Premiere für die Ministerin
Montag, 02. März 2015, 13:55 Uhr
Seit Anfang Dezember ist Birgit Keller nun Ministerin, doch sie kam wieder zurück nach Nordhausen, um hier in diesem Job eine Premiere zu vollziehen. Die nnz war für Sie dabei...
Hauruck - der symbolische Spatenstich (Foto: nnz)
Auf dem Gelände des Autodroms in Nordhausen wurde am Mittag der symbolische Spatenstich zur Erweiterung des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr (BBZ) vollzogen. Und dieser Spatenstich war denn auch der erste in der ministeriellen Amtszeit der Frau Keller.
Insgesamt werden knapp 3,5 Millionen Euro in die berufliche Ausbildungsstätte investiert. Bund und Land unterstützen den Ausbau mit gut 2,7 Millionen Euro Fördermitteln. Für die theoretische Aus- und Weiterbildung soll ein zweigeschossiges Schulungsgebäude mit 550 Quadratmetern Nettogrundfläche entstehen. Neben Schulungs- und Verwaltungsräumen soll hier auch ein Fahrsimulator errichtet werden.
Für die praktische Fahrausbildung soll das bestehende Gelände um eine 240 Meter lange Fahrdynamikfläche und eine Kreisbahn mit einem Durchmesser von 60 Metern erweitert werden. Mit der Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahme, die binnen eines Jahres abgeschlossen sein soll, wird die Voraussetzung zur Weiterentwicklung des Bildungszentrums zu einem Kompetenzzentrum erfüllt.
BBZ-Geschäftsführer Olaf Salomon lobte die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Behörden. Manchmal seien er, seine Mitarbeiter und die Planer selbst überrascht gewesen, wie schnell man den einen oder anderen Stempel sowie die eine oder andere Antwort auf eine Frage erhalten habe.
Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh freute sich über "soviel Prominenz auf einem Haufen" und nannte Olaf Salomon einen "Visionär", der nicht nur seine Mitarbeiter, sondern auch den Gesellschafter (also Zeh selbst), die Fördermittelgeber und den Stadtrat von der Notwendigkeit dieses Vorhaben überzeugen konnte. Jetzt sei man dabei, für die Kraftverkehrsbranche bundesweit einen Leuchtturm zu schaffen. Der soll Ende dieses Jahres dann bezugsfertig sein. Bereits Mitte 2015 können die Erweiterungsflächen genutzt werden.
"Diese Investition fördert gleich zwei wichtige Ziele: Gute Arbeit und mehr Verkehrssicherheit. Eine gute Berufsausbildung ist die beste Voraussetzung für Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. Sie sichert ein gutes Einkommen und schafft soziale Sicherheit. Gut ausgebildete Kraftfahrer sind aber auch notwendig, um ein rücksichtsvolles und unfallfreies Miteinander in Straßenverkehr zu erreichen. So zahlt sich die heutige Investition in die berufliche Bildung gleich doppelt aus", sagte am Mittag abschließend Birgit Keller.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Hauruck - der symbolische Spatenstich (Foto: nnz)
Auf dem Gelände des Autodroms in Nordhausen wurde am Mittag der symbolische Spatenstich zur Erweiterung des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr (BBZ) vollzogen. Und dieser Spatenstich war denn auch der erste in der ministeriellen Amtszeit der Frau Keller.
Insgesamt werden knapp 3,5 Millionen Euro in die berufliche Ausbildungsstätte investiert. Bund und Land unterstützen den Ausbau mit gut 2,7 Millionen Euro Fördermitteln. Für die theoretische Aus- und Weiterbildung soll ein zweigeschossiges Schulungsgebäude mit 550 Quadratmetern Nettogrundfläche entstehen. Neben Schulungs- und Verwaltungsräumen soll hier auch ein Fahrsimulator errichtet werden.
Für die praktische Fahrausbildung soll das bestehende Gelände um eine 240 Meter lange Fahrdynamikfläche und eine Kreisbahn mit einem Durchmesser von 60 Metern erweitert werden. Mit der Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahme, die binnen eines Jahres abgeschlossen sein soll, wird die Voraussetzung zur Weiterentwicklung des Bildungszentrums zu einem Kompetenzzentrum erfüllt.
BBZ-Geschäftsführer Olaf Salomon lobte die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Behörden. Manchmal seien er, seine Mitarbeiter und die Planer selbst überrascht gewesen, wie schnell man den einen oder anderen Stempel sowie die eine oder andere Antwort auf eine Frage erhalten habe.
Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh freute sich über "soviel Prominenz auf einem Haufen" und nannte Olaf Salomon einen "Visionär", der nicht nur seine Mitarbeiter, sondern auch den Gesellschafter (also Zeh selbst), die Fördermittelgeber und den Stadtrat von der Notwendigkeit dieses Vorhaben überzeugen konnte. Jetzt sei man dabei, für die Kraftverkehrsbranche bundesweit einen Leuchtturm zu schaffen. Der soll Ende dieses Jahres dann bezugsfertig sein. Bereits Mitte 2015 können die Erweiterungsflächen genutzt werden.
"Diese Investition fördert gleich zwei wichtige Ziele: Gute Arbeit und mehr Verkehrssicherheit. Eine gute Berufsausbildung ist die beste Voraussetzung für Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. Sie sichert ein gutes Einkommen und schafft soziale Sicherheit. Gut ausgebildete Kraftfahrer sind aber auch notwendig, um ein rücksichtsvolles und unfallfreies Miteinander in Straßenverkehr zu erreichen. So zahlt sich die heutige Investition in die berufliche Bildung gleich doppelt aus", sagte am Mittag abschließend Birgit Keller.
Peter-Stefan Greiner

