Arbeiten werden ausgestellt
Montag, 04. Juni 2001, 10:12 Uhr
Nordhausen/Weimar (nnz). Die Arbeiten eines internationalen Wettbewerbs zur Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu einem Erinnerungsort werden ab kommenden Freitag in einer Ausstellung präsentiert. Gezeigt werden 24 Entwürfe, teilte die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora am Wochenende mit.
Der Preisträgerentwurf zweier Architekturbüros sieht den Bau eines Verwaltungs- und Ausstellungsgebäudes vor, dessen zurückhaltende Architektur und simple Stahlskelett-Bauweise an die Baracken der Häftlinge erinnern soll. Die Grenzen des früheren KZ sollen aus dem umgebenden Wald heraus geschlagen werden, ein mit geweißten Baumstämmen verfremdeter Hain an die Toten erinnern. Das frühere Bahnhofsgelände soll wieder freigelegt und der Bereich der SS-Kommandantur als Wüstenei an das Grauen von Dora mahnen.
Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora ist Teil der von der Bundesregierung und vom Land getragenen Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Land und Bund tragen im Jahr je 1,3 Millionen Mark bei. Die Arbeiten für die Neugestaltung sollen noch in diesem Jahr beginnen. Unter anderem ist der Bau eines 1.000 Quadratmeter großen Museumsgebäudes geplant. Die Nationalsozialisten hatten das KZ am Rand von Nordhausen im August 1943 gegründet. In Mittelbau-Dora und seinen 40 Außenlagern mussten insgesamt 60.000 Menschen ein unterirdisches Stollensystem für die Produktion der Rakete «V 2» bauen. 20.000 Häftlinge starben. Mehr Infos erhalten nnz-Leser zum Wettbewerb und zu den Preisträgern HIER
Autor: nnzDer Preisträgerentwurf zweier Architekturbüros sieht den Bau eines Verwaltungs- und Ausstellungsgebäudes vor, dessen zurückhaltende Architektur und simple Stahlskelett-Bauweise an die Baracken der Häftlinge erinnern soll. Die Grenzen des früheren KZ sollen aus dem umgebenden Wald heraus geschlagen werden, ein mit geweißten Baumstämmen verfremdeter Hain an die Toten erinnern. Das frühere Bahnhofsgelände soll wieder freigelegt und der Bereich der SS-Kommandantur als Wüstenei an das Grauen von Dora mahnen.
Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora ist Teil der von der Bundesregierung und vom Land getragenen Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Land und Bund tragen im Jahr je 1,3 Millionen Mark bei. Die Arbeiten für die Neugestaltung sollen noch in diesem Jahr beginnen. Unter anderem ist der Bau eines 1.000 Quadratmeter großen Museumsgebäudes geplant. Die Nationalsozialisten hatten das KZ am Rand von Nordhausen im August 1943 gegründet. In Mittelbau-Dora und seinen 40 Außenlagern mussten insgesamt 60.000 Menschen ein unterirdisches Stollensystem für die Produktion der Rakete «V 2» bauen. 20.000 Häftlinge starben. Mehr Infos erhalten nnz-Leser zum Wettbewerb und zu den Preisträgern HIER
