Angaben von Bauamtsleiter Jens Kohlhause würde der Klo-Neubau rund 100.000 Euro kosten, da auch vorhandene Anschlussleitungen wieder eingerichtet werden müssten. Zudem gebe es in der Nordhausen-Info eine behindertengerechte Toilette und an der Arnoldstraße würde eine neue entstehen. Das Areal des ehemaligen Hundezwingers sei in das Stadtschmuckprogramm aufgenommen worden...ausführlich im nnz-Archiv
Schon das DANACH beschließen
Die Landesgartenschau beginnt im nächsten Jahr. Schon aber jetzt müssen sich die Stadträte mit dem so genannten Nachnutzungskonzept beschäftigen. Und das kann schwierig werden. Zwei Varianten hatte LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan bereits dem Aufsichtsrat vorgestellt. Gestern reichte sie eine Erweiterung nach, in der Zahlenbeispiele aufgeführt waren. Eine Variante sieht die Auflösung der LGS-GmbH vor und die Überführung des Anlagevermögens in das Eigentum der Stadt. Die zweite Möglichkeit ist deren Weiterführung und dann die Vermarktung des Veranstaltungsgeländes rund um den Petriturm.
Fakt ist, der Übergang werde sich über rund 10 Jahre hinstrecken. Eine Zeit, die der Thüringer Gesetzgeber auch für die Nachnutzung des Geländes mindestens vorschreibt. Nun sollen beide Varianten im Stadtrat diskutiert werden, das solle vor allem aus steuerrechtlicher Sicht geschehen, meinte Klaan. Sie wolle das Papier, das im kommenden Stadtrat zur ersten Lesung eingebracht werden soll, in allen Ausschüssen und Fraktionen erläutern...ausführlich im nnz-Archiv
Noch vor der Sommerpause
Ab der kommenden Spielzeit soll es im Nordhäuser Theater keinen Intendant mehr geben. Darüber zerreißen sich die Kulturkritiker in dieser Republik die publizistischen Mäuler. Doch so unlukrativ scheint der künftige Job als Geschäftsführer in Nordhausen nicht zu sein. 49 Bewerbungen sind auf die Ausschreibung eingegangen, davon habe der Aufsichtsrat in den zurückliegenden Tagen 15 Frauen und Männer ausgesucht, die so zusagen in die engere Wahl kommen sollen. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH, Klaus Wahlbuhl, der nnz sagte, gebe es in den kommenden Tagen weitere Gespräche bei den Gesellschaftern und mit Beratern auf Sondershäuser und Nordhäuser Seite...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDGB bei PDS, Nordbrand, Klo und Nachnutzung
DGB-Chef besuchte PDS-Basis
37 Jahre ist er nun schon SPD-Mitglied. Aber zur Zeit scheint er nicht sonderlich glücklich zu sein in seiner Partei Thüringens DGB-Chef Frank Spieth. Vielleicht war er auch deshalb zu Gast bei der PDS-Basis? Jedenfalls ging der Gewerkschafter nicht gerade zimperlich um mit den führenden Genossen seiner Partei, allen voran Bundeskanzler Schröder. Zu Gast bei der Nordhäuser PDS-Basis beschwor Spieth Dienstag Abend geradezu den Widerstand gegen den geplanten sozialen Kahlschlag der Bundesregierung. Von gleich reihenweise nicht eingehaltenen Wahlversprechen war die Rede, von Erpressung des Bundeskanzlers gegenüber seiner Partei, ja, selbst die Verfassung sieht der oberste Thüringer Gewerkschafter in Gefahr, wenn all das in die Tat umgesetzt wird, was da gegenwärtig in Berlin auf der Streichliste steht...ausführlich im nnz-Archiv
42 mal neues frisches Säulen-Grün
Am heutigen Abend war es endlich soweit. Da wurde die neu gepflanzte Buchen-Allee auf dem Hauptfriedhof in Nordhausen eröffnet. Die Stadtverwaltung hatte interessierte Bürger eingeladen und einige von ihnen waren auch der Einladung, trotz strömenden Regens gefolgt. Anfang April pflanzte das städtische Amt für Umwelt und Grünordnung auf dem Hauptfriedhof 42 Säulen-Buchen als Ersatz für die alte Pappelallee. Diese Pappeln, deren Lebenszeit mit 80 Jahren vorüber sei, hätten praktisch jeden Moment umstürzen können, begründete Amtsleiter Reiner Kirsch die Fällung, die auch von den Stadträten beschlossen worden war. Die neuen 4 bis 5 Meter hohen Buchen hätten eine Standzeit von 100 bis 200 Jahren und seien schon ab Bodenhöhe grün..ausführlich im nnz-ArchivSchwerstarbeit für Königin
Im gesamten Landkreis ist an diesem Wochenende mächtig was los. Doch nur in Sülzhayn hat am Sonntag eine Königin die Regierungsgeschäfte in der Hand. Die Rhododendronkönigin wird nach dem Erfolg im vorigen Jahr wieder mit einem spektakulären Transportmittel, das noch geheim gehalten wird, im Kurpark eintreffen. Sie wird gefahren, denn sie viel zu tun an diesem Tag. So wird sie erstmals das gesamte Programm moderieren. Während des Rhododendronfestes wird eine Spendensammlung für die Sanierung des Springbrunnens im Kurpark durchgeführt. Das Ziel der Spendensammlung sind 2500 Euro. Unternehmer und Gewerbetreibende sind als Spender willkommen, sie erhalten für ihre Spende eine Spendenquittung...ausführlich im nnz-ArchivPosition gehalten und ausgebaut
Die Eckes-Gruppe in Nieder-Olm hat heute die Geschäftszahlen für das Jahr 2002 vorgelegt. nnz sprach darüber mit dem Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH, Hans-Joachim Junker. Eckes & Stock International begegnete den unverändert schwierigen Bedingungen auf den Märkten mit der konsequenten Fortsetzung der Wertsteigerungs-Strategie, durch Fokussierung der Marketing-Investitionen auf die Kernmarken (Chantré, Echter Nordhäuser, Fernet Stock, Keglevich, Limoncé und Stroh) und durch zahlreiche gezielte Neuprodukteinführungen sowie neue Distributionsmarken. In Deutschland konnte die Position auf dem Sektmarkt ausgebaut und die erfolgreiche Eintrittsposition auf dem Weinmarkt verdoppelt werden. So ist es in der offiziellen Verlautbarung des Konzerns zu lesen.
