Seniorenwohnen am Löwentor
Dienstag, 17. Februar 2015, 15:44 Uhr
Rund 2.000 der mehr als 7.000 Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz sind mittlerweile 70 Jahre alt. Dem trugen die strategischen Entscheidungen des Vorstandes der Genossenschaft in den vergangenen Jahren immer wieder Rechnung. Mit der Etablierung des Senioren-Wohnens in Nordhausen Nord in seinen unterschiedlichsten Facetten, ist diese Entwicklung aber längst nicht abgeschlossen...
Technik-Vorstand Harald Eisentraut am Standort in der Löwentorstraße in Bleicherode
Die Herausforderungen der künftigen demografischen Entwicklung spiegeln sich letztlich auch im Investitionsplan der Genossenschaft für dieses Jahr wider. Rund 13 Millionen Euro werden in den Wohnungsbestand investiert. Das größte Vorhaben ist dabei die Baumaßnahme "Seniorenwohnen am Löwentor" in Bleicherode.
Dafür stellt die Genossenschaft rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Novum bei diesem Vorhaben ist die Tatsache, dass hier erstmals in Bleicherode eine Bestandsanlage aus DDR-Zeiten komplett umfunktioniert wird.
Die Wohnungen der WBG Südharz in der Löwentorstraße 2 bis 2c werden barrierearm und seniorenfreundlich umgebaut. Hier wird praktisch alles neu, zum Beispiel durch den Einbau von Personenaufzügen, bodengleichen Duschen oder den Anbau von neuen und größeren Balkonen, die ohne lästige Schwelle betreten werden können. Hinzu kommt selbstverständlich die energetische Sanierung der gesamten Einheit. Von den insgesamt 48 Wohnungen werden 23 barrierefrei und 25 barrierearm erreichbar sein.
Doch zur WBG-Leitbild "Wohnen mit Service" gehört bei der WBG Südharz nicht nur die Barrierearmut der Wohnungen allgemein. Hinzu kommt ein komplettes Quartiersmanagement. Dessen Konzept sieht im Kern die Steigerung der Lebensqualität der Genossenschaftsmitglieder vor und soll ein möglichst lebenslanges Wohnen in den eigenen vier WBG-Wänden ermöglichen.
In Bleicherode wird das Quartiersmanagement derzeit parallel zu den Umbaumaßnahmen in der Löwentorstraße vorbereitet. Partner ist wiederum die Volkssolidarität, die in Bleicherode über eine Zweigstelle verfügt. Sie wird - angelehnt an die Erfahrungen in Nordhausen Nord - umfangreiche Service- und Betreuungsangebote entwickeln und den WBG-Mitgliedern anbieten.
"Wohnen mit Service" bedeutet bei der WBG Südharz aber nicht nur die Ausrichtung auf die Bedürfnisse der älteren WBG-Mitglieder, sondern spiegelt sich in der Ausgewogenheit der Wohnungsangebote wider. Wir haben in den Jahren nach der politischen Wende über 240 Millionen Euro investiert, einen Großteil davon in Form von Aufträgen für die heimischen Handwerksbetriebe. Erhebliche Investitionen flossen in Projekte für Familien Wohnen und Junges Wohnen. Mehr als 600 Studierende und Azubis sind Mitglieder der WBG. Und wer mit offenen Augen durch die genossenschaftlichen Wohnstandorte in Nordhausen, Bleicherode, Heringen und Harztor (Ilfeld und Niedersachswerfen) geht, dem fallen auch die für Familien attraktiven Wohnumfelder auf”, so der Vorstand der Genossenschaft.
Das jüngste Beispiel dafür ist die neue moderne Spiellandschaft im Quartier Bahnhofstraße/Neustadtstraße in Nordhausen.
Autor: redTechnik-Vorstand Harald Eisentraut am Standort in der Löwentorstraße in Bleicherode
Die Herausforderungen der künftigen demografischen Entwicklung spiegeln sich letztlich auch im Investitionsplan der Genossenschaft für dieses Jahr wider. Rund 13 Millionen Euro werden in den Wohnungsbestand investiert. Das größte Vorhaben ist dabei die Baumaßnahme "Seniorenwohnen am Löwentor" in Bleicherode.
Dafür stellt die Genossenschaft rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Novum bei diesem Vorhaben ist die Tatsache, dass hier erstmals in Bleicherode eine Bestandsanlage aus DDR-Zeiten komplett umfunktioniert wird.
Die Wohnungen der WBG Südharz in der Löwentorstraße 2 bis 2c werden barrierearm und seniorenfreundlich umgebaut. Hier wird praktisch alles neu, zum Beispiel durch den Einbau von Personenaufzügen, bodengleichen Duschen oder den Anbau von neuen und größeren Balkonen, die ohne lästige Schwelle betreten werden können. Hinzu kommt selbstverständlich die energetische Sanierung der gesamten Einheit. Von den insgesamt 48 Wohnungen werden 23 barrierefrei und 25 barrierearm erreichbar sein.
Doch zur WBG-Leitbild "Wohnen mit Service" gehört bei der WBG Südharz nicht nur die Barrierearmut der Wohnungen allgemein. Hinzu kommt ein komplettes Quartiersmanagement. Dessen Konzept sieht im Kern die Steigerung der Lebensqualität der Genossenschaftsmitglieder vor und soll ein möglichst lebenslanges Wohnen in den eigenen vier WBG-Wänden ermöglichen.
In Bleicherode wird das Quartiersmanagement derzeit parallel zu den Umbaumaßnahmen in der Löwentorstraße vorbereitet. Partner ist wiederum die Volkssolidarität, die in Bleicherode über eine Zweigstelle verfügt. Sie wird - angelehnt an die Erfahrungen in Nordhausen Nord - umfangreiche Service- und Betreuungsangebote entwickeln und den WBG-Mitgliedern anbieten.
"Wohnen mit Service" bedeutet bei der WBG Südharz aber nicht nur die Ausrichtung auf die Bedürfnisse der älteren WBG-Mitglieder, sondern spiegelt sich in der Ausgewogenheit der Wohnungsangebote wider. Wir haben in den Jahren nach der politischen Wende über 240 Millionen Euro investiert, einen Großteil davon in Form von Aufträgen für die heimischen Handwerksbetriebe. Erhebliche Investitionen flossen in Projekte für Familien Wohnen und Junges Wohnen. Mehr als 600 Studierende und Azubis sind Mitglieder der WBG. Und wer mit offenen Augen durch die genossenschaftlichen Wohnstandorte in Nordhausen, Bleicherode, Heringen und Harztor (Ilfeld und Niedersachswerfen) geht, dem fallen auch die für Familien attraktiven Wohnumfelder auf”, so der Vorstand der Genossenschaft.
Das jüngste Beispiel dafür ist die neue moderne Spiellandschaft im Quartier Bahnhofstraße/Neustadtstraße in Nordhausen.

