Eine Welt, ein Atem
Samstag, 25. April 2015, 13:53 Uhr
In der Promenade konnte man heute "die Schlange, die über den Boden kriecht" beobachten. Und den "Goldenen Hahn", "die schöne Weberin am Webstuhl" und noch einiges mehr. Dabei handelt es sich um Bewegungsabläufe des fernöstlichen Tai Chi. Die alte Kunst findet auch im Westen immer mehr Freunde...
Seit um zehn stehen Petra Wanke und ihre 21 Schüler in der Promenade und lassen eine Bewegung in die andere fließen. Tai Chi und Qi Gong nennen sich die Disziplinen, die hier geübt werden.
Für gewöhnlich findet Frau Wankes Kurs an der Volkshochschule statt, doch heute, zum "Tai Chi Welttag", geht man traditionell hinaus in die Natur. "Man fängt überall um zehn Uhr Ortszeit an", erklärt Wanke, "die Idee ist, eine Welle der Energie um den Erdball zu schicken".
Angefangen hat sie vor sechs Jahren mit gerade einmal drei Schülern. Eigentlich handelt es sich bei Tai Chi um eine alte chinesische Kampfkunst.
Eine Welle der Energie um die Welt schicken - auch in Nordhausen wurde der Tai Chi Welttag begangen (Foto: Angelo Glashagel)
In ihrem ursprünglichen Sinn würde sie aber heute kaum noch praktiziert, erklärt Wanke. Vielmehr gehe es um die Auseinandersetzung mit sich selbst, darum Entspannung zu finden, einen Ausgleich zum Stress des Alltags zu haben und mehr Beweglichkeit zu erlangen. "Man muss gar nicht viel machen um etwas für die Gesundheit zu tun", erklärt Lehrerin Wanke. Tatsächlich sind die Übungen alles andere als hastig. "Es ist alles in Bewegung und man muss sich konzentrieren. Anstatt tausend Gedanken hat man dann vielleicht noch drei".
Petra Wanke fing vor sechs Jahren an in Nordhausen Tai Chi zu lehren, damals waren es nur drei Schüler heute kamen mehr als 20 (Foto: Angelo Glashagel)
Besonders viel Freude habe sie daran, zu sehen, wie sich die anderen selbst wieder entdecken. Mitmachen kann man bis ins hohe Alter, sagt Wanke, ihr ältester Schüler war stolze 81 Jahre alt. Wer selber einmal hereinschnuppern möchte, hat Anfang Juni die Möglichkeit dazu. An der Volkshochschule will Petra Wanke dann spielerisch mit Neulingen "die Nadel vom Meeresgrund holen" und "Feuer, Wasser und Luft" weiterreichen.
Angelo Glashagel
Autor: redSeit um zehn stehen Petra Wanke und ihre 21 Schüler in der Promenade und lassen eine Bewegung in die andere fließen. Tai Chi und Qi Gong nennen sich die Disziplinen, die hier geübt werden.
Für gewöhnlich findet Frau Wankes Kurs an der Volkshochschule statt, doch heute, zum "Tai Chi Welttag", geht man traditionell hinaus in die Natur. "Man fängt überall um zehn Uhr Ortszeit an", erklärt Wanke, "die Idee ist, eine Welle der Energie um den Erdball zu schicken".
Angefangen hat sie vor sechs Jahren mit gerade einmal drei Schülern. Eigentlich handelt es sich bei Tai Chi um eine alte chinesische Kampfkunst.
Eine Welle der Energie um die Welt schicken - auch in Nordhausen wurde der Tai Chi Welttag begangen (Foto: Angelo Glashagel)
In ihrem ursprünglichen Sinn würde sie aber heute kaum noch praktiziert, erklärt Wanke. Vielmehr gehe es um die Auseinandersetzung mit sich selbst, darum Entspannung zu finden, einen Ausgleich zum Stress des Alltags zu haben und mehr Beweglichkeit zu erlangen. "Man muss gar nicht viel machen um etwas für die Gesundheit zu tun", erklärt Lehrerin Wanke. Tatsächlich sind die Übungen alles andere als hastig. "Es ist alles in Bewegung und man muss sich konzentrieren. Anstatt tausend Gedanken hat man dann vielleicht noch drei".
Petra Wanke fing vor sechs Jahren an in Nordhausen Tai Chi zu lehren, damals waren es nur drei Schüler heute kamen mehr als 20 (Foto: Angelo Glashagel)
Besonders viel Freude habe sie daran, zu sehen, wie sich die anderen selbst wieder entdecken. Mitmachen kann man bis ins hohe Alter, sagt Wanke, ihr ältester Schüler war stolze 81 Jahre alt. Wer selber einmal hereinschnuppern möchte, hat Anfang Juni die Möglichkeit dazu. An der Volkshochschule will Petra Wanke dann spielerisch mit Neulingen "die Nadel vom Meeresgrund holen" und "Feuer, Wasser und Luft" weiterreichen.Angelo Glashagel