Auch aus Nordhäuser Sicht kann 2003 als erfolgreich verbucht werden. Wir haben mit der Marke Echter Nordhäuser unsere Marktführerschaft stabilisiert und ausgebaut, obwohl der Gesamtmarkt doch eine leicht rückläufige Tendenz aufgewiesen hatte, so Junker zur nnz. Auch die Platzierung des Echten Nordhäuser Eiskorns sei erfolgversprechend verlaufen. Diese neuen Impulse für den Markt sollen in diesem Jahr mit dem Eiskräuter fortgesetzt werden...ausführlich im nnz-Archiv
Blumen statt Klo
Die Toiletten-Landschaft in Nordhausen sollte um eine Örtlichkeit reicher werden. Das schwebte vor einiger Zeit der PDS-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat vor. Die Sozialisten hatten einen entsprechenden Antrag gestellt. Dort, wo einst die Hundezwinger der Polizei in der Park-Allee zu finden waren, dort sollte nach den Vorstellungen der PDS eine weitere öffentliche Toilette gebaut werden. Vor allem sollte die von Besuchern des Stadtparks und von Gästen der Rolandstadt genutzt werden, die ihr Auto auf dem Parkplatz in der Wendeschleife abstellen.
Der Standort sei nicht nur ungeeignet, sondern auch nicht finanzierbar, so die Haltung der Stadtverwaltung. Nach Angaben von Bauamtsleiter Jens Kohlhause würde der Klo-Neubau rund 100.000 Euro kosten, da auch vorhandene Anschlussleitungen wieder eingerichtet werden müssten. Zudem gebe es in der Nordhausen-Info eine behindertengerechte Toilette und an der Arnoldstraße würde eine neue entstehen. Das Areal des ehemaligen Hundezwingers sei in das Stadtschmuckprogramm aufgenommen worden...ausführlich im nnz-Archiv
Schon das DANACH beschließen
Die Landesgartenschau beginnt im nächsten Jahr. Schon aber jetzt müssen sich die Stadträte mit dem so genannten Nachnutzungskonzept beschäftigen. Und das kann schwierig werden. Zwei Varianten hatte LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan bereits dem Aufsichtsrat vorgestellt. Gestern reichte sie eine Erweiterung nach, in der Zahlenbeispiele aufgeführt waren. Eine Variante sieht die Auflösung der LGS-GmbH vor und die Überführung des Anlagevermögens in das Eigentum der Stadt. Die zweite Möglichkeit ist deren Weiterführung und dann die Vermarktung des Veranstaltungsgeländes rund um den Petriturm.
Fakt ist, der Übergang werde sich über rund 10 Jahre hinstrecken. Eine Zeit, die der Thüringer Gesetzgeber auch für die Nachnutzung des Geländes mindestens vorschreibt. Nun sollen beide Varianten im Stadtrat diskutiert werden, das solle vor allem aus steuerrechtlicher Sicht geschehen, meinte Klaan. Sie wolle das Papier, das im kommenden Stadtrat zur ersten Lesung eingebracht werden soll, in allen Ausschüssen und Fraktionen erläutern...ausführlich im nnz-Archiv
Noch vor der Sommerpause
Ab der kommenden Spielzeit soll es im Nordhäuser Theater keinen Intendant mehr geben. Darüber zerreißen sich die Kulturkritiker in dieser Republik die publizistischen Mäuler. Doch so unlukrativ scheint der künftige Job als Geschäftsführer in Nordhausen nicht zu sein. 49 Bewerbungen sind auf die Ausschreibung eingegangen, davon habe der Aufsichtsrat in den zurückliegenden Tagen 15 Frauen und Männer ausgesucht, die so zusagen in die engere Wahl kommen sollen. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH, Klaus Wahlbuhl, der nnz sagte, gebe es in den kommenden Tagen weitere Gespräche bei den Gesellschaftern und mit Beratern auf Sondershäuser und Nordhäuser Seite...ausführlich im nnz-Archiv
