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nnz-Ergebnisdienst: Handball

Sonntag, 01. März 2015, 18:18 Uhr
Eigentlich standen zehn Begegnungen auf dem Plan, drei fielen der Grippewelle zum Opfer, darunter die Partie der Frauen gegen Altenburg II. Die Hürden waren an diesem Spieltag sehr hoch gesteckt und nicht alle konnten übersprungen werden...


Während die Heimspiele, außer bei der B-Jugend, siegreich gestaltet wurden, kehrten die Handballer/innen von ihren Auswärtsaufgaben mit leeren Händen zurück.

Thüringenliga Männer
HSV Bad Blankenburg 2 – Nordhäuser SV 40:31

Die letzte Meldung des Wochenendes erreichte den Südharz aus Bad Blankenburg. Dort verloren die Männer des NSV gegen die verstärkte Mannschaft der Zweiten des HSV Bad Blankenburg. Spielerisch war besonders im ersten Spielabschnitt mehr drin. Erst kurz vor der Pause eroberten sich die Gastgeber die Führung und gingen mit 18:17 in die Kabine.

Nach der Pause war dann der von der Ersten verstärkte Rückraum der Gastgeber nicht zu halten. Die beiden halben Positionen waren dabei Hauptangriffsgebiet und das mit Erfolg. Am Ende unterlagen die Südharzer trotz 31 eigenerTreffer mit 31:40. Mit dieser Niederlage stehen sie erstmals in dieser Saison auf einem direkten Abstiegsplatz

Thüringenliga männliche Jugend B
Nordhäuser SV – Spielgemeinschaft Goldbach/Hochheim/Gotha 26:29

Die Trauben hingen in dieser Begegnung für die Nordhäuser sehr hoch. Zu Gast war der Tabellenzweite, die Spielgemeinschaft Goldbach/Hochheim und Gotha. Einen Klassenunterschied sah man in den ersten Minuten der Partie dennoch nicht.

Bis zum 4:4 hielten die Nordhäuser gut dagegen. Danach schlichen sich keine Fehler ins Spiel ein die postwendend bestraft wurden (6:9). Doch die Gäste hatten damit die Partie noch nicht gewonnen. Der NSV kämpfte sich bis zum 9:10 wieder heran. Es folgten die vielleicht entscheidenden Spielminuten. Den Endspurt zur Halbzeit gewannen die Gäste und nahmen mit 15:11 die Führung mit in die Pause.

Nach der Pause entbrannt ein Tanz auf dem Parkett der Ballspielhalle. Nordhausen ließ nicht locker und war beim 17:18 wieder voll da. Diesmal war es der Mittelteil den die Gäste für sich entscheiden konnten. Bis auf 6 Treffer (21:27) vergrößerten sie ihren Vorsprung.

Und auch diesmal gaben die NSV Spieler nicht auf. Im Endspurt verkürzten sie den Rückstand auf 3 Treffer. Leider war die Hallenuhr unerbittlich, fünf Minuten länger und das Pendel hätte vielleicht zugunsten des NSV ausgeschlagen. So mussten sie sich nach taktisch gutem Spiel mit 26:29 geschlagen geben.

Thüringenliga männliche Jugend C
HSV Apolda – Nordhäuser SV 28:22

Eine Partie die nach Spielende noch für viel Wirbel auf Nordhäuser Seite sorgte. Nach dem sicheren Hinspielerfolg (34:22) gab es mit der Niederlage einen derben Rückschlag für die Nordhäuser. Apolda holte 8 ihrer bisherigen 9 Punkte auf heimischen Parkett, nur gegen Eisenach hatten sie das Nachsehen. Auswärts hingegen gelang ihnen nur beim Tabellenletzten ein Punktgewinn.

Die Umstände der Niederlage sind bitter und werden die NSV Verantwortlichen am Montag noch einmal beschäftigen. Aus diesem Grund wird auf ein Kurzspielbericht verzichtet.

Fest steht das die Niederlage im Kampf um Edelmetall sehr schmerzlich war, jedoch die Punkte in Behringen/Sonneborn und Weimar vorher leichtfertig verschenkt wurden. Punkte die in der Endabrechnung den Ausschlag geben können.

Thüringenliga weibliche Jugend C

Zum vierten mal in Folge konnten die Mädchen des Jahrgangs 2000/01, unter der Regie von Alfons Jarmuszewski, die Landesmeisterschaft nach Nordhausen holen. Mit einem Start – Ziel in der Meisterschaft ohne Punktverlust dominierten sie das Ligageschehen.

10:00 Uhr: Nordhäuser SV – Thüringer HC 28:21
Die Partie gegen den THC hatte einen echten Derbycharakter. Der THC versucht seid Jahren die Nordhäuser Vorherrschaft zu durchbrechen, bislang ohne Erfolg. Auch das jüngste Aufeinandertreffen ging am Ende an die Südharzerinnen, wenn auch um ein vielfaches knapper als es das Hinspielresultat vermuten ließ.

