Ohne Druck und Zwang
Freitag, 21. Mai 2004, 09:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Am 28. Spieltag empfängt Wacker 90 Nordhausen die abstiegsbedrohte Elf von Vimaria Weimar, während die FSG Salza in Rudisleben antreten muss. Die Aussichten für beide Nordhäuser Mannschaften fasst nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg zusammen.
Nach der Blamage am vergangenen Wochenende ist für beide Nordhäuser Mannschaften Wiedergutmachung angesagt. Wacker 90 empfängt am Sonnabend um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark die abstiegsbedrohten Goethestädter. Die FSG Salza muss in Rudisleben Farbe bekennen.
Keine leichte Aufgabe für die Böhm-Elf nach der desolaten Leistung gegen Weißensee (0:2) am vergangenen Wochenende vor heimischer Kulisse. Wie schon so oft in der Vergangenheit, taten sich die Kicker um Kapitän Enrico Weber schwer gegen einen verhältnismäßig leichten Gegner und boten die schlechteste Partie auf eigenem Platz. Die Mannschaft muss sich In Rudisleben noch einmal zusammenraufen und sich auf die eigenen Stärken besinnen. Allerdings kann Trainer Silvio Böhm nicht auf die Abwehrstrategen Weber und Burghardt verzichten. Im Hinspiel gab es einen knappen 3:2-Erfolg für Salza. Ein Unentschieden in Rudisleben wäre schon ein großer Erfolg.
Auch Wacker 90 bekleckerte sich beim Absteiger Lobeda nicht mit Ruhm. Die Nordhäuser kamen gegen die Saalestädter über ein mageres Unentschieden nicht hinaus. Während die A-Junioren unter ihrem Trainer Dirk Fuhrmann nach einer beeindruckenden Spielserie in die Landesliga aufsteigen, sind für die Etzrodt-Truppe sind bezüglich Relegation nun endgültig alle Messen gesungen. Schon jetzt steht fest, dass es eine enttäuschende Saison wird und das erklärte Ziel wiederum verfehlt wurde. Die Gründe dafür sind vielfältig und bedürfen einer genauen Analyse. Es nützt niemanden etwas – vor allem der Mannschaft nicht – wenn man Augenwischerei betreibt und die dünne Spielerdecke als Argument für das indiskutable Abschneiden benutzt. Die noch ausstehenden drei Spiele haben für die Wacker-Elf leider nur noch statistischen Wert. Gegen Vimaria Weimar zählt – auch ohne einige Leistungsträger – nur ein Sieg. Im Hinspiel enttäuschte Wacker allerdings auch schon und kam im Weimar über ein 2:2 nicht hinaus.
Autor: rhNach der Blamage am vergangenen Wochenende ist für beide Nordhäuser Mannschaften Wiedergutmachung angesagt. Wacker 90 empfängt am Sonnabend um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark die abstiegsbedrohten Goethestädter. Die FSG Salza muss in Rudisleben Farbe bekennen.
Keine leichte Aufgabe für die Böhm-Elf nach der desolaten Leistung gegen Weißensee (0:2) am vergangenen Wochenende vor heimischer Kulisse. Wie schon so oft in der Vergangenheit, taten sich die Kicker um Kapitän Enrico Weber schwer gegen einen verhältnismäßig leichten Gegner und boten die schlechteste Partie auf eigenem Platz. Die Mannschaft muss sich In Rudisleben noch einmal zusammenraufen und sich auf die eigenen Stärken besinnen. Allerdings kann Trainer Silvio Böhm nicht auf die Abwehrstrategen Weber und Burghardt verzichten. Im Hinspiel gab es einen knappen 3:2-Erfolg für Salza. Ein Unentschieden in Rudisleben wäre schon ein großer Erfolg.
Auch Wacker 90 bekleckerte sich beim Absteiger Lobeda nicht mit Ruhm. Die Nordhäuser kamen gegen die Saalestädter über ein mageres Unentschieden nicht hinaus. Während die A-Junioren unter ihrem Trainer Dirk Fuhrmann nach einer beeindruckenden Spielserie in die Landesliga aufsteigen, sind für die Etzrodt-Truppe sind bezüglich Relegation nun endgültig alle Messen gesungen. Schon jetzt steht fest, dass es eine enttäuschende Saison wird und das erklärte Ziel wiederum verfehlt wurde. Die Gründe dafür sind vielfältig und bedürfen einer genauen Analyse. Es nützt niemanden etwas – vor allem der Mannschaft nicht – wenn man Augenwischerei betreibt und die dünne Spielerdecke als Argument für das indiskutable Abschneiden benutzt. Die noch ausstehenden drei Spiele haben für die Wacker-Elf leider nur noch statistischen Wert. Gegen Vimaria Weimar zählt – auch ohne einige Leistungsträger – nur ein Sieg. Im Hinspiel enttäuschte Wacker allerdings auch schon und kam im Weimar über ein 2:2 nicht hinaus.
