Erich Loest durch das Leben ein Riss
Donnerstag, 26. Februar 2015, 14:15 Uhr
Filmvorführung in der Flohburg - am kommenden Donnerstag präsentiert das Museum den Film "Erich Loest durch das Leben ein Riss". Die Dokumentation berichtet von den Lebensstationen Loests, die von der Hitlerjugend, über die Mitgliedschaft in der SED bis hin zur Ausweisung aus der DDR reichen...
In Kooperation mit dem Verein Gegen Vergessen Für Demokratie und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED wird am Donnerstag, dem 5. März, um 19 Uhr, im Grünen Salon des Museums Flohburg der Film Erich Loest Durch das Leben ein Riss gezeigt.
Erzählt wird in dem 45minütigen biographischen Dokumentarfilm die Geschichte eines Mannes mit bewegtem Leben. Vor René Römers Kamera erzählt Erich Loest von all seinen Lebensstationen, die er in neun Jahrzehnten mit Deutschland miterleben konnte. Von der Hitlerjugend zum strammen SED-Kader bis hin zur politischen Haft in Bautzen, dann als Schriftsteller in den Westen vertrieben und letzten Endes als Heimkehrer in seine Stadt Leipzig zurück. Jede dieser Zeiten hinterließ einen Riss in seinem Leben.
Der Film zeichnet ein Porträt der jüngeren deutschen Geschichte und zugleich das Bild eines unbeugsamen Chronisten, der sich stets selbst in Frage stellte, um dann eine einmal erkannte Wahrheit zu verteidigen.
Ungeahnt wurde dieser Film ein besonderes Vermächtnis des Protagonisten. 14 Tage nach Ende der Dreharbeiten, in einem Alter von 87 Jahren, wählte der schwer kranke Erich Loest 2013 den Freitod.
Anstelle eines Eintrittspreises wird um eine kleine Spende für das Museum gebeten. Für Getränke ist gesorgt.
Autor: redIn Kooperation mit dem Verein Gegen Vergessen Für Demokratie und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED wird am Donnerstag, dem 5. März, um 19 Uhr, im Grünen Salon des Museums Flohburg der Film Erich Loest Durch das Leben ein Riss gezeigt.
Erzählt wird in dem 45minütigen biographischen Dokumentarfilm die Geschichte eines Mannes mit bewegtem Leben. Vor René Römers Kamera erzählt Erich Loest von all seinen Lebensstationen, die er in neun Jahrzehnten mit Deutschland miterleben konnte. Von der Hitlerjugend zum strammen SED-Kader bis hin zur politischen Haft in Bautzen, dann als Schriftsteller in den Westen vertrieben und letzten Endes als Heimkehrer in seine Stadt Leipzig zurück. Jede dieser Zeiten hinterließ einen Riss in seinem Leben.
Der Film zeichnet ein Porträt der jüngeren deutschen Geschichte und zugleich das Bild eines unbeugsamen Chronisten, der sich stets selbst in Frage stellte, um dann eine einmal erkannte Wahrheit zu verteidigen.
Ungeahnt wurde dieser Film ein besonderes Vermächtnis des Protagonisten. 14 Tage nach Ende der Dreharbeiten, in einem Alter von 87 Jahren, wählte der schwer kranke Erich Loest 2013 den Freitod.
Anstelle eines Eintrittspreises wird um eine kleine Spende für das Museum gebeten. Für Getränke ist gesorgt.
