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Umsatzeinbruch auf Thüringens Baustellen

Montag, 18. Mai 2015, 10:39 Uhr
Das Thüringer Bauhauptgewerbe hatte von Januar bis Februar 2015 Umsatzeinbußen gegenüber dem Vorjahreszeitraum von insgesamt 10,0 Prozent. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lagen die Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes damit 11,4 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt der Neuen Bundesländer...

...und 4,4 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.

Bis Ende Februar 2015 gingen im Thüringer Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahr 3,1 Prozent an Arbeitsplätzen verloren. Auch in den Neuen Bundesländern lag die durchschnittliche Zahl der tätigen Personen leicht (-0,7 Prozent) unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes. Deutschlandweit stieg die Anzahl der Baubeschäftigten um 0,1 Prozent an.

Während sich die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden deutschlandweit um 9,1 Prozent und in den Neuen Bundesländern um 3,9 Prozent verringerte, wurden in Thüringen sogar 12,0 Prozent weniger Stunden gearbeitet.

Resultierend aus Umsatz- und Beschäftigungsrückgang sank auch die Umsatzproduktivität in Thüringen von Januar bis Februar 2015 gegenüber den ersten zwei Monaten 2014 um 7,2 Prozent. Mit 12 491 Euro Umsatz je baugewerblich Beschäftigtem lag sie unter dem Durchschnittswert der Neuen Bundesländer (+ 2,1 Prozent, 14 250 Euro Umsatz je Beschäftigten) und unter dem Bundesdurchschnitt (- 5,7 Prozent, 16 167 Euro Umsatz je Beschäftigten).

Veränderung ausgewählter Merkmale im Bauhauptgewerbe von Januar bis Februar 2015 zum Vorjahreszeitraum in Thüringen, in den Neuen Bundesländern und in Deutschland (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik) Veränderung ausgewählter Merkmale im Bauhauptgewerbe von Januar bis Februar 2015 zum Vorjahreszeitraum in Thüringen, in den Neuen Bundesländern und in Deutschland (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)

Die in den ersten zwei Monaten 2015 gezahlten Entgelte lagen sowohl im Thüringer Bauhauptgewerbe (-3,4 Prozent) als auch in den Neuen Bundesländern (-0,2 Prozent) und deutschlandweit (-1,3 Prozent) unter dem Vorjahreswert.
Autor: red

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