Auf dem Weg zum vierten Meisterstück
Mittwoch, 25. Februar 2015, 11:35 Uhr
Drei Sterne prangen bereits auf der Brust ihrer Aufwärmshirts. Kommt am Samstag, 28. Februar, der vierte hinzu? Die C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV sind auf einem guten Weg, ihre bisherige Erfolgsbilanz von drei Thüringer Landesmeistertiteln in Folge auf einen weiteren auszubauen...
Dreimal Meister in Folge, das hat noch keine Mannschaft geschafft. Ein viertes Mal? Das wäre der absolute Hammer, sagt Trainer Alfons Jarmuszewski.
Die Ausgangslage könnte vor dem Doppelspieltag in der Thüringenliga gegen den Thüringer HC (10 Uhr) und dem HSV Weimar (13 Uhr) in der Ballspielhalle nicht besser sein. Komfortabel der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Erfurt: Die Nordhäuserinnen führen die Tabelle souverän mit zwei Siegen sowie einem Torverhältnis von 77:22 Zählern an. Im Hinspiel glänzte der NSV in Erfurt und siegte souverän mit 33:11. So eine Niederlage wie im Hinspiel wird es am Samstag für den THC nicht geben. Das wird ein enges Spiel werden, blickt Jarmuszewski voraus. Noch dazu weiß der erfahrene Trainer, dass sich die Erfurter in den vergangenen Monaten gut verstärkt haben. Sie hatten jetzt fünf Monate Zeit zu trainieren. Die Mannschaft müsste eingespielt sein. Noch dazu hat sich ein ordentlicher Fanblock aus Erfurt angekündigt.
Auf die Unterstützung ihrer eigenen Fans sind die jungen Nordhäuserinnen ebenso angewiesen. Die Halle muss kochen, hofft Kreisspielerin Larissa Förster auf den achten Mann. Gerade in der Eröffnungspartie gegen den THC wird er nämlich mehr als gefragt sein. Wir werden locker in die Partien gehen und nicht verkrampfen, sagt Jarmuszewski, der zu Beginn der Woche noch die Ruhe in Person war. Doch auch kurz vor dem Anpfiff hält sich die Aufregung beim 71-Jährigen in Grenzen: Heute ist man nicht mehr so aufgeregt wie früher. Von der Bank aus muss Ruhe ins Spiel reinkommen .
Die C-Jugend der Nordhäuser Handballerinnen wollen zum vierten Mal Thüringer Landesmeister werden (Foto: Sandra Arm)
Ruhe im Spiel, Spaß im Training: Herzerfrischendes Gelächter schallt gelegentlich durch die Halle. Dann wieder Konzentration, wenn Co-Trainerin Jana Weinbrecht ihren Schützlingen die nächste Übung erklärt. In der Montagseinheit wurde spezifisch in der Abwehr gearbeitet. Wir haben gesehen, dass die Mädchen am letzten Spieltag doch einige Aussetzer hatten und nicht wussten, wo sie stehen sollten, sagt Weinbrecht und dirigierte die Abwehr in die Richtung des ballführenden Gegenspielers. Position für Position wurde das richtige Abwehrverhalten durchgenommen. Ebenso wichtig: Kommuniziert miteinander, rief Weinbrecht den Abwehrspielerinnen im Training immer wieder zu. Wenn also am Samstag auf dem Parkett viel gesprochen wird, dann hat sich das Training bereits ausgezahlt. Kommt dann auch noch ein Auftaktsieg gegen den THC hinzu, dann ist der Weg frei zum vierten Meisterstück.
Sandra Arm
Autor: redDreimal Meister in Folge, das hat noch keine Mannschaft geschafft. Ein viertes Mal? Das wäre der absolute Hammer, sagt Trainer Alfons Jarmuszewski.
Die Ausgangslage könnte vor dem Doppelspieltag in der Thüringenliga gegen den Thüringer HC (10 Uhr) und dem HSV Weimar (13 Uhr) in der Ballspielhalle nicht besser sein. Komfortabel der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Erfurt: Die Nordhäuserinnen führen die Tabelle souverän mit zwei Siegen sowie einem Torverhältnis von 77:22 Zählern an. Im Hinspiel glänzte der NSV in Erfurt und siegte souverän mit 33:11. So eine Niederlage wie im Hinspiel wird es am Samstag für den THC nicht geben. Das wird ein enges Spiel werden, blickt Jarmuszewski voraus. Noch dazu weiß der erfahrene Trainer, dass sich die Erfurter in den vergangenen Monaten gut verstärkt haben. Sie hatten jetzt fünf Monate Zeit zu trainieren. Die Mannschaft müsste eingespielt sein. Noch dazu hat sich ein ordentlicher Fanblock aus Erfurt angekündigt.
Auf die Unterstützung ihrer eigenen Fans sind die jungen Nordhäuserinnen ebenso angewiesen. Die Halle muss kochen, hofft Kreisspielerin Larissa Förster auf den achten Mann. Gerade in der Eröffnungspartie gegen den THC wird er nämlich mehr als gefragt sein. Wir werden locker in die Partien gehen und nicht verkrampfen, sagt Jarmuszewski, der zu Beginn der Woche noch die Ruhe in Person war. Doch auch kurz vor dem Anpfiff hält sich die Aufregung beim 71-Jährigen in Grenzen: Heute ist man nicht mehr so aufgeregt wie früher. Von der Bank aus muss Ruhe ins Spiel reinkommen .
Die C-Jugend der Nordhäuser Handballerinnen wollen zum vierten Mal Thüringer Landesmeister werden (Foto: Sandra Arm)
Ruhe im Spiel, Spaß im Training: Herzerfrischendes Gelächter schallt gelegentlich durch die Halle. Dann wieder Konzentration, wenn Co-Trainerin Jana Weinbrecht ihren Schützlingen die nächste Übung erklärt. In der Montagseinheit wurde spezifisch in der Abwehr gearbeitet. Wir haben gesehen, dass die Mädchen am letzten Spieltag doch einige Aussetzer hatten und nicht wussten, wo sie stehen sollten, sagt Weinbrecht und dirigierte die Abwehr in die Richtung des ballführenden Gegenspielers. Position für Position wurde das richtige Abwehrverhalten durchgenommen. Ebenso wichtig: Kommuniziert miteinander, rief Weinbrecht den Abwehrspielerinnen im Training immer wieder zu. Wenn also am Samstag auf dem Parkett viel gesprochen wird, dann hat sich das Training bereits ausgezahlt. Kommt dann auch noch ein Auftaktsieg gegen den THC hinzu, dann ist der Weg frei zum vierten Meisterstück.
Sandra Arm
