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Das 47. Rolandsfest kann kommen

Donnerstag, 19. März 2015, 13:11 Uhr
Zwei Bühnen, viel Musik und gutes aus der Region - im Rathaus wurden heute die Verträge für die Ausgestaltung des 47. Rolandsfestes unter Dach und Fach gebracht. Für die Stadt bleibt nicht viel zu tun, Organisation und Risiko trägt ein Unternehmen aus der Region...

Nachdem die Stadt das Rolandsfest in den vergangenen sieben Jahren in Eigenregie auf die Beine gestellt hat, wird das diesjährige Fest in die Hände des Getränkefachgroßhandels Wippertaler Getränke gelegt. Die zweite Beigeordnete der Stadt Nordhausen, Hannelore Haase und der Geschäftsführer von Wippertaler Getränke, Peter Winsel, unterzeichneten heute die entsprechenden Verträge.

Das Programm auf den Bühnen am Rathaus und auf dem Theaterplatz wurde von der Stadt vororganisiert. Die Vorbereitungen für das Fest liefen schon, als die derzeitige Haushaltslage noch nicht vollends absehbar war, erklärte Haase. Angesichts der vorläufigen Haushaltsführung, die der Stadt gesetzlich vorschreibt "freiwilligen Aufgaben" nicht selbst durchzuführen, habe man sich entschieden "andere Wege zu gehen" so Haase weiter und habe bei der Planung des Rolandsfestes "die Notbremse ziehen müssen".

Verträge unterzeichnet: das 47. Nordhäuser Rolandsfest wird von der Wippertaler Getränke GmbH organisiert (Foto: Angelo Glashagel) Verträge unterzeichnet: das 47. Nordhäuser Rolandsfest wird von der Wippertaler Getränke GmbH organisiert (Foto: Angelo Glashagel)

Bei der folgenden Ausschreibung konnte sich der Getränkespezialist durchsetzen. "Wir sind sehr daran interessiert, das Fest ohne qualitative Abbrüche weiter zu führen", erklärte Geschäftsführer Winsel und im Gegensatz zu manch anderem Unternehmer sei man auch nicht auf großen Profit aus. "Wir werden nicht mit leeren Tüten kommen um mit vollen Säcken wieder abzuziehen", so Winsel, "wir werden uns mit dem zufrieden geben, was übrig bleibt."

Dem Unternehmen obliegt die gesamte Organisation, von den Bühnen über die Händler, die Sicherheit bis hin zu den sanitären Anlagen des Festes, kommende Woche wolle man die anstehenden Aufgaben "mit Volldampf" angehen, erklärte Winsel. Auch wolle man eigenen Ideen einbringen, wo es nötig wird. Mit einem kleinen Seitenhieb auf die kritikfreudigen Kommentatoren der nnz erklärte Winsel, man sei ebenso offen für Anregungen von außen: "Wer Ideen hat, kann mich gerne anrufen, wir sind bereit mit jedem zu diskutieren." Die Besucher würden vom Fest "positiv überrascht sein", versprach Winsel.

Peter Winsel bringt in Sachen Rolandsfest einiges an Erfahrung mit: seit den frühen 90er Jahren ist sein Unternehmen auf dem Nordhäuser Fest vertreten (Foto: Angelo Glashagel) Peter Winsel bringt in Sachen Rolandsfest einiges an Erfahrung mit: seit den frühen 90er Jahren ist sein Unternehmen auf dem Nordhäuser Fest vertreten (Foto: Angelo Glashagel) Erfahrung mit dem Rolandsfest bring das Unternehmen allemal mit. Seit Anfang der frühen 90er war man jedes Jahr auf dem Fest vertreten und kennt die Händler und Gastronomen der Region, die auch in diesem Jahr auf dem Fest vertreten sein sollen.

Das 47. Rolandsfest findet unter dem Motto "Wir UNTERNEHMEN was" statt, ein Fingerzeig und ein "Danke schön" an die Nordhäuser Unternehmerschaft, die es der Stadt ermöglicht hat, durch Sponsoring und Spenden das Bühnenprogramm zu ermöglichen, ohne in Konflikt mit dem Haushalt zu geraten. Bisher habe man rund 35.000 Euro an Spenden erhalten, erklärte Birgit Adam, Leiterin der Stadtinformation, weitere Verhandlungen würden derzeit laufen. Dafür gebühre den Unternehmen "ein ganz großes und herzliches Danke schön" unterstrich Hannelore Haase.

Das vorläufige Programm des Festes stellte Rosemarie Hilger aus dem Kulturamt vor.
Angelo Glashagel
Autor: red

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