Forum: Osterfest in NDH – Ohne Moos nichts los!
Freitag, 20. März 2015, 15:39 Uhr
In den vergangenen zehn Jahren hatte es sich gut eingebürgert, ein Osterfest auf dem Petersberg. Kürzlich wurde es abgesagt, zum einen aus finanzieller Sicht zum anderen, da der Petersberg beim Bombenangriff 1945 das Zentrum der Zerstörung war...
Über Begründungen mag man streiten wie man will, was mich jedoch stark verwundert ist die Untätigkeit der Bürger respektive der Nordhäuser Vereine. Schaut man in die Dörfer oder gar manche Ortsteile, da wird geschmückt und die Vereine organisieren verschiedene Feste ohne auch nur einen Cent Zuschuss zu erhalten.
Die Stadt Nordhausen dagegen besitzt unzählige Vereine, darunter auch Förder- und sogar gemeinnützige Vereine und soziale Träger der Jugendarbeit. Viele der in Stadtzentrum agierenden Vereine oder soziale Träger erhalten größere finanzielle Unterstützung von der Stadt, womit sie überhaupt ihr Überleben und Dasein finanzieren.
Seit der Bekanntgabe der Stadtverwaltung vor gut einer Woche, dass kein Fest von seitens der Stadt durchgeführt wird, raunen, stöhnen und schimpfen zwar alle, aber keiner der Nordhäuser Kulturvereine nimmt das Zepter selbst in die Hand. Man schimpft auf die Stadt und hat seinen Sündenbock. Doch hat die Stadtverwaltung kein Fest verboten!
Warum wird nicht in der Promenade, im Stadtpark oder gar im Park Hohenrode zum Basteln und Eiersuchen aufgerufen? Die Antwort liegt auf der Hand, weil die Stadt kein Geld dazu gibt. Und das ist das Kranke im System in dieser Stadt.
Während bei uns in den Dörfern und Ortsteilen das Vereinsleben noch funktioniert und sich Personen mit identischen Interessen in Vereinen zusammen finden, existieren dem Anschein nach in Nordhausen die Vereine nur dazu, das Geld von der Stadt zu erhalten. Der Nordhäuser selbst ist kaum noch in Vereinen – man lässt feiern.
Hier muss in den nächsten Jahren ein Umdenken und mehr Engagement stattfinden. Während in den Dörfern und Ortsteilen die Vereine ihre Kräfte bündeln, dümpelt in Nordhausen jeder für sich selbst dahin und versucht jedes Jahr eine Lobby in der Politik zu finden und zu pflegen, um seinen finanziellen Brocken zu erhalten um sich dann anschließend selbst zu feiern.
Manfred Schmidt, Landkreis Nordhausen
Über Begründungen mag man streiten wie man will, was mich jedoch stark verwundert ist die Untätigkeit der Bürger respektive der Nordhäuser Vereine. Schaut man in die Dörfer oder gar manche Ortsteile, da wird geschmückt und die Vereine organisieren verschiedene Feste ohne auch nur einen Cent Zuschuss zu erhalten.
Die Stadt Nordhausen dagegen besitzt unzählige Vereine, darunter auch Förder- und sogar gemeinnützige Vereine und soziale Träger der Jugendarbeit. Viele der in Stadtzentrum agierenden Vereine oder soziale Träger erhalten größere finanzielle Unterstützung von der Stadt, womit sie überhaupt ihr Überleben und Dasein finanzieren.
Seit der Bekanntgabe der Stadtverwaltung vor gut einer Woche, dass kein Fest von seitens der Stadt durchgeführt wird, raunen, stöhnen und schimpfen zwar alle, aber keiner der Nordhäuser Kulturvereine nimmt das Zepter selbst in die Hand. Man schimpft auf die Stadt und hat seinen Sündenbock. Doch hat die Stadtverwaltung kein Fest verboten!
Warum wird nicht in der Promenade, im Stadtpark oder gar im Park Hohenrode zum Basteln und Eiersuchen aufgerufen? Die Antwort liegt auf der Hand, weil die Stadt kein Geld dazu gibt. Und das ist das Kranke im System in dieser Stadt.
Während bei uns in den Dörfern und Ortsteilen das Vereinsleben noch funktioniert und sich Personen mit identischen Interessen in Vereinen zusammen finden, existieren dem Anschein nach in Nordhausen die Vereine nur dazu, das Geld von der Stadt zu erhalten. Der Nordhäuser selbst ist kaum noch in Vereinen – man lässt feiern.
Hier muss in den nächsten Jahren ein Umdenken und mehr Engagement stattfinden. Während in den Dörfern und Ortsteilen die Vereine ihre Kräfte bündeln, dümpelt in Nordhausen jeder für sich selbst dahin und versucht jedes Jahr eine Lobby in der Politik zu finden und zu pflegen, um seinen finanziellen Brocken zu erhalten um sich dann anschließend selbst zu feiern.
Manfred Schmidt, Landkreis Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
