Ein Umzug wie er sein soll
Freitag, 27. Februar 2015, 19:54 Uhr
Ein Umzug will gut geplant sein. Das gilt insbesondere für Unternehmen. Der neue Firmensitz sollte gegenüber dem alten Standort handfeste Vorteile mit sich bringen, damit sich der Aufwand am Ende auch rechnet. Wie das geht, konnte man heute bei einem Richtfest in der Zeppelinstraße beobachen...
Im Sommer will die Firma "Böttcher Haustechnik" hier ihre neuen Räume beziehen. 16 Jahre lang waren die Experten für Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima und Badgestaltung in Salza beheimatet, nun wagt man den Tapetenwechsel im Gewerbegebiet an der Darre.
Firmenchef Klaus Böttcher braucht nicht nur mehr Platz, er will vor allem die Arbeitsbedingungen der Firma verbessern. Eigentlich hatte er mit dem Gedanken gespielt, mit seinen 10 Mitarbeitern einen passenden Altbau zu finden, entschied sich dann aber doch für die Investition in den Neubau. "Wir hatten keine Alternative. Einen Altbau unseren Bedürfnissen anzupassen wäre am Ende teurer geworden. Hier konnten wir nach unseren eigenen Vorstellungen bauen", sagte Böttcher.
Zu den eigenen Vorstellungen gehören Büro-, Ausstellungs-, und Technikräume, ein großes Materiallager in der zweiten Etage, Stellplätze und eine Werkstatt. Der eigentlich ausschlaggebende Grund für die Entscheidung zum Neubau war aber die Möglichkeit, Energieeffizient zu bauen. "Unser Energieverbrauch im neuen Haus bewegt sich im Bereich A++, könnte man sagen", erzählte der Bauherr. Dank Wärmepumpe und zentraler Haussteuerung, wird die Firma einen sehr geringen Wärmebedarf haben. "Wir haben das mal durchgerechnet. Unsere Betriebskosten sollten im Jahr nicht mehr als 1500 Euro betragen", sagte Böttcher.
Die Beschäftigten feierten mit dem Chef Klaus Böttcher (rechts im Bild) und freuen sich auf die neuen Räume (Foto: Angelo Glashagel)
Den Bau hat Firmenchef Böttcher zusammen mit dem Architekten Tobias Winkler geplant. Schon in der Planungsphase hatte man darauf geachtet, dass die Nebenkosten des neuen Hauses möglichst gering ausfallen würden, erzählte Klaus Böttcher. Am Bau packten die Handwerker selbstverständlich mit an und ließen das eigene Know-How mit einfließen. "Wir haben viel Eigenleistung erbracht, aber am Ende geht natürlich die Arbeit für den Kunden vor".
Weiter Vorteil für die Firma ist die Nähe zu den Lieferanten, die sich zumeist in direkter Nachbarschaft zum neuen Standort befinden. Die Entfernung zu den Kunden hat sich indes nicht wesentlich verändert.
Traditionelles Richtfest am Zeppelinweg - im Juni sollen das neue Haus bezogen werden (Foto: Angelo Glashagel)
In Nordhausen selbst ist man weniger tätig, sondern konzentriert sich auf die weitere Region. Bis nach Göttingen betreuen die Haustechniker Privatkunden und Unternehmen.
Im Juni steht schließlich der große Umzug in den Energieeffizienten Neubau an. Bis dahin will Böttchers Firma aber nicht ruhen. Neben der alltäglichen Arbeit ist man weiter auf Expansionskurs - derzeit sucht das Unternehmen neue Installateure und Anlagenmonteure. Dank des gut geplanten Umzuges können die sich dann auf einen Arbeitsplatz freuen, wie er im 21. Jahrhundert aussehen sollte.
Angelo Glashagel
Autor: redIm Sommer will die Firma "Böttcher Haustechnik" hier ihre neuen Räume beziehen. 16 Jahre lang waren die Experten für Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima und Badgestaltung in Salza beheimatet, nun wagt man den Tapetenwechsel im Gewerbegebiet an der Darre.
Firmenchef Klaus Böttcher braucht nicht nur mehr Platz, er will vor allem die Arbeitsbedingungen der Firma verbessern. Eigentlich hatte er mit dem Gedanken gespielt, mit seinen 10 Mitarbeitern einen passenden Altbau zu finden, entschied sich dann aber doch für die Investition in den Neubau. "Wir hatten keine Alternative. Einen Altbau unseren Bedürfnissen anzupassen wäre am Ende teurer geworden. Hier konnten wir nach unseren eigenen Vorstellungen bauen", sagte Böttcher.
Zu den eigenen Vorstellungen gehören Büro-, Ausstellungs-, und Technikräume, ein großes Materiallager in der zweiten Etage, Stellplätze und eine Werkstatt. Der eigentlich ausschlaggebende Grund für die Entscheidung zum Neubau war aber die Möglichkeit, Energieeffizient zu bauen. "Unser Energieverbrauch im neuen Haus bewegt sich im Bereich A++, könnte man sagen", erzählte der Bauherr. Dank Wärmepumpe und zentraler Haussteuerung, wird die Firma einen sehr geringen Wärmebedarf haben. "Wir haben das mal durchgerechnet. Unsere Betriebskosten sollten im Jahr nicht mehr als 1500 Euro betragen", sagte Böttcher.
Die Beschäftigten feierten mit dem Chef Klaus Böttcher (rechts im Bild) und freuen sich auf die neuen Räume (Foto: Angelo Glashagel)
Den Bau hat Firmenchef Böttcher zusammen mit dem Architekten Tobias Winkler geplant. Schon in der Planungsphase hatte man darauf geachtet, dass die Nebenkosten des neuen Hauses möglichst gering ausfallen würden, erzählte Klaus Böttcher. Am Bau packten die Handwerker selbstverständlich mit an und ließen das eigene Know-How mit einfließen. "Wir haben viel Eigenleistung erbracht, aber am Ende geht natürlich die Arbeit für den Kunden vor".
Weiter Vorteil für die Firma ist die Nähe zu den Lieferanten, die sich zumeist in direkter Nachbarschaft zum neuen Standort befinden. Die Entfernung zu den Kunden hat sich indes nicht wesentlich verändert.
Traditionelles Richtfest am Zeppelinweg - im Juni sollen das neue Haus bezogen werden (Foto: Angelo Glashagel)
In Nordhausen selbst ist man weniger tätig, sondern konzentriert sich auf die weitere Region. Bis nach Göttingen betreuen die Haustechniker Privatkunden und Unternehmen.Im Juni steht schließlich der große Umzug in den Energieeffizienten Neubau an. Bis dahin will Böttchers Firma aber nicht ruhen. Neben der alltäglichen Arbeit ist man weiter auf Expansionskurs - derzeit sucht das Unternehmen neue Installateure und Anlagenmonteure. Dank des gut geplanten Umzuges können die sich dann auf einen Arbeitsplatz freuen, wie er im 21. Jahrhundert aussehen sollte.
Angelo Glashagel
