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Menschenrecht auf Verhütung

Mittwoch, 11. März 2015, 16:03 Uhr
Die Organisation pro familia hat jetzt eine Bundestagspetition zu kostenfreien Verhütungsmitteln für Menschen mit geringem Einkommen gestartet. Wie bis 2004 möglich sollen wieder die Kosten für Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen bundesweit einheitlich übernommen werden...


"Das Menschenrecht auf Verhütung darf nicht am Geld scheitern", sagt die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Carmen Kaap, die gemeinsam mit ihrer Kollegin von der Stadt Nordhausen Stefani Müller die Petition unterstützt.

"Es ist nicht zu verstehen, dass die Kosten empfängnisverhütenden Mitteln nicht übernommen werden, aber die für den Schwangerschaftsabbruch, nicht zu reden von der Kampagne zum kostenlosen Hilfetelefon „Schwanger und keiner darf es wissen – die vertrauliche Geburt“, die wichtig ist, aber wir sind der Auffassung, dass man einige ungewollte Schwangerschaften durch Verhütung verhindern könnte."

Die Petition wird von vielen Organisationen unterstützt, wie unter www.profamilia.de nachzulesen ist. "Auch deshalb ist es diese Petition wert, unterstützt zu werden", so Kaap. Die Unterschrift zur Petition kann sowohl in Papierform als auch online erfolgen. Die erforderlichen 50.000 Unterschriften müssen bis zum 31. März beim Bundestag vorliegen.

Die Gleichstellungsbeauftragten Carmen Kaap (Grimmelallee 23 Zi. 004; Tel.: 03631/911-109) und Stefani Müller (Markt 15, 03631/696439) nehmen Unterschriftslisten gern entgegen bzw. dort kann man zu den Sprechzeiten seine Unterschrift leisten. Alle Volljährigen können die Petition unterzeichnen.
Autor: red

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