Lichtblick: Lichtmess
Samstag, 21. Februar 2015, 11:36 Uhr
Der Februar ist fast vorbei. Aber er hat jedes Jahr einen besonderen Tag parat. Und zwar den 2. Februar, auch Lichtmess genannt. Erst einmal ist er für mich darum so besonders, weil es scheinbar schlagartig jeden Tag etwas heller wird...
17:00 Uhr ist es nicht mehr dunkel. Das Tageslicht bricht sich ganz neu Bahn. Im ländlichen Raum sagten die Menschen früher: "Ab Maria Lichtmess wird jeder Tag einen Hahnenschrei länger." Weil das Tageslicht sich neu Bahn bricht, leben viele Menschen innerlich auf.
Der vollständige Name lautet: Mariä Lichtmess. Ein (fast) vergessener kirchlicher Feiertag. Erst jetzt geht die Weihnachtszeit zu Ende. Erst jetzt werden die Weihnachtsbäume abgeschmückt und aus den Kirchen und Wohnzimmern geräumt. (Jede Hausfrau würde stöhnen, jetzt noch irgendwelche Tannennadeln aufzusaugen oder einzeln aus dem Teppichboden zu ziehen!)
Es gibt noch viel Interessantes über diesen Tag zu erzählen. Das Wichtigste ist die Geschichte aus dem Lukasevangelium, die an diesem Tag von vielen Christen bedacht wird. Maria und Joseph bringen 40 Tage nach der Geburt das Kind Jesus in den Tempel. Weil die erstgeborenen Söhne im jüdischen Glauben Gott gehören, kommen sie nach Jerusalem um als Zeichen dafür, dass auch dieses Kind Gottes Eigentum sein soll, ein Opfer zu bringen. Während Maria und Joseph nach dem Gebot Gottes handeln, tritt ein alter Mann mit Namen Simeon auf die Familie zu, nimmt das Kind Jesus in seine Arme und betet voller Dankbarkeit: Herr, nun kann ich in Frieden sterben! Wie du es mir versprochen hast, habe ich den Retter gesehen, den du allen Menschen geschenkt hast. Er ist ein Licht, das den Völkern Gott offenbaren wird, und er ist die Herrlichkeit deines Volkes Israel! (Lukas 2, 29ff)
Dieser alte Mann lebt auf – und das kurz vor seinem Tod. Weil er Jesus begegnet. In dieser Begegnung geht ihm ein Licht auf. Das Licht, durch das wir Gott erkennen. Das Licht, das alle die Dunkelheit hell macht. Es gibt Dunkelheiten, die tragen wir mit uns herum, die sind in uns drin: Ängste, Egoismus, Hass…
Der alte Simeon erlebt im hohen Alter, dass er dem Licht des Lebens begegnet. Dadurch braucht er keine Angst vor dem Tod zu haben. Seine Worte drücken auch aus: Weil ich diesem Kind Jesus begegnet bin, ist mein Leben nicht umsonst gewesen.
Welche Dunkelheit in ihrer Seele bedrückt Sie? Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Wer von IHM lernt, wer seine Worte liest und im Vertrauen auf IHN lebt, der wird durch sein Licht aufleben. Sein Licht macht alle Dunkelheit hell. Wenn auch nur jeden Tag um einen Hahnenschrei. Aber Sie können es erfahren. Das ist ein echter Lichtblick.
Reinhard Süpke
Autor: red17:00 Uhr ist es nicht mehr dunkel. Das Tageslicht bricht sich ganz neu Bahn. Im ländlichen Raum sagten die Menschen früher: "Ab Maria Lichtmess wird jeder Tag einen Hahnenschrei länger." Weil das Tageslicht sich neu Bahn bricht, leben viele Menschen innerlich auf.
Der vollständige Name lautet: Mariä Lichtmess. Ein (fast) vergessener kirchlicher Feiertag. Erst jetzt geht die Weihnachtszeit zu Ende. Erst jetzt werden die Weihnachtsbäume abgeschmückt und aus den Kirchen und Wohnzimmern geräumt. (Jede Hausfrau würde stöhnen, jetzt noch irgendwelche Tannennadeln aufzusaugen oder einzeln aus dem Teppichboden zu ziehen!)
Es gibt noch viel Interessantes über diesen Tag zu erzählen. Das Wichtigste ist die Geschichte aus dem Lukasevangelium, die an diesem Tag von vielen Christen bedacht wird. Maria und Joseph bringen 40 Tage nach der Geburt das Kind Jesus in den Tempel. Weil die erstgeborenen Söhne im jüdischen Glauben Gott gehören, kommen sie nach Jerusalem um als Zeichen dafür, dass auch dieses Kind Gottes Eigentum sein soll, ein Opfer zu bringen. Während Maria und Joseph nach dem Gebot Gottes handeln, tritt ein alter Mann mit Namen Simeon auf die Familie zu, nimmt das Kind Jesus in seine Arme und betet voller Dankbarkeit: Herr, nun kann ich in Frieden sterben! Wie du es mir versprochen hast, habe ich den Retter gesehen, den du allen Menschen geschenkt hast. Er ist ein Licht, das den Völkern Gott offenbaren wird, und er ist die Herrlichkeit deines Volkes Israel! (Lukas 2, 29ff)
Dieser alte Mann lebt auf – und das kurz vor seinem Tod. Weil er Jesus begegnet. In dieser Begegnung geht ihm ein Licht auf. Das Licht, durch das wir Gott erkennen. Das Licht, das alle die Dunkelheit hell macht. Es gibt Dunkelheiten, die tragen wir mit uns herum, die sind in uns drin: Ängste, Egoismus, Hass…
Der alte Simeon erlebt im hohen Alter, dass er dem Licht des Lebens begegnet. Dadurch braucht er keine Angst vor dem Tod zu haben. Seine Worte drücken auch aus: Weil ich diesem Kind Jesus begegnet bin, ist mein Leben nicht umsonst gewesen.
Welche Dunkelheit in ihrer Seele bedrückt Sie? Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Wer von IHM lernt, wer seine Worte liest und im Vertrauen auf IHN lebt, der wird durch sein Licht aufleben. Sein Licht macht alle Dunkelheit hell. Wenn auch nur jeden Tag um einen Hahnenschrei. Aber Sie können es erfahren. Das ist ein echter Lichtblick.
Reinhard Süpke
