Ein Klick besiegelte das Interesse
Donnerstag, 26. Februar 2015, 16:56 Uhr
Sage keiner, für Senioren wären Laptop, Computer und Internet ein Buch mit sieben Siegeln. Auch Günter Sieger, der in Salza wohnt, kam auf den Geschmack. Rein zufällig. Ein Bekannter hatte ihn auf einen Beitrag in der nnz aufmerksam gemacht, der sein Interesse weckte. Sohn Uwe, der im Haus der Eltern wohnt und sich im Internet bestens auskennt, klickte ihn an...
Günter Sieger (links) nimmt die Glückwünsche von Reinhard Wöllner und Werner Urban entgegen. (Foto: privat)
Günter Sieger (links) nimmt die Glückwünsche von Reinhard Wöllner und Werner Urban entgegen.
Nordhausen. Über ein Jahr liegt das zurück. Seitdem ist Günter Sieger, gerade 85 geworden, aufmerksamer Leser dieser Zeitung. Interessant, was sie an Themen aufgreift, meint er und fügt an: So war mir nicht bekannt, dass der Islam zu Nordhausen gehört. Das Gespräch mit dem Iman fand ich hochaktuell, befindet er.
Dessen Aussage, der Islam gehöre zu Nordhausen, war klar und deutlich. Zum gleichen Thema war eine Woche später das Gespräch mit dem Kommunalchef zu lesen. Für Sieger ebenfalls aufschlussreich – das Drumherumreden bei Politikern kenne man ja.
Günter Sieger freut sich sehr über das gesellschaftliche Leben in der Vereinigung der Landsenioren. Sie gab ehemals in der Landwirtschaft Beschäftigten Heimat, war doch nach der Wende ein einst festes Gefüge zusammengebrochen. Über die stabil bleibende Zahl von 124 Mitgliedern im Landkreis ist er glücklich, war er doch am Aufbau der Vereinigung mitbeteiligt, wirkte er jahrelang schöpferisch im Vorstand mit.
Mit Ehefrau Erika nimmt er noch regen Anteil am Veranstaltungsprogramm der Vereinigung. Man fühle sich dort stets gut aufgehoben. Vor allem die Tagesfahrten haben es dem Ehepaar angetan. Lange Weile kennt man in der großen Familie der Landsenioren nicht. Über die Aktivitäten war wiederholt an dieser Stelle zu lesen.
Günter Sieger war es ein Bedürfnis, seinen 85. Geburtstag in einer gemütlichen Runde mit Freunden, Nachbarn und Bekannten zu begehen. Natürlich fehlte die Obrigkeit der Landsenioren-Vereinigung nicht. Die hätte sich ohnehin eingestellt, ist es doch obligatorisch, Mitgliedern über 80 persönlich zu gratulieren. Jahr für Jahr. Mit einem Geschenk, versteht sich.
So gaben sich in einem gemütlich eingerichteten Gastraum der Friedenseiche unter anderem ein Stelldichein: Vereinsvorsitzender Herbert Weschcke, zuletzt in leitender Funktion im Landwirtschaftsamt Bad Frankenhausen tätig. Werner Urban war Amtsleiter für Landwirtschaft Eichsfeld/Mühlhausen, während Reinhard Wöllners Wort im Rinderzuchtverband Erfurt Gewicht hatte. Rolf Gäbert leitete einen Agrarbetrieb zu DDR-Zeiten, und Dr. Kurt Glatz ist ein bekannter Tierarzt. Man kennt sich, weckte Erinnerungen aus alten Zeiten gemeinsamer Arbeit..
Auch Edgar Wenkel fehlte in der Runde nicht. Er ist der stellvertretende Geschäftsführer beim Landhandel, wo Jubilar Sieger einst über 30 Jahre lang tätig war. Wenkel überbrachte mit herzlichen Worten liebe Grüße aus der Firma. Ein Bild, vor allem sein Inhalt, fand rege Aufmerksamkeit. Der Text, Wunderbare Weisheit,vorgelesen von Dr. Glatz, stammt von Theresa von Avila, überarbeitet und ergänz von Erika Schirmer, der Ehrenbürgerin der Stadt Nordhausen.
Kurt Frank
Autor: red
Günter Sieger (links) nimmt die Glückwünsche von Reinhard Wöllner und Werner Urban entgegen. (Foto: privat)
Nordhausen. Über ein Jahr liegt das zurück. Seitdem ist Günter Sieger, gerade 85 geworden, aufmerksamer Leser dieser Zeitung. Interessant, was sie an Themen aufgreift, meint er und fügt an: So war mir nicht bekannt, dass der Islam zu Nordhausen gehört. Das Gespräch mit dem Iman fand ich hochaktuell, befindet er.
Dessen Aussage, der Islam gehöre zu Nordhausen, war klar und deutlich. Zum gleichen Thema war eine Woche später das Gespräch mit dem Kommunalchef zu lesen. Für Sieger ebenfalls aufschlussreich – das Drumherumreden bei Politikern kenne man ja.
Günter Sieger freut sich sehr über das gesellschaftliche Leben in der Vereinigung der Landsenioren. Sie gab ehemals in der Landwirtschaft Beschäftigten Heimat, war doch nach der Wende ein einst festes Gefüge zusammengebrochen. Über die stabil bleibende Zahl von 124 Mitgliedern im Landkreis ist er glücklich, war er doch am Aufbau der Vereinigung mitbeteiligt, wirkte er jahrelang schöpferisch im Vorstand mit.
Mit Ehefrau Erika nimmt er noch regen Anteil am Veranstaltungsprogramm der Vereinigung. Man fühle sich dort stets gut aufgehoben. Vor allem die Tagesfahrten haben es dem Ehepaar angetan. Lange Weile kennt man in der großen Familie der Landsenioren nicht. Über die Aktivitäten war wiederholt an dieser Stelle zu lesen.
Günter Sieger war es ein Bedürfnis, seinen 85. Geburtstag in einer gemütlichen Runde mit Freunden, Nachbarn und Bekannten zu begehen. Natürlich fehlte die Obrigkeit der Landsenioren-Vereinigung nicht. Die hätte sich ohnehin eingestellt, ist es doch obligatorisch, Mitgliedern über 80 persönlich zu gratulieren. Jahr für Jahr. Mit einem Geschenk, versteht sich.
So gaben sich in einem gemütlich eingerichteten Gastraum der Friedenseiche unter anderem ein Stelldichein: Vereinsvorsitzender Herbert Weschcke, zuletzt in leitender Funktion im Landwirtschaftsamt Bad Frankenhausen tätig. Werner Urban war Amtsleiter für Landwirtschaft Eichsfeld/Mühlhausen, während Reinhard Wöllners Wort im Rinderzuchtverband Erfurt Gewicht hatte. Rolf Gäbert leitete einen Agrarbetrieb zu DDR-Zeiten, und Dr. Kurt Glatz ist ein bekannter Tierarzt. Man kennt sich, weckte Erinnerungen aus alten Zeiten gemeinsamer Arbeit..
Auch Edgar Wenkel fehlte in der Runde nicht. Er ist der stellvertretende Geschäftsführer beim Landhandel, wo Jubilar Sieger einst über 30 Jahre lang tätig war. Wenkel überbrachte mit herzlichen Worten liebe Grüße aus der Firma. Ein Bild, vor allem sein Inhalt, fand rege Aufmerksamkeit. Der Text, Wunderbare Weisheit,vorgelesen von Dr. Glatz, stammt von Theresa von Avila, überarbeitet und ergänz von Erika Schirmer, der Ehrenbürgerin der Stadt Nordhausen.
Kurt Frank
