Kino in der Flohburg
Dienstag, 05. Mai 2015, 09:26 Uhr
Ein weißer Strich über die bunte Mauerseite in West-Berlin. Eine Kunstaktion, die 1986 mit einer folgenschweren Verhaftung enden sollte: die Flohburg zeigt am kommenden Montag den Film "Striche ziehen" von Gerd Kroske. In Buchform hatte man schon einmal einen Einblick in die Punkszene der späten DDR bekommen können...
Am 11. Mai, zeigt die Flohburg um 19 Uhr den Dokumentarfilm Striche ziehen von Gerd Kroske. Das kündigte jetzt Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose an, die sich freut den Film präsentieren zu können, da bereits 2013 das Buch Macht aus dem Staat Gurkensalat! mit Texten der Akteure aus Weimar im Nordhausen Museum vorgestellt wurde.
Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 1980er Jahre, wo kleine anarchische Freiräume gegen den staatlichen Normalismus verteidigt wurden: Macht aus dem Staat Gurkensalat! Mehr als dreißig Jahre später zeigt sich: es gab eine undichte Stelle. Ein Verrat steht plötzlich im Raum. Die Folgen ziehen ihren perfiden Strich bis ins Heute. Freundschaften zerbrechen im Nachhinein. Der Film erzählt von der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur. Es ist kein Strich unter die DDR zu ziehen.
Gerd Kroske porträtiert in seinem Film "Striche ziehen". fünf Menschen, die sich damals mit gezielten Aktionen rebellisch gegen das repressive Staatssystem stellten. Doch sie wurden immer wieder beobachtet, verfolgt und letzen Endes auch verraten. Von einem Vertrauten aus den eigenen Reihen. Kroske selbst hält sich in seinen Kommentaren zurück, lässt seine Protagonisten die Geschichte von damals in Retrospektive beschreiben und zeigt, wie tief die Narben sitzen.
STRICHE ZIEHEN. wurde 2014 im Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig uraufgeführt und erhielt auf der Duisburger Filmwoche den Publikumspreis. Der Eintritt beträgt 5,- / 3,- €.
Autor: redAm 11. Mai, zeigt die Flohburg um 19 Uhr den Dokumentarfilm Striche ziehen von Gerd Kroske. Das kündigte jetzt Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose an, die sich freut den Film präsentieren zu können, da bereits 2013 das Buch Macht aus dem Staat Gurkensalat! mit Texten der Akteure aus Weimar im Nordhausen Museum vorgestellt wurde.
Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 1980er Jahre, wo kleine anarchische Freiräume gegen den staatlichen Normalismus verteidigt wurden: Macht aus dem Staat Gurkensalat! Mehr als dreißig Jahre später zeigt sich: es gab eine undichte Stelle. Ein Verrat steht plötzlich im Raum. Die Folgen ziehen ihren perfiden Strich bis ins Heute. Freundschaften zerbrechen im Nachhinein. Der Film erzählt von der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur. Es ist kein Strich unter die DDR zu ziehen.
Gerd Kroske porträtiert in seinem Film "Striche ziehen". fünf Menschen, die sich damals mit gezielten Aktionen rebellisch gegen das repressive Staatssystem stellten. Doch sie wurden immer wieder beobachtet, verfolgt und letzen Endes auch verraten. Von einem Vertrauten aus den eigenen Reihen. Kroske selbst hält sich in seinen Kommentaren zurück, lässt seine Protagonisten die Geschichte von damals in Retrospektive beschreiben und zeigt, wie tief die Narben sitzen.
STRICHE ZIEHEN. wurde 2014 im Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig uraufgeführt und erhielt auf der Duisburger Filmwoche den Publikumspreis. Der Eintritt beträgt 5,- / 3,- €.
