CDU mit geballter Kraft zum Sieg?
Freitag, 10. April 2015, 11:27 Uhr
Ginge es nach der Wucht der Großaufsteller, hätte die CDU den Kampf um den Posten des Landrates schon gewonnen. Einer fällt besonders ins Auge. Die nnz mit einer Betrachtung...
Nordhausen. Die CDU wirbt da mit geballter Kraft. Rechts Egon Primas, das Urgestein der Christdemokraten und Landtagsabgeordneter. Links Oberbürgermeister Klaus Zeh. Zwischen beiden der Kronprinz: Stefan Nüßle. Um das Trio gruppieren sich in trauter Eintracht die CDU-Größen hierzulande. Auch der Mann ist im Bild, der lieber Stadtchef in Bleicherode bleiben und kein Landrat werden wollte. Obwohl man ihm die größten Chancen für die Partei auf Sieg eingeräumt hatte.
Nun werben sie alle für Nüßle, den Ziehsohn von Primas. Mit geballter Kraft. Das Bild, die Absicht ist unschwer erkennbar, setzt auf Sieg. Das Lächeln auf den Gesichtern der Männer unterstreicht das nachhaltig. Oder ist es mehr ein aufgesetztes? Bei Klaus Zeh mit Sicherheit nicht. Für ihn wäre es ein Albtraum, würde Matthias Jendricke Landrat. Er könnte der Hauptrivale Stefan Nüßles werden.
Den Vorteil im Wahlkampf hat die CDU gegenüber der SPD in ihrer Geschlossenheit. Der bekam bei den Sozialdemokraten einen Riss, als die Ex-Kreisvorsitzende Dagmar Becker entgegen dem Willen der Basis Jutta Krauth in den Ring schicken wollte. Ob sich die Partei noch mit sich selbst beschäftigt oder jetzt im Wahlmarathon Geschlossenheit demonstriert, könnte für Jendricke entscheidend sein. Noch wirbt er auf Plakaten als Einzelkämpfer. Wie auch Heike Umbach von den Linken. Alle gemeinsam haben sie nur ein Ziel: einen starken Landkreis. Die CDU wirbt mit Landkreis. Stark. Machen, Jendricke mit Einsatz & Kompetenz für unseren Landkreis, Heike Umbach mit Kompetenz vor Ort. Kompetent wollen sie alle sein. Auch Franka Hitzing von der FDP und Dirk Adams von den Grünen. Dessen Konterfei ist derzeit aber kaum wahrnehmbar.
Für welchen Kandidaten oder für welche Kandidatin, die uns da so freundlich entgegenlächeln, soll man sich entscheiden, wo sie doch alle nur das Wohl des Landkreises und seiner Menschen im Blick haben? Noch nicht angekommen ist bei vielen Menschen das Interesse für die Wahl. Leider. Eine fähige Person auf diesem Posten könnte durchaus was bewegen. Wenn die Großaufsteller, Banner und Plakate bewirken könnten, zur Wahl zu gehen, dann hätten sie ihren Zweck erfüllt.
Kurt Frank
Autor: redNordhausen. Die CDU wirbt da mit geballter Kraft. Rechts Egon Primas, das Urgestein der Christdemokraten und Landtagsabgeordneter. Links Oberbürgermeister Klaus Zeh. Zwischen beiden der Kronprinz: Stefan Nüßle. Um das Trio gruppieren sich in trauter Eintracht die CDU-Größen hierzulande. Auch der Mann ist im Bild, der lieber Stadtchef in Bleicherode bleiben und kein Landrat werden wollte. Obwohl man ihm die größten Chancen für die Partei auf Sieg eingeräumt hatte.
Nun werben sie alle für Nüßle, den Ziehsohn von Primas. Mit geballter Kraft. Das Bild, die Absicht ist unschwer erkennbar, setzt auf Sieg. Das Lächeln auf den Gesichtern der Männer unterstreicht das nachhaltig. Oder ist es mehr ein aufgesetztes? Bei Klaus Zeh mit Sicherheit nicht. Für ihn wäre es ein Albtraum, würde Matthias Jendricke Landrat. Er könnte der Hauptrivale Stefan Nüßles werden.
Den Vorteil im Wahlkampf hat die CDU gegenüber der SPD in ihrer Geschlossenheit. Der bekam bei den Sozialdemokraten einen Riss, als die Ex-Kreisvorsitzende Dagmar Becker entgegen dem Willen der Basis Jutta Krauth in den Ring schicken wollte. Ob sich die Partei noch mit sich selbst beschäftigt oder jetzt im Wahlmarathon Geschlossenheit demonstriert, könnte für Jendricke entscheidend sein. Noch wirbt er auf Plakaten als Einzelkämpfer. Wie auch Heike Umbach von den Linken. Alle gemeinsam haben sie nur ein Ziel: einen starken Landkreis. Die CDU wirbt mit Landkreis. Stark. Machen, Jendricke mit Einsatz & Kompetenz für unseren Landkreis, Heike Umbach mit Kompetenz vor Ort. Kompetent wollen sie alle sein. Auch Franka Hitzing von der FDP und Dirk Adams von den Grünen. Dessen Konterfei ist derzeit aber kaum wahrnehmbar.
Für welchen Kandidaten oder für welche Kandidatin, die uns da so freundlich entgegenlächeln, soll man sich entscheiden, wo sie doch alle nur das Wohl des Landkreises und seiner Menschen im Blick haben? Noch nicht angekommen ist bei vielen Menschen das Interesse für die Wahl. Leider. Eine fähige Person auf diesem Posten könnte durchaus was bewegen. Wenn die Großaufsteller, Banner und Plakate bewirken könnten, zur Wahl zu gehen, dann hätten sie ihren Zweck erfüllt.
Kurt Frank




