nnz-Interview: Glückwunsch, Matthias Jendricke
Sonntag, 10. Mai 2015, 19:43 Uhr
Matthias Jendricke ist der neue Landrat. Mit deutlichem Abstand zum Kontrahenten Stefan Nüßle gewann er die Wahl. Kurt Frank sprach vor wenigen Minuten mit dem Wahlsieger...
Kurz nach dem Wahlerfolg (Foto: nnz)
nnz: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Wie fühlen Sie sich?
Matthias Jendricke: Erleichtert. Die letzten Wochen waren doch sehr anstrengend. Und aufregend, weil unsicher, wer Sieger werden würde.
nnz: Wo und mit wem werden Sie Ihren Erfolg feiern?
Matthias Jendricke: In der Gaststätte Alt Nordhausen. Mit Kampfgefährten und Freunden. Ich danke allen, die mich in dieser schweren Zeit der Wahl unterstützten. Vor allem meinem Vater, der unermüdlich unterwegs war und Wahlwerbung betrieb.
nnz: Werden Sie das Rathaus mit einem weinenden oder doch mehr mit einem lachenden Auge verlassen?
Matthias Jendricke: Sowohl als auch. Auch im Rathaus arbeitete ich gern und gut mit vielen Mitarbeitern zusammen, hatte ich verlässliche und loyale Freunde.
nnz: Ihr Verhältnis zu Oberbürgermeister Klaus Zeh war, gelinde gesagt, belastet. Blutsbrüder werden sie wohl nicht mehr. Oder vielleicht doch die Friedenspfeife mit ihm rauchen?
Matthias Jendricke: Wir beide sind Nichtraucher. Ich reiche Herrn Zeh aber gern die Hand. Im Interesse einer fruchtbringenden Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Stadt. Das Vergangene lassen wir hinter uns. Es war meine bewusste Entscheidung, mich zur Wahl zu stellen, um einem angespannten Klima entgehen zu können.
nnz: Ein Berg an Aufgaben erwartet Sie als Landrat. Was wird Ihre vordringlichste Aufgabe sein?
Matthias Jendricke: Zunächst werde ich mit allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sprechen, von denen ich ja viele aus meiner Zeit im Landratsamt noch kenne. Gemeinsam wollen wir beraten, welche Aufgaben vordringlich anzugehen sind. Soziales, Jugend, Finanzierung gehören dazu.
nnz: Worüber können Sie sich freuen und worüber besonders ärgern?
Matthias Jendricke: Meine größte Freude ist, wenn es der Familie gut geht. Vorverurteilungen regen mich hingegen schon sehr auf.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.
Autor: red
Kurz nach dem Wahlerfolg (Foto: nnz)
nnz: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Wie fühlen Sie sich?
Matthias Jendricke: Erleichtert. Die letzten Wochen waren doch sehr anstrengend. Und aufregend, weil unsicher, wer Sieger werden würde.
nnz: Wo und mit wem werden Sie Ihren Erfolg feiern?
Matthias Jendricke: In der Gaststätte Alt Nordhausen. Mit Kampfgefährten und Freunden. Ich danke allen, die mich in dieser schweren Zeit der Wahl unterstützten. Vor allem meinem Vater, der unermüdlich unterwegs war und Wahlwerbung betrieb.
nnz: Werden Sie das Rathaus mit einem weinenden oder doch mehr mit einem lachenden Auge verlassen?
Matthias Jendricke: Sowohl als auch. Auch im Rathaus arbeitete ich gern und gut mit vielen Mitarbeitern zusammen, hatte ich verlässliche und loyale Freunde.
nnz: Ihr Verhältnis zu Oberbürgermeister Klaus Zeh war, gelinde gesagt, belastet. Blutsbrüder werden sie wohl nicht mehr. Oder vielleicht doch die Friedenspfeife mit ihm rauchen?
Matthias Jendricke: Wir beide sind Nichtraucher. Ich reiche Herrn Zeh aber gern die Hand. Im Interesse einer fruchtbringenden Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Stadt. Das Vergangene lassen wir hinter uns. Es war meine bewusste Entscheidung, mich zur Wahl zu stellen, um einem angespannten Klima entgehen zu können.
nnz: Ein Berg an Aufgaben erwartet Sie als Landrat. Was wird Ihre vordringlichste Aufgabe sein?
Matthias Jendricke: Zunächst werde ich mit allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sprechen, von denen ich ja viele aus meiner Zeit im Landratsamt noch kenne. Gemeinsam wollen wir beraten, welche Aufgaben vordringlich anzugehen sind. Soziales, Jugend, Finanzierung gehören dazu.
nnz: Worüber können Sie sich freuen und worüber besonders ärgern?
Matthias Jendricke: Meine größte Freude ist, wenn es der Familie gut geht. Vorverurteilungen regen mich hingegen schon sehr auf.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.
