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Und immer wieder das "liebe Geld"

Montag, 04. Mai 2015, 16:55 Uhr
Heute Nachmittag kamen im kleinen Plenarsaal des Nordhäuser Landratsamtes die Mitglieder des Kreisausschusses zusammen. Und wie immer ging es um das "liebe Geld"...


Das wären zum Ersten 12.500 Euro, die für die Planungen zur Teilsanierung der Wiedigsburghalle bereitgestellt werden sollen. Zum Zweiten sollen rund 130.000 Euro für den Umbau der kreiseigenen Immobilie Grimmelallee zu einer Unterkunft für 27 Flüchtlinge ausgegeben werden, die bereits ab Jahresmitte aufnahmefähig sein soll und drittens werden für die Umstellung von Datenbanken der Landrats-Server 11.000 Euro bereitgestellt.

Ein weiterer Beschluss befasste sich mit der Beteiligung des Landkreises Nordhausen als Mitglied der kommunalen Arbeitsgemeinschaft für einen Harz-Radrundweg.

Hintergrund: In Kooperation mit dem Landkreis Nordhausen (Projektkoordinator) baut die Stadt Ellrich in den Jahren 2015 und 2016 als Projektträger mit den Kommunen Harztor, Harzungen, Neustadt/Harz und Herrmannsacker den Radfernweg „Harzrundweg“ im Streckenabschnitt Thüringen (einziger Radfernweg im Landkreis Nordhausen) aus.

Dieser Radweg ist im Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen als Radfernweg I-01 enthalten. Die Thüringer Aufbaubank hat im vergangenen Jahr für dieses Vorhaben eine Zuwendung (Projektförderung) gemäß der Richtlinie des Freistaates Thüringen für die Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe bis zu 708.109 Euro bewilligt. Außerdem sind zur Realisierung dieses Förderprojekts durch die Stadt Ellrich und den Landkreis Nordhausen Eigenmittel aufzubringen: Der Landkreis Nordhausen hat hierzu im Kreishaushalt 2014 15.800 Euro bereitgestellt.

Die Zahlungen des Landkreises erfolgen auf Grund eigener Aufgabenerfüllung, da der Ausbau des Harzrundweges von überregionaler Bedeutung ist. Die beteiligten Kommunen verpflichten sich zudem, während der vorgeschriebenen Zweckbindungsfrist von 15 Jahren ab Fertigstellung der gesamten Trasse im Jahr 2016 die jeweiligen Wegeabschnitte ihrer Gemarkungen durch entsprechende Bereitstellung von Ressourcen ihrer Bauhöfe im Bestand zu sichern. Außerdem ist es erforderlich, dass der Landkreis in diesem Zeitraum jährlich einen Betrag von 2.000 Euro für die Sicherung der Ausschilderung in den jeweiligen Kreishaushalt einstellt. Dafür machten die Mitglieder des Kreisausschusses heute den Weg frei.

Weitere 15.000 Euro wurden für die Einrichtung eines Leader-Managements für die Jahre 2014 bis 2020 bereitgestellt.
Autor: red

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