Armee agitiert an Nordhäuser Schulen
Mittwoch, 22. April 2015, 13:33 Uhr
Ein blauer LKW, verziert mit reichlich Chrom, stand gestern auf dem Schulhof des Nordhäuser Herder-Gymnasiums. Die Fahrzeuge nutzt die Bundeswehr, um mit viel Geld und einer aufwendigen Werbekampagne besonders junge Menschen für den Kriegsdienst zu werben...
Bundeswehr wirbt im Herder-Gymnasium (Foto: privat)
Leider werden immer wieder Menschen agitiert, die auf Grund ihres Alters oder ihrer persönlichen Situation besonders anfällig für die Versprechen der Armee sind. Es ist kein Zufall, dass die Bundeswehr auftaucht, wenn viele Schülerinnen und Schüler grade ihre letzten Schultage erleben, sagt Kreistagsmitglied Christian Darr (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
Auch die gezielte Agitation in Arbeitsämtern offenbare, dass die Bundeswehr nicht davor zurückschreckt, Notlagen von Menschen ausnutzen.
Er habe daher die anwesenden Bundeswehrangehörigen und den stellvertretenden Schulleiter nach dem Zustandekommen des Termins am Herder-Gymnasium gefragt: Es wäre ohne weiteres möglich gewesen das Angebot der Bundeswehr auszuschlagen. Leider hatte die Schule nicht die notwendige Courage.
Abschließend sagt Darr: Unsere Schulen haben unsere Kinder zur Wahrung des Friedens anzuhalten. Daher hat die Armee an Schulen einfach nichts verloren. Das Engagement der Bundeswehr an den Schulen wird Darr nun im Ausschuss für Schulen und sozikulturelle Teilhabe des Kreistages zur Sprache bringen.
Autor: red
Bundeswehr wirbt im Herder-Gymnasium (Foto: privat)
Leider werden immer wieder Menschen agitiert, die auf Grund ihres Alters oder ihrer persönlichen Situation besonders anfällig für die Versprechen der Armee sind. Es ist kein Zufall, dass die Bundeswehr auftaucht, wenn viele Schülerinnen und Schüler grade ihre letzten Schultage erleben, sagt Kreistagsmitglied Christian Darr (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
Auch die gezielte Agitation in Arbeitsämtern offenbare, dass die Bundeswehr nicht davor zurückschreckt, Notlagen von Menschen ausnutzen.
Er habe daher die anwesenden Bundeswehrangehörigen und den stellvertretenden Schulleiter nach dem Zustandekommen des Termins am Herder-Gymnasium gefragt: Es wäre ohne weiteres möglich gewesen das Angebot der Bundeswehr auszuschlagen. Leider hatte die Schule nicht die notwendige Courage.
Abschließend sagt Darr: Unsere Schulen haben unsere Kinder zur Wahrung des Friedens anzuhalten. Daher hat die Armee an Schulen einfach nichts verloren. Das Engagement der Bundeswehr an den Schulen wird Darr nun im Ausschuss für Schulen und sozikulturelle Teilhabe des Kreistages zur Sprache bringen.
