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Das BIP des Freistaates steigt

Mittwoch, 29. April 2015, 11:08 Uhr
Das Bruttoinlandsprodukt Thüringens erreichte im Jahr 2014 ein Volumen von 54,3 Milliarden Euro und lag nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2014 nominal um 3,3 Prozent über dem des Vorjahres. Die höchsten Wachstumsraten erzielten wirtschaftlich eher kleinere Bereiche...

Preisbereinigt erzielte Thüringen im Jahr 2014 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland sowie im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) preisbereinigt ebenfalls um 1,6 Prozent und im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) um 1,4 Prozent.

Wie die Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ zeigen, verzeichneten im Jahr 2014 Baden-Württemberg (+ 2,4 Prozent) und Berlin (+ 2,2 Prozent) das höchste Wirtschaftswachstum unter den Bundesländern, Sachsen-Anhalt (+ 0,4 Prozent), Bremen (+ 0,7 Prozent) und Brandenburg (+ 0,9 Prozent) dagegen die niedrigsten Wachstumsraten.

In Thüringen verlief die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche im Jahr 2014 uneinheitlich. Dabei verzeichneten die anteilsmäßig kleineren Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+ 8,2 Prozent) und Baugewerbe (+ 2,9 Prozent) die größeren Wachstumsraten. Im Verarbeitenden Gewerbe (+ 1,3 Prozent) und im Dienstleistungsbereich (+ 1,5 Prozent) lagen die Wachstumsraten etwas niedriger.

Das Verarbeitende Gewerbe, viele Jahre der Wachstumsmotor der Thüringer Wirtschaft, erreichte im Vergleich der Bundesländer im Jahr 2014 mit seiner Wachstumsrate lediglich den 11. Platz.

Der Anteil Thüringens an der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland lag im Jahr 2014 bei 1,9 Prozent. An der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung waren im Jahr 2014 in Thüringen insgesamt 1 047 900 Erwerbstätige beteiligt. Das waren 1 300 Personen bzw. 0,1 Prozent mehr als im Jahr 2013.
Autor: red

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