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Zusage für Mackenrode?

Mittwoch, 06. Mai 2015, 21:08 Uhr
Noch einmal fuhr die CDU in Vorbereitung auf die Stichwahl am Sonntag einen prominenten Wahlkampfhelfer auf. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kam auf eine Stippvisite in die Montaniastraße...

Gruppenbild (Foto: nnz) Gruppenbild (Foto: nnz)
Gruppenbild mit BürgermeisterInnen

Vor dem Eingang des IFA-Museums hatte dessen Förderverein den Mann eingeladen, der unter anderem für den Zustand der Bundesstraßen in diesem Land finanziell zuständig ist. Und natürlich wollten die Menschen aus diesem Landkreis eines hören: Wann wird endlich mit dem Weiterbau der B 243 begonnen? Unter ihnen auch viele Bürgermeister des Landkreises.

Und der Herr Dobrindt gab erst einmal ausführlich Interviews, ein natürlicher Reflex bei Landes- und vor allem bei Bundespolitikern. Nach dem dann auch noch eine Unterschriftenliste von Bürgern der Gemeinden entlang der Bundesstraße mit der Nummer 243 übergeben wurde, konnte Dobrindt zu den anderen Gästen reden.

Begrüßt wurde der Bayer aus Berlin zuvor vom Vorsitzenden des IFA-Vereins, Helmut Peter. CDU-Landratskandidat Stefan Nüßle machte auf die Dringlichkeit des Ausbaus der Bundesstraße aufmerksam, vor allem weil es den Ausbau bereits in Niedersachsen gegeben hat.

Dobrindt, der in dieser Woche zwei wichtige Termine zu absolvieren hat (CL-Spiel des FC Bayern und die Maut-Debatte in Berlin), schob die Nordhausen-Stippvisite trotzdem dazwischen. „Wir stehen in Deutschland vor einer der größten Investitionsinitiativen, dem Ausbau der Straßeninfrastruktur, auch durch private Investoren.“ Und die B 243? Im Sommer will Dobrindt eine Liste von Projekten für Baufreigaben freigeben, die sofort begonnen werden können. Im Juli soll die Liste veröffentlicht werden.

Und dann der Satz, auf den alle im Regen warteten: „Wir brauchen die Ortsumfahrung Mackenrode und diese Straße hat beste Chancen auf eine solche Freigabe“, sagte der Mann und erhielt spontanen Beifall von den Gästen, die mit ihm im derweil einsetzenden Regen ausharrten. Mit einem Rundgang im Museum endete die Reise des Ministers, der eine Flasche edlen Nordhäuser Doppelkorns mit auf den Weg nach Berlin bekam.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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