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Die Verbesserung verbessern

Mittwoch, 11. Februar 2015, 07:13 Uhr
Wie soll sich die Einkaufssituation in Nordhausen weiter verbessern? Dieser Frage soll in der kommenden Woche intensiv nachgegangen werden...


Stellen Sie sich vor, in Nordhausen gebe es einen Verband, in dem sich alle Einzelhändler der Rolandstadt versammeln. Das wäre doch was, oder?

Statt dessen gibt es die Südharz-Galerie und die Marktpassage mit ihren Werbegemeinschaften, die Altstadtinitiative, den Gewerbeverein und darüber noch das City-Management. Auch gab es einst einen Verbund der Innenstadt-Händler, dem selbst die Stadtverwaltung - warum auch immer - angehörte.

Das City-Management will sich jetzt den Händlern dieser Stadt öffentlich vorstellen. In der kommenden Woche, am 19. Februar, wird zum ersten Händlertreff in das Bürgerhaus in Nordhausen eingeladen. Dabei wolle man Anregungen aufnehmen, "was zur Verbesserung der Einkaufssituation in Nordhausen verbessert werden kann und welche dieser Maßnahmen wir umsetzen können", heißt es wortwörtlich in der Einladung.

Spontan fällt der Redaktion der nnz da gleich etwas ein: Einheitliche Öffnungszeiten in der Innenstadt zum Beispiel. Das wäre ein Anfang und dazu braucht man nicht zig Vereine, Verbände oder Initiativen. Und schon garnicht benötigt man dazu die Unterstützung der Öffentlichen Hand, schließlich leben wir alle seit 25 Jahren in der Markwirtschaft. Heißt es doch aus Händler- und Unternehmerkreisen immer: Der Staat ist der schlechteste Unternehmer.
Autor: red

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