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Drohnen über der Burg

Dienstag, 07. April 2015, 17:47 Uhr
Vom Einzug der Wikinger auf die Burg Regenstein im Harz hatten wir heute bereits berichtet. Jetzt fügt Bildautor Peter Blei weitere Informationen und Bilder der eigentlichen Burg hinzu und hat dabei auch nach oben geblickt...

Von Drohnen beobachtet (Foto: Peter Blei) Von Drohnen beobachtet (Foto: Peter Blei)

Man konnte bis zum Brocken schauen und in der anderen Richtung ein Regio-Express beobachten, an einem Airberlin Flugzeug die Aufschrift erkennen und man wurde selbst beobachtet. Von einer Drohne.

Ob bei dieser neuen Unart Leute zu beobachten alles rechtens ist, muss wohl noch einmal vom Gesetzgeber beurteilt werden. Irgendwie ist es unangenehm.

Bis jetzt sind ja die Teile noch gut zu hören und man kann sich darauf einstellen. Der Gedanke, dass Leute mit solchen Drohnen Abends in Fenster schauen können und vielleicht Fotos machen, obwohl man weit oben wohnt, ist schon bedenklich.

Nun zur Burg und den Nebengebäuden. Die Regensteinmühle befindet sich etwa einen Kilometer westlich der Burgruine Regenstein. Erbaut im 12. Jahrhundert. Sie wurde bis zum 15. Jahrhundert als Mahl- und Ölmühle genutzt. Danach zerfiel das Bauwerk. Die freundlichen Preußen gaben den Mühlen dann den Rest und sprengten 1758 die restlichen Bauwerke.

Im Jahre 2013 startete ein deutsch-französisches Arbeitsförder-Projekt, in dessen Verlauf die Mühlräder restauriert wurden und das 2014 mit dem zweiten Mühlenrad seine Fortsetzung fand. Es wurden auch einige Sachen wieder freigelegt, um das Gesamtbild zu verbessern.
Peter Blei
Autor: red

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