Jugendarbeit absichern
Freitag, 08. Mai 2015, 08:26 Uhr
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die finanzielle Absicherung der Kinder- und Jugendarbeit haben der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Alexander Scharff und der Sozialdezernent des Landkreises Stefan Nüßle Möglichkeiten diskutiert, wie sich die Landschaft der präventiven Jugendarbeit weiterentwickeln lässt...
Gerade das Fehlen einer langfristigen Finanzierungszusage beklagen die freien Träger. Unser Ziel ist, dass anerkannte Träger der freien Jugendhilfe Finanzierungssicherheit für ihre Projekte, die in der Bedarfsplanung ausgewiesen sind, erhalten. Möglich ist das über Zuwendungsverträge, was auch Voraussetzung dafür ist, die vielfältige Trägerstruktur im Landkreis zu erhalten. Dazu stehen wir bereits im Gespräch mit den Städten und Gemeinden, so Stefan Nüßle.
Wichtig ist parallel dazu, ein verstärktes Qualitätsmanagement für die angebotenen Maßnahmen zu verankern. Aufgabe des Jugendhilfeausschusses wird es den kommenden Monaten sein, gemeinsam mit der Landkreisverwaltung und den Akteuren vor Ort den Jugendhilfeplan fortzuschreiben. Ermittelt werden dabei die jeweiligen Bedarfe in den Städten und Gemeinden, wie diese sich in den vergangenen Jahren verändert haben und angesichts des demografischen Wandels weiter entwickeln werden.
Aus Sicht des Ausschusses ist es wichtig, ausreichend präventive Angebote vorzuhalten, denn gerade durch vorbeugende Projekte lassen sich weitergehenden Maßnahmen verhindern, so Alexander Scharff. Ein zentraler Schritt zur Einbindung der jungen Generation sei das Jugendparlament, das der Jugendhilfeausschuss im Kreistag erfolgreich angeregt hat und das derzeit aufgebaut wird. Wir wollen die Lebensqualität in der Fläche erhalten, ergänzt Stefan Nüßle.
Hilfreich sind hier auch offene, generationsübergreifende Angebote wie beispielsweise der Bürgerservice Harztor, die Aktivitäten in den einzelnen Orten anregen, begleiten, koordinieren und bündeln. Auf diese Weise ließe sich das System der klassischen Bereichsjugendpfleger weiterentwickeln, indem man nicht nur die Jugend, sondern alle im Blick hat. Es muss uns gelingen, für diese Modelle eine Finanzierung zu sichern. Mit solchen Koordinatoren vor Ort ließen sich auch weitere Aktivitäten anstoßen und ehrenamtliches Engagement verstärken, so Nüßle.
Autor: redGerade das Fehlen einer langfristigen Finanzierungszusage beklagen die freien Träger. Unser Ziel ist, dass anerkannte Träger der freien Jugendhilfe Finanzierungssicherheit für ihre Projekte, die in der Bedarfsplanung ausgewiesen sind, erhalten. Möglich ist das über Zuwendungsverträge, was auch Voraussetzung dafür ist, die vielfältige Trägerstruktur im Landkreis zu erhalten. Dazu stehen wir bereits im Gespräch mit den Städten und Gemeinden, so Stefan Nüßle.
Wichtig ist parallel dazu, ein verstärktes Qualitätsmanagement für die angebotenen Maßnahmen zu verankern. Aufgabe des Jugendhilfeausschusses wird es den kommenden Monaten sein, gemeinsam mit der Landkreisverwaltung und den Akteuren vor Ort den Jugendhilfeplan fortzuschreiben. Ermittelt werden dabei die jeweiligen Bedarfe in den Städten und Gemeinden, wie diese sich in den vergangenen Jahren verändert haben und angesichts des demografischen Wandels weiter entwickeln werden.
Aus Sicht des Ausschusses ist es wichtig, ausreichend präventive Angebote vorzuhalten, denn gerade durch vorbeugende Projekte lassen sich weitergehenden Maßnahmen verhindern, so Alexander Scharff. Ein zentraler Schritt zur Einbindung der jungen Generation sei das Jugendparlament, das der Jugendhilfeausschuss im Kreistag erfolgreich angeregt hat und das derzeit aufgebaut wird. Wir wollen die Lebensqualität in der Fläche erhalten, ergänzt Stefan Nüßle.
Hilfreich sind hier auch offene, generationsübergreifende Angebote wie beispielsweise der Bürgerservice Harztor, die Aktivitäten in den einzelnen Orten anregen, begleiten, koordinieren und bündeln. Auf diese Weise ließe sich das System der klassischen Bereichsjugendpfleger weiterentwickeln, indem man nicht nur die Jugend, sondern alle im Blick hat. Es muss uns gelingen, für diese Modelle eine Finanzierung zu sichern. Mit solchen Koordinatoren vor Ort ließen sich auch weitere Aktivitäten anstoßen und ehrenamtliches Engagement verstärken, so Nüßle.
