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Jusos: "Nicht zu lange warten"

Donnerstag, 12. Februar 2015, 09:03 Uhr
Lange hat es gedauert, Dienstag Abend hat der Kreistag positiv abgestimmt: es wird im Landkreis ein Jugendparlament geben. Die Nordhäuser Jusos, die Jugendorganisation der SPD, begrüt den Beschluss, warnt aber davor jetzt zu lange zu warten...

Zum Jugendparlament hatte bereits im Vorfeld der Jugendhilfeausschuss einen entsprechenden Antrag der Fraktion Die Linke in überarbeiteter Fassung zugestimmt.

„Ich freue mich sehr darüber, dass nun politische Verantwortung und Teilhabe auch für Jugendliche möglich gemacht wird. Jugendliche sind meist weniger politikverdrossen, sondern es fehlt vielmehr das Angebot. Jugendorganisationen der Parteien sind zum Teil weniger bekannt und schrecken ab, da junge Menschen sich erst in ihrer politischen Meinung finden wollen“, sagt Anika Gruner, Juso- Kreisvorsitzende und Kreistagsmitglied der SPD- Fraktion.

Aber die Jusos sind sich einig, dass so schnell wie möglich der Ball ins Rollen kommen muss. „Jetzt zu lange zu warten, kann nicht der Sinn sein. Wir wollen als Partner gerne zur Verfügung stehen und rufen auch dazu auf, dass sich Kinder- und Jugendliche melden, dort mitzumachen oder auch, wenn sie ihre Fragen loswerden wollen. Das Ziel muss sein, dass sich die Interessierten selbst organisieren und ihre Ideen und Vorschläge für einen starken, zukunftsfähigen Landkreis Nordhausen erarbeiten“, ergänzte Maximilian Schröter, stellvertretender Juso- Kreisvorsitzender.
Autor: red

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