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Mit voller Offensivkraft gegen Plauen

Freitag, 20. Februar 2015, 10:49 Uhr
Morgen geht es wieder um Punkte in der Fußball-Regionalliga Nordost- Ob das jedoch auch im Spiel von Wacker Nordhausen gegen den VFC Plauen so sein wird, ist immer noch ungewiss. Egal, was und wie entschieden wird, Trainer Jörg Goslar wird gegen Plauen nicht defensiv spielen lassen...


"Wir betrachten Plauen nicht als schwachen Gegner. Schwache Gegner gibt es in der Liga nicht. Plauen hat einen neuen Trainer, neue Spieler, ist schwer zu beurteilen. Deshalb wird unsere Mannschaft mit aller zur Verfügung stehen Kraft der Offensive in dieses Spiel gehen", sagt Goslar im Gespräch mit der nnz.

Jörg Goslar konstatiert, dass die direkte Vorbereitung auf das erste Spiel nach der Winterpause nicht einfach ist, denn viele Informationen über die Wertung des Spiels geistern durch die Fußballwelt und das NOFV-Präsidium hat noch nicht endgültig entschieden. Jörg Goslar vertritt die Ansicht, dass Plauen weiterhin am Punktspielbetrieb teilnehmen soll und das die Spiele auch gewertet werden. Das stärke letztlich den Verein im Vogtland gegenüber seinen Gläubigern im Insolvenzverfahren.

Zum Kader des morgigen Spiels werden Marcel Goslar und Johannes Bergmann nicht gehören. Während der Sohn des Trainers immer noch von muskulären Problemen geplagt wird, konnte Johannes Bergmann die Woche gesundheitlich nicht mittrainieren. Auf Training verzichten mussten - bedingt durch ihre Ausbildung - weiter Maik Georgi und Robert Stark. Auch Christoph Rischker, der nach seiner langwierigen Verletzung in der Winterpause stabile Leistungen gezeigt hatte, wird nach Aussagen des Trainers für dieses Spiel noch pausieren müssen.

Mit Blick auf die Diskussionen zum Blick in Richtung "3. Liga" sagte Goslar, dass man als Ziel für diese Saison ausgegeben habe, ganz vorn mitzuspielen. "Bislang hat der Verein für dieses Ziel bereits über Gebühr gearbeitet. Mit Erfolg, wie der Blick auf die Tabelle zeigt. Ich will es noch einmal deutlich sagen: Wir wollen zwar den ersten Tabellenplatz, aber wir müssen nicht. Wir haben keinen Druck und das macht die Situation für uns vielleicht etwas komfortabler als für andere Vereine, die mit Aufstiegsvorgaben in die Saison gingen", fasst Jörg Goslar zusammen.

Der Trainer bringt bei allen Diskussionen um etwaige Aufstiegsambitionen eine weitere Komponente ein. "Weil wir eben ganz oben mitspielen, wird der MDR die Heimspiele gegen Zwickau und Magdeburg live aus dem AKS übertragen. Das muss für die Stadt Nordhausen in punkto Marketing nicht unbedingt von Nachteil sein."
Peter-Stefan Greiner

Anpfiff ist morgen (21. Februar) um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark
Autor: red

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