"Tag des Volkes" bei St. Jakob
Sonntag, 10. Juni 2001, 12:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Belächelt, verspottet, angetan und angewidert - all das waren Meinungen der Nordhäuser, wenn sie an den roten Bau in der Rautenstraße dachten. Gestern konnte sich die etwas prominenteren Nordhäuser schon im Innern umsehen, heute war das Volk dran.
Und das Volk konnte die Zeit (11 Uhr) kaum abwarten. Neugierig guckten die Besucher schon mal durch die großen Glasscheiben. Drinnen gab es letzte Handgriffe zu sehen, zwei Musiker stimmten sich im großen Mehrzweckraum ein. Dann ging die Tür auf, ein bisschen wurde gedrängelt, Thomas Pape stand am Eingang, die Menschen - Alt und Jung - wollten sehen, was ihnen bislang verborgen blieb.
Erleichtert waren die meisten. Sie staunten über die Großzügigkeit, über die Ausstattung der Zimmer, das viele Grün oder über die Wasserspiele im Erdgeschoß und die Bilder von Groh. Die Mitarbeiter der Diakonie, fein uniformiert, beantworteten viele Fragen. Die Super-Frage war natürlich die nach dem Geld. Gleich am Eingang wurde Pape damit konfrontiert. Das kostet wohl richtig viel Geld?, so ein Besucher. Nein, in Nordhausen gibt es mindestens zwei oder drei Heime, die teuerer sind, wehrte der Diakonie-Geschäftsführer ab.
Die ersten Nordhäuser haben sich den neuen roten Bunker von innen angesehen. Wie eine neue Kreisleitung sieht er nicht aus. Hier kann man sich auf seine alten Tage wohlfühlen, war zu hören. Vor allem die vielen Möglichkeiten, sich hinzusetzen und auf die Stadt zu gucken waren es, welche die ersten Besucher überraschten. Alles in allem gingen sie zufrieden hinaus, die einen nach Hause, die anderen zum dritten Tag des Rolandsfestes. Und viele drehten sich noch einmal um: Wenn nur die rote Farbe nicht wäre!
Autor: nnz
Und das Volk konnte die Zeit (11 Uhr) kaum abwarten. Neugierig guckten die Besucher schon mal durch die großen Glasscheiben. Drinnen gab es letzte Handgriffe zu sehen, zwei Musiker stimmten sich im großen Mehrzweckraum ein. Dann ging die Tür auf, ein bisschen wurde gedrängelt, Thomas Pape stand am Eingang, die Menschen - Alt und Jung - wollten sehen, was ihnen bislang verborgen blieb. Erleichtert waren die meisten. Sie staunten über die Großzügigkeit, über die Ausstattung der Zimmer, das viele Grün oder über die Wasserspiele im Erdgeschoß und die Bilder von Groh. Die Mitarbeiter der Diakonie, fein uniformiert, beantworteten viele Fragen. Die Super-Frage war natürlich die nach dem Geld. Gleich am Eingang wurde Pape damit konfrontiert. Das kostet wohl richtig viel Geld?, so ein Besucher. Nein, in Nordhausen gibt es mindestens zwei oder drei Heime, die teuerer sind, wehrte der Diakonie-Geschäftsführer ab.
Die ersten Nordhäuser haben sich den neuen roten Bunker von innen angesehen. Wie eine neue Kreisleitung sieht er nicht aus. Hier kann man sich auf seine alten Tage wohlfühlen, war zu hören. Vor allem die vielen Möglichkeiten, sich hinzusetzen und auf die Stadt zu gucken waren es, welche die ersten Besucher überraschten. Alles in allem gingen sie zufrieden hinaus, die einen nach Hause, die anderen zum dritten Tag des Rolandsfestes. Und viele drehten sich noch einmal um: Wenn nur die rote Farbe nicht wäre!
