Hilferuf von NOI Rotortechnik Niedersachswerfen: Wo sind Arbeitskräfte?...
Freitag, 25. August 2000, 10:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Geschäft bei der NOI
Rotortechnik Niedersachswerfen scheint zu brummen. Lag der Umsatz im letzten Jahr noch bei fünf Millionen Mark, steige er dieses Jahr auf 45
Millionen an. Für 2001 wird mit 90 bis 100 Millionen gerechnet, hieß es aus der Geschäftsführung. Die Nachfrage nach den in Handarbeit gefertigten
Rotorblättern steige rasant, betonte NOI-Geschäftsführer Thorsten Nordhoff gegenüber der NNZ. Deshalb suche man nach neuen Standorten. Einer
davon sei Göllingen im Kyffhäuserkreis. Das Gelände sei gekauft, an der Entscheidung gebe es nichts mehr zu rütteln. 60 Leute könnten dieses Jahr
dort Arbeit finden. Nun kommt Bischofferode ins Gespräch. Ob dort eine neue Produktionshalle gebaut wird, hängt noch in der Schwebe. Standort
Nummer drei ist Husum. Entsprechende Immobilien habe man in der Nordseestadt schon erworben, so Nordhoff. Auch dort wolle man
Ausbildungsmöglichkeiten schaffen. Problematisch sei der Mangel an Arbeitskräften. In Deutschland gebe es den Beruf des Faserverbundtechnikers
nicht, die Bewerber müßten erst eine dreimonatige Ausbildung durchlaufen. Sonst dürften sie nicht bei NOI anfangen. Derzeit klopfe man die
Möglichkeiten ab, Arbeitskräfte aus Polen einzustellen. Dort gebe es eine Ausbildung zum Faserverbundtechniker, die Leute könnten also hier sofort
anfangen zu arbeiten. Warum die Resonanz der Arbeitssuchenden in Nordthüringen auf die vakanten Stellen so gering ist, vermag sich Nordhoff nicht
zu erklären. Man arbeite zwar im Schichtbetrieb, aber dafür bezahle NOI auch überdurchschnittlich. An schlechten Arbeitsbedingungen liegt es seiner
Meinung auch nicht.
Autor: psgRotortechnik Niedersachswerfen scheint zu brummen. Lag der Umsatz im letzten Jahr noch bei fünf Millionen Mark, steige er dieses Jahr auf 45
Millionen an. Für 2001 wird mit 90 bis 100 Millionen gerechnet, hieß es aus der Geschäftsführung. Die Nachfrage nach den in Handarbeit gefertigten
Rotorblättern steige rasant, betonte NOI-Geschäftsführer Thorsten Nordhoff gegenüber der NNZ. Deshalb suche man nach neuen Standorten. Einer
davon sei Göllingen im Kyffhäuserkreis. Das Gelände sei gekauft, an der Entscheidung gebe es nichts mehr zu rütteln. 60 Leute könnten dieses Jahr
dort Arbeit finden. Nun kommt Bischofferode ins Gespräch. Ob dort eine neue Produktionshalle gebaut wird, hängt noch in der Schwebe. Standort
Nummer drei ist Husum. Entsprechende Immobilien habe man in der Nordseestadt schon erworben, so Nordhoff. Auch dort wolle man
Ausbildungsmöglichkeiten schaffen. Problematisch sei der Mangel an Arbeitskräften. In Deutschland gebe es den Beruf des Faserverbundtechnikers
nicht, die Bewerber müßten erst eine dreimonatige Ausbildung durchlaufen. Sonst dürften sie nicht bei NOI anfangen. Derzeit klopfe man die
Möglichkeiten ab, Arbeitskräfte aus Polen einzustellen. Dort gebe es eine Ausbildung zum Faserverbundtechniker, die Leute könnten also hier sofort
anfangen zu arbeiten. Warum die Resonanz der Arbeitssuchenden in Nordthüringen auf die vakanten Stellen so gering ist, vermag sich Nordhoff nicht
zu erklären. Man arbeite zwar im Schichtbetrieb, aber dafür bezahle NOI auch überdurchschnittlich. An schlechten Arbeitsbedingungen liegt es seiner
Meinung auch nicht.
