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Arbeitskreis feierte mit Weggefährten

Montag, 11. Juni 2001, 15:16 Uhr
Niedersachswerfen (nnz). Während in Nordhausen das Rolandsfest gefeiert wurde, trafen sich in Niedersachswerfen am Freitag die Mitglieder des Arbeitskreises „Gipskarst-Südharz“. Auch hier wurde gefeiert.

Seit rund eineinhalb Jahren gibt es den Arbeitskreis, am Freitag trafen sich dessen Mitglieder, um einen ersten Erfolg zu feiern: Den Ausgang des Raumordnungsverfahrens „Kuhberg“. Darin hatte das Landesverwaltungsamt Weimar bekanntlich ein beantragtes Abbauvorhaben als „nicht raumverträglich“ eingestuft. Eingeladen hatte sich der Arbeitskreis neben engagierten Bürgern der Südharz-Region auch die Landtagsabgeordneten des Landkreises Nordhausen. Erschienen waren Dr. Klaus Zeh (CDU) persönlich, vertreten ließen sich Egon Primas (CDU), Dagmar Becker (SPD) sowie Ursula Fischer.

„Wir haben uns bei allen für ihre Zusammenarbeit, für ihr Engagement bedankt, ohne dem dieses Ergebnis zum Schutz der einmaligen Gipskarstlandschaft nicht machbar gewesen wäre“, so die Vorsitzende des Arbeitskreises, Gabriela Sennecke, gegenüber nnz. Alls Ausdruck des Dankes erhielten die Gäste ein Video, das im Prozeß des Agenda-Wettbewerbes „Kleine und mittlere Unternehmen“ gedreht wurde und unter anderem die Landschaft sowie den Arbeitskreis selbst vorstellt.

Und natürlich wurde auch ordentlich in der Sachswerfer Gemeindeverwaltung gefeiert. Selbstgebackener Kuchen, duftendes Brot aus dem häuslichen Ofen, Wurst aus Harzungen und schließlich noch ein Eimer voller köstlicher Bowle, die Gabriele Witzel inklusive Bowle-Besteck mitbrachte, gehörten zum Ambiente eines gelungenen Abends. Schade, daß nicht auch der Bürgermeister selbst anwesend war. Aber der feierte schließlich auch, in Nordhausen als „oller Ewersberg“.
Autor: nnz

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