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Werke und Erinnerungen

Donnerstag, 19. März 2015, 13:45 Uhr
Wieder ist seit der jüngsten Veranstaltung von „KUNST & KAFFEE“ ein Monat vergangen und immer noch ist die „Groh-Ausstellung“ ein Dauerbrenner, so könnte man den Zuspruch bezeichnen...


Kein Wunder also, dass sich auch die zunehmender Beliebtheit erfreuende Reihe der Kunsthauses und des Kunsthaus Meyenburg Fördervereins ein weiteres Mal dem Werk und Wirken dieses sehr populären Künstlers und Jubilars – erst am vergangenen Samstag ehrten viele Bürger und ehemalige Schüler Günter Groh bei dem Empfang der Stadt zu seinem Jubiläum – widmet.

Doch dieses Mal soll die Veranstaltung ein wenig anders, neu sein – gewissermaßen interaktiv. Nach Führungen und der sehr interessanten und für alle Besucher Gewinn bringenden Begegnung mit Günter Groh – es mussten Stühle zugestellt werden – sollen nun ehemalige Schüler, Verehrer und kunstinteressierte Bürger zu Wort kommen.

Oder anders ausgedrückt – das Kunsthaus ladet ein zum Mitbringen von kleinen Bildern oder Andenken an die Zeit des Unterrichts – also im Unterricht geschaffene Skizzen oder Aquarelle -, aber auch von Werken Günter Grohs, die mancher seit Jahren, fast Jahrzehnten zu Hause hat.

Mit ein wenig Glück konnte man in Zeiten der DDR in der Buchhandlung – heute ‚Buchhaus Rose‘ – eine kleine Grafik für wenig Geld erstehen. Das Kunsthaus und der Förderverein sind sehr gespannt, wie diese Veranstaltung besucht und angenommen wird. Immerhin sind mehr als 5000 Schüler in den 35 Jahren seines Wirkens als Lehrer durch die „Groh’sche Schule“ gegangen.

Schülerzeichnung (Foto: privat) Schülerzeichnung (Foto: privat) Letztlich waren es die Begegnungen mit den Besuchern der aktuellen Ausstellung, die Gespräche, die Erinnerungen, die Günter Groh entgegen gebrachte Verehrung, die zu dieser Veranstaltungsidee führten.

Vielleicht ein Auftakt einer weiteren ständigen Form, denn unsere Stadt und Region hatte und hat weitere Künstler, die seit Jahrzehnten mit ihrem Kunstschaffen auch in gewissem Maße die Menschen und ihr Verständnis für Kunst und dem Umgang prägten. Susanne Hinsching als Leiterin des Kunsthauses und der Förderverein werden versuchen mit einem ‚roten Faden‘ die hoffentlich intensiven Gespräche und den Gedankenaustausch zu begleiten.

Seien Sie also eingeladen am Mittwoch, 25. März um 15 Uhr zu „KUNST&KAFFEE“ einmal in einer anderen Form – auch dieses Mal im Kunsthaus-Keller mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee – eingeladen zu den drei großen ‚K‘ – Kunst, Kuchen, Kaffee – und dies alles für 5 Euro.
Dr. Wolfgang R. Pientka
Autor: red

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