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Hier können Studenten bei der Miete sparen

Sonntag, 15. März 2015, 09:36 Uhr
Wer bei der Wahl des Studienortes auf die Mieten schaut, kann sparen und muss auf Lebensqualität nicht verzichten. Die Mieten für eine Single-Wohnung variieren im Mittel zwischen 17,50 Euro pro Quadratmeter in München und 6,50 Euro in Duisburg. Das macht bei einer 40-Quadratmeter-Wohnung einen Unterschied von 440 Euro monatlich...


Wer hier in eine Wohngemeinschaft zieht, spart nochmal bis zu 20 Prozent. Das zeigt der „Mietpreis-Check Unistädte“ von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, für den die Angebots-Kaltmieten in Unistädten mit mehr als 20.000 Studierenden ausgewertet wurden.

Die Top 5 der günstigsten Uni-Städte für Single-Wohnungen in Deutschland sind: Duisburg (6,50 Euro), Leipzig (6,60 Euro), Bochum (6,70 Euro), Dortmund (6,90 Euro) und Halle/Saale (7,10 Euro). Während es im Norden und Süden Deutschlands vergleichsweise teuer ist, zahlen Studierende in West und Ost teilweise nur die Hälfte für Mieten.

Am günstigsten sind Studentenbuden in Duisburg und das, obwohl die Stadt zwischen Rhein und Ruhr bereits einen enormen Wandel vollzogen hat. Industrie und Natur, Stammtisch und Kultur sind keine Gegensätze mehr. Kulturelle Glanzlichter sind etwa die Aufführungen der international renommierten „Deutschen Oper am Rhein“ im Duisburger Theater. Erholung finden die Studierenden in den Cafés des Innenhafens ebenso wie am Rheinufer oder der Sechs-Seen-Platte.

Auch die beiden Ruhrgebiets-Nachbarn Bochum (6,70 Euro) und Dortmund (6,90 Euro) bieten günstige Mieten bei attraktiven Angeboten. Bochum, Heimat des Musicals Starlight-Express, gilt mit seinem Kneipenviertel Bermuda3eck als eine der Party-Hochburgen des Ruhrgebiets. Im Botanischen Garten der Ruhr-Universität oder am Kemnader See lässt es sich hingegen ausgezeichnet entspannen. Partygänger in Dortmund finden in der Diskothek Prisma oder im Nightroom die passende Location. Regelmäßige Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen finden im „Dortmunder U“, einem ehemaligen Gär- und Hochlager der Union Brauerei, statt.
Ein weiterer großer Vorteil der Ruhrgebiets-Unis: das NRW-Semesterticket. Es ist im Semesterbeitrag enthalten und gilt für weite Teile Nordrhein-Westfalens nur einige Randgebiete sind ausgeschlossen. Das gesamte Ruhrgebiet ist gut miteinander vernetzt auch nachts.

Mit dem Rad zur Uni

Kurze Wege zeichnen hingegen die beiden günstigen Uni-Städte im Osten Deutschlands aus. In Leipzig und Halle ist fast alles problemlos mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar. Single-Wohnungen sind einfach zu finden. Die Preise liegen in Leipzig bei 6,60 Euro pro Quadratmeter, in Halle bei 7,10 Euro. Der Campus der Leipziger Universität ist zentral in der Innenstadt gelegen und wird von vielen Park- und Grünflächen begrenzt. Vom Unistress erholen sich die Studierenden am Cospudener See oder an der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park. Als Party-Location dient die Moritzbastei unweit der Universität oder eine der zahlreichen Bars im Schauspielviertel.

Von der Martin-Luther-Universität in Halle sind es nur wenige Minuten zur Kulturinsel und zur Innenstadt. Die größte Stadt in Sachsen-Anhalt verfügt noch über zahlreiche WG-geeignete Wohnungen mit Holzbohlen und Stuck. Das kulturelle Leben findet in der Volkspark-Halle statt, dort befindet sich auch die Galerie der Kunsthochschule.

Fazit: Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich. Das studentische Leben ist auch in den günstigen Uni-Städten ausgeprägt aber häufig deutlich günstiger.

Die 5 günstigsten Unistädte mit mehr als 20.000 Studierenden
1. Duisburg (6,50 Euro)
2. Leipzig (6,60 Euro)
3. Bochum (6,70 Euro)
4. Dortmund (6,90 Euro)
5. Halle (7,10 Euro)
Autor: red

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