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LINKE absolvieren Wahlmarathon

Samstag, 28. Februar 2015, 15:56 Uhr
Rund 60 Mitglieder kamen zur Gesamtmitgliederversammlung des Nordhäuser Kreisverbandes der Partei DIE LINKE zusammen und nominierten Heike Umbach mit großer Mehrheit als Landratskandidatin. Weitere Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick...


Aber nicht nur diese Wahl stand auf der Tagesordnung der Genossen. Auch der Kreisvorstand, die dazugehörigen Arbeitsgremien und der Stadtvorstand standen turnusgemäß zur Abstimmung.

Heike Umbach verwies in ihrer Bewerbungsrede auf die Motivation ihrer Kandidatur. Umbach konnte es nicht ertragen, dass DIE LINKE keine eigene Kandidatur in die Landratswahl schickt und zeigte ihre Bereitschaft an.

Der alte und neue Kreisvorsitzende Alexander Scharff stellte Umbach als kluge und engagierte Kandidatin vor und verwies auf ihr beharrliches Engagement im Kreistag Nordhausen und der Region Sollstedt. Weitere Fürreden unter anderem von Birgit Keller und Hannelore Haase folgten. Keller sagte: „Ich bin froh, dass Heike Umbach ihre Kandidatur erklärt hat. Ich halte sie für sehr geeignet und finde, dass diese Kandidatur das richtige Zeichen setzt.“

Die Zeiten innerparteilicher Auseinandersetzungen, wie es sie noch vor einigen Jahren gab, hat der Kreisverband längst überwunden und wirkt geeint. Nicht nur, dass die Vorstände und Gremien für ihre bisherige Arbeit sehr viel Lob und Applaus erhielten, auch die Wahlergebnisse drücken die Zufriedenheit der Mitglieder aus.

Alexander Scharff als Vorsitzender und alle Mitglieder des Kreisvorstandes, die erneut zur Wahl angetreten waren, fanden eine überragende Mehrheit. Gleichermaßen waren die Ergebnisse für Michael Mohr als Stadtvorsitzender und den Stadtvorstand. Deutliche Worte fand Alexander Scharf gegenüber mancher Berichterstattung und den dazugehörenden Kommentaren in den Onlinemedien des Landkreises.

„Manche Kommentare und so manche Karikatur sind niveaulos und diffamierend.“ Scharf bezog seine Ausführungen inbesondere auf die 2. Beigeordnete der Stadt Nordhausen Hannelore Haase aber ebenso auf das Ehrenamt im kommunalpolitischen Bereich. „Teilweise könnte man glauben, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte sind eine elitäre Kaste, die gegen die Büregrinnen und Bürger agiert.“

Es sei ein sehr anspruchsvolles und zeitintensives Ehrenamt, dass genauso wie andere Ehrenämter Unterstützung verdient hat, so Scharff weiter. Haase bezeichnete er als engagierte und kompetente Vertreterin der LINKEN und verwies auf die schwierige Haushaltslage der Stadt Nordhausen und die vorrangig ausgabeintensiven Zuständigkeitsbereiche von Haase. „Ohne einen beschlossenen Haushalt, kann kein müder Euro ausgegeben werden. Und genau dieses Problem trift vorrangig Hannelore Haases Zuständigkeitsbereiche.“

Die Abstimmungsergebnisse in der Übersicht.
Autor: red

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