Die NSV Mädchen zeigten angesichts der bevorstehenden möglichen Titelverteidigung ungewohnt Nerven. Spielerisch gelang ihnen nicht viel auf dem Parkett, einzig die kämpferische Seite hielt sie im ersten Spielabschnitt im Spiel. Beim Stand von 11:9 wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Halbzeittee übernahmen sie dann endlich das Kommando und enteilten auf 18:11 und 20:13. Die Vorentscheidung war gefallen, auch wenn sich die Gastgeberinnen auf der Zielgeraden noch einmal kräftig den Angriffen des THC erwehren mussten. Nach dem Abpfiff (28:21) kannte der Jubel keine Grenzen mehr, die Partie und zugleich die Meisterschaft hatten sie gewonnen.

13:00 Uhr: Nordhäuser SV – HSV Weimar 37:16
Knapp zwei Stunden später musste der frisch gebackene Meister gegen den HSV Weimar seine letzte Partie in der Thüringenliga bestreiten. Und sie legten los wie die Feuerwehr. Als hätten sie nicht schon eine Partie in den Beinen, Kraft spielet keine Rolle gegen die völlig überforderten Gäste. Nach wenigen Minuten war alles vorbei. Beim Stand von 6:0 ging der NSV in den Sparmodus über, ohne das die spielerischer Dominanz auf dem Parkett eingebüßt wurde. Mit 20:9 überrollten sie Weimar bis zur Halbzeit. Am Ende gewann der Landesmeister die Partie sicher mit 37:16.

Verbandsliga Männer
Nordhäuser SV – HSG Werratal 2 29:14

Für die Niederlage beim Tabellenführer Dingelstädt am letzten Wochenende revanchierte sie sich die Zweite des NSV mit einem Erfolg über Werratal 2. Die Gäste reisten zu dieser Partie mit einer Rumpfmannschaft an, die jedoch lange mithielt und nicht enttäuschte.

Die Begegnung wurde mit einem Treffer für den NSV eröffnet, die Gäste zogen nach. Auch im weiteren Spielverlauf ließ sich die kleine tapfer Schaar des HSV nicht abschütteln. Dies war allein schon etwas erstaunlich.

Obwohl der NSV aus dem vollen schöpfen konnte und sogar noch Hilfestellung aus der Ersten erhielt stocke ihr Spiel. Die Stationen der ersten Halbzeit: 1:1 / 33:3 / 6:3 / 6:6 und 8:8. Erst danach setzten sich die größeren Kraftreserven der Hausherren durch und der Vorsprung wuchs bis zur Halbzeit auf 15:11 an.

Nach der Pause ging es dann recht schnell gegen die nun kräftemäßig stark nachlassenden Werrataler. Beim 24:15 standen die sie Mitte der zweiten Halbzeit vor einer schweren Schlappe. Doch es kam alles ganz anders. Am Ende ging der 29:24 voll auf in Ordnung, hätte aber angesichts der Rumpfmannschaft des HSV im Verhältnis zu den beim NSV eingesetzten Spielern höher ausfallen müssen.

Verbandsliga weibliche Jugend D
SVW Eisenach – Nordhäuser SV 18:12

Nach der deutlichen Hinspielniederlage fuhren die Nordhäuser Mädchen mit gemischten Gefühlen zum verlustpunktfreien Spitzenreiter nach Eisenach. Es war das erwartet schwere Spiel und nach dem Verlauf der ersten Halbzeit lag eine weitere hohe Niederlage gegen die SVW Mädchen in der Luft. Mit Glück, Geschick und Kampfeswillen wendeten sie jedoch im zweiten Spielabschnitt diese ab. Mit 12:18 hielt sich die Niederlage am Ende in Rahmen.

Im Kampf um den Einzug ins Landesfinale steigt nun am 22. März Auswärts gegen Behringen/Sonneborn ein Endspiel. Nordhausen geht in die Partie mit leichten Vorteilen. Das Hinspiel gewannen sie mit 29:18 und könnten sich bei Punktgleichheit eine Niederlage mit 10 Toren leisten.

Übersicht Heimspiele

Verbandsliga Männer
Nordhäuser SV – HSG Werratal 2 29:24

Thüringenliga weibliche Jugend C
10:00 Uhr Nordhäuser SV – Thüringer HC 28:21
13:00 Uhr Nordhäuser SV – HSV Weimar 37:16

Thüringenliga männliche Jugend B
Nordhäuser SV – SG Goldbach/Hochheim/Gotha 26:29

Übersicht Auswärtsspiele

Thüringenliga Männer
HSV Bad Blankenburg 2 – Nordhäuser SV 40:31

Thüringenliga männliche Jugend C
HSV Apolda – Nordhäuser SV 28:22

Verbandsliga weibliche Jugend D
SVW Eisenach - Nordhäuser SV 18:12
Frank Ollech
Autor: red

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