nnz-Forum: Nordhäuser CDU "sehr dreist"
Freitag, 01. Mai 2015, 17:41 Uhr
Ausgerechnet den 1. Mai nutzt die CDU, um Wahlkampf für ihren Kandidaten zu machen. Ist es nicht gerade die CDU, die jede sich bietende Gelegenheit nutzt, um über die Gewerkschaften herzuziehen? Wird nicht jeder Streik oder jede Demo die von Gewerkschaften organisiert werden diffamiert?, fragt sich nnz Leser Harald Buntfuß...
Ist es nicht die CDU, die immer wieder behauptet, die Gewerkschaften stünden dem so genannten Aufschwung im Wege?
Die Gewerkschaften können den Fortschritt, so wie ihn die Wirtschaftsbosse und große Teile der CDU dem Volk unterjubeln wollen, nicht einfach so hinnehmen meine ich. Man muss sich schon wundern, wie viele Parteien den 1. Mai nutzen um sich beim Volk anzubiedern. Das die CDU den Tag der Arbeiter auch noch dazu nutzt Wahlwerbung zu machen, ist schon etwas makaber, sollte man meinen.
Zum Verdruss der Gewerkschaften muss ich allerdings sagen, dass sie nicht in der Lage sind, sich beim arbeitenden Volk Gehör zu verschaffen. Genauer gesagt, es waren mehr Parteistände auf dem Rathausplatz zu sehen, aber auch sie ziehen das Volk seit Langem nicht mehr in ihren Bann. Ein Wort noch, von den Parteien fühlt man sich verschaukelt und von den Gewerkschaften sieht man sich allein gelassen, warum?
War auch auf der Maikundgebung präsent: die Nordhäuser CDU mit ihrem Landrats-Kandidaten Stefan Nüßle (Foto: Harald Buntfuß)
Die Politiker brauchen das Volk nur alle 4 oder 5 Jahre. Sie brauchen auch nicht unbedingt Parteimitglied zu werden, es reicht wenn Sie die Damen und Herren wählen, oder auch nicht. Bei den Gewerkschaften sieht es etwas anders aus. Die sind auf ihre Mitglieder angewiesen, dass heißt je mehr Mitglieder, desto stärker die Schlagkraft.
Leider ist das den wenigsten bewusst. Man nimmt zwar alle Errungenschaften, die von den Gewerkschaften erkämpft werden mit, aber selber Mitglied zu werden, dazu ist man zu feige. Der Arbeitgeber könnte ja von der Gewerkschaftsmitgliedschaft etwas erfahren und das könnte Folgen haben. Aber auf die Gewerkschaften schimpfen, das ist schon zum Freizeitsport geworden.
Harald Buntfuß
Ist es nicht die CDU, die immer wieder behauptet, die Gewerkschaften stünden dem so genannten Aufschwung im Wege?
Die Gewerkschaften können den Fortschritt, so wie ihn die Wirtschaftsbosse und große Teile der CDU dem Volk unterjubeln wollen, nicht einfach so hinnehmen meine ich. Man muss sich schon wundern, wie viele Parteien den 1. Mai nutzen um sich beim Volk anzubiedern. Das die CDU den Tag der Arbeiter auch noch dazu nutzt Wahlwerbung zu machen, ist schon etwas makaber, sollte man meinen.
Zum Verdruss der Gewerkschaften muss ich allerdings sagen, dass sie nicht in der Lage sind, sich beim arbeitenden Volk Gehör zu verschaffen. Genauer gesagt, es waren mehr Parteistände auf dem Rathausplatz zu sehen, aber auch sie ziehen das Volk seit Langem nicht mehr in ihren Bann. Ein Wort noch, von den Parteien fühlt man sich verschaukelt und von den Gewerkschaften sieht man sich allein gelassen, warum?
War auch auf der Maikundgebung präsent: die Nordhäuser CDU mit ihrem Landrats-Kandidaten Stefan Nüßle (Foto: Harald Buntfuß)
Die Politiker brauchen das Volk nur alle 4 oder 5 Jahre. Sie brauchen auch nicht unbedingt Parteimitglied zu werden, es reicht wenn Sie die Damen und Herren wählen, oder auch nicht. Bei den Gewerkschaften sieht es etwas anders aus. Die sind auf ihre Mitglieder angewiesen, dass heißt je mehr Mitglieder, desto stärker die Schlagkraft.
Leider ist das den wenigsten bewusst. Man nimmt zwar alle Errungenschaften, die von den Gewerkschaften erkämpft werden mit, aber selber Mitglied zu werden, dazu ist man zu feige. Der Arbeitgeber könnte ja von der Gewerkschaftsmitgliedschaft etwas erfahren und das könnte Folgen haben. Aber auf die Gewerkschaften schimpfen, das ist schon zum Freizeitsport geworden.
Harald Buntfuß
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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