Erich Loest- Durch das Leben ein Riss
Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:11 Uhr
Am 24. Februar wird in der Flohburg der Film Erich Loest –Durch das Leben ein Riss gezeigt. Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose lädt dazu recht herzlich in den Grünen Salon ein...
Erzählt wird in dem 45minütigen biographischen Dokumentarfilm die Geschichte eines Mannes mit bewegtem Leben.
Vor René Römers Kamera erzählt Erich Loest von all seinen Lebensstationen, die er in neun Jahrzehnten mit Deutschland miterleben konnte. Von der Hitlerjugend zum strammen SED-Kader bis hin zur politischen Haft in Bautzen, dann als Schriftsteller in den Westen vertrieben und letzten Endes als Heimkehrer in seine Stadt Leipzig zurück. Jede dieser Zeiten hinterließ einen Riss in seinem Leben.
Der Film zeichnet ein Porträt der jüngeren deutschen Geschichte und zugleich das Bild eines unbeugsamen Chronisten, der sich stets selbst in Frage stellte, um dann eine einmal erkannte Wahrheit zu verteidigen.
Ungeahnt wurde dieser Film ein besonderes Vermächtnis des Protagonisten. 14 Tage nach Ende der Dreharbeiten, in einem Alter von 87 Jahren, wählte der schwer kranke Erich Loest 2013 den Freitod. Der Eintritt zur Filmvorführung, die um 19 Uhr beginnt, beträgt 5 Euro. Für Getränke wird gesorgt.
Autor: redErzählt wird in dem 45minütigen biographischen Dokumentarfilm die Geschichte eines Mannes mit bewegtem Leben.
Vor René Römers Kamera erzählt Erich Loest von all seinen Lebensstationen, die er in neun Jahrzehnten mit Deutschland miterleben konnte. Von der Hitlerjugend zum strammen SED-Kader bis hin zur politischen Haft in Bautzen, dann als Schriftsteller in den Westen vertrieben und letzten Endes als Heimkehrer in seine Stadt Leipzig zurück. Jede dieser Zeiten hinterließ einen Riss in seinem Leben.
Der Film zeichnet ein Porträt der jüngeren deutschen Geschichte und zugleich das Bild eines unbeugsamen Chronisten, der sich stets selbst in Frage stellte, um dann eine einmal erkannte Wahrheit zu verteidigen.
Ungeahnt wurde dieser Film ein besonderes Vermächtnis des Protagonisten. 14 Tage nach Ende der Dreharbeiten, in einem Alter von 87 Jahren, wählte der schwer kranke Erich Loest 2013 den Freitod. Der Eintritt zur Filmvorführung, die um 19 Uhr beginnt, beträgt 5 Euro. Für Getränke wird gesorgt.
