nnz-online

Sozialer Wohnungsbau läßt nach

Dienstag, 05. Juni 2001, 11:45 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Im Jahr 2000 wurden in Thüringen mit Mitteln aus öffentlichen Haushalten 1.364 Maßnahmen für den Bau von 1.784 Wohnungen gefördert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 95 Wohnungen bzw. 5,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Wo der Landkreis Nordhausen dabei statistisch zu finden ist, das sagt Ihnen die nnz.

Von den drei möglichen Förderungswegen wurden in Thüringen bisher der erste (öffentlich geförderter sozialer Wohnungsbau) und der dritte Förderungsweg (vereinbarte Förderung) angewandt. Mit acht Maßnahmen (171 Wohnungen) entfielen 0,6 Prozent der ausgesprochenen Bewilligungen auf den ersten Förderungsweg. Über den dritten Förderungsweg wurde mit 1.356 Maßnahmen (99,4 Prozent) der größte Teil an Unterstützung gewährt. Dies entsprach der Förderung von 1.613 Wohnungen.

Der überwiegende Teil der Bauherren sind mit 1.441 Wohnungen (80,8 Prozent) private Haushalte. 276 Wohnungen (15,5 Prozent) werden von Wohnungs- und sonstigen Unternehmen geschaffen. Die restlichen 67 Wohnungen (3,7 Prozent) errichten Organisationen ohne Erwerbszweck bzw. öffentliche Bauherren. Insgesamt wurden für die Bewilligungsmaßnahmen im Jahre 2000 Finanzierungsmittel in Höhe von 552 Millionen Mark bereitgestellt, 37 Millionen Mark bzw. 6,3 Prozent weniger als 1999.

Mit 33 Millionen Mark stammten sechs Prozent aus öffentlichen Haushalten. Kapitalmarktmittel machten 67 Prozent aus. Die restlichen 27 Prozent entfielen auf sonstige Mittel, deren größter Anteil Eigenleistungen der Bauherren waren. Die meisten Wohnungen wurden in der Stadt Gera, in den Landkreisen Nordhausen, Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt sowie im Wartburgkreis gefördert.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de