Gespräche geführt
Dienstag, 03. Februar 2015, 09:06 Uhr
In die Zukunft des Nordhäuser Krematoriums scheint Bewegung zu kommen. Die Stadt hat erste Gespräche mit einem möglichen Investor geführt...
An der Beratung nahmen neben der Beigeordneten Hannelore Haase auch Vertreter der Verwaltung und des Stadtrates teil. Eingeladen war ein Interessent, der das Krematorium auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof übernehmen würde.
"Übernehmen" muss erklärt werden, denn es gebe, so Hannelore Haase im Gespräch mit der nnz, verschiedene Möglichkeiten, die vorgestellt und erläutert wurden. Die reichen von Verkauf bis Vermietung.
Der Investor, dessen Name der nnz bekannt ist und der zahlreiche Krematorien in ganz Deutschland betreibt, habe ein großes und ernstzunehmendes Interesse signalisiert und sei bereit, die komplette Anlage so umzubauen, dass sie den Anforderungen des Bundesimmissionsschutzverordnung entspreche, auch solle ein Ofen der neuesten Generation eingebaut werden.
Wie aber könne die Stadt von einem möglichen Vertrag profitieren? "Wir könnten uns eine Miete oder eine Beteiligung an den Erlösen vorstellen. Ich erwarte noch in dieser Woche ein Angebot des Herrn, das anschließend eingehend geprüft werden muss", sagt die Dezernentin.
Von dieser Prüfung hängt ab, ob die Stadt Nordhausen auf eine Ausschreibung und die Schließung des Krematoriums zu Ende dieses Monats verzichten kann. Damit könnten auch die beiden Beschlussvorlagen für die Stadtratssitzung in der kommenden Woche geschoben oder von der Tagesordnung genommen werden.
Seitens einiger Teilnehmer des Gespräches im Nordhäuser Rathaus soll im Anschluss Kritik an der Verhandlungsweise von Hannelore Haase geübt worden sein. So sagte ein Teilnehmer, dass er sich des Eindrucks nicht erwehren könne, dass Frau Haase eine Weiterbetreibung des Nordhäuser Krematoriums nicht für "vorteilhaft" halte.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redAn der Beratung nahmen neben der Beigeordneten Hannelore Haase auch Vertreter der Verwaltung und des Stadtrates teil. Eingeladen war ein Interessent, der das Krematorium auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof übernehmen würde.
"Übernehmen" muss erklärt werden, denn es gebe, so Hannelore Haase im Gespräch mit der nnz, verschiedene Möglichkeiten, die vorgestellt und erläutert wurden. Die reichen von Verkauf bis Vermietung.
Der Investor, dessen Name der nnz bekannt ist und der zahlreiche Krematorien in ganz Deutschland betreibt, habe ein großes und ernstzunehmendes Interesse signalisiert und sei bereit, die komplette Anlage so umzubauen, dass sie den Anforderungen des Bundesimmissionsschutzverordnung entspreche, auch solle ein Ofen der neuesten Generation eingebaut werden.
Wie aber könne die Stadt von einem möglichen Vertrag profitieren? "Wir könnten uns eine Miete oder eine Beteiligung an den Erlösen vorstellen. Ich erwarte noch in dieser Woche ein Angebot des Herrn, das anschließend eingehend geprüft werden muss", sagt die Dezernentin.
Von dieser Prüfung hängt ab, ob die Stadt Nordhausen auf eine Ausschreibung und die Schließung des Krematoriums zu Ende dieses Monats verzichten kann. Damit könnten auch die beiden Beschlussvorlagen für die Stadtratssitzung in der kommenden Woche geschoben oder von der Tagesordnung genommen werden.
Seitens einiger Teilnehmer des Gespräches im Nordhäuser Rathaus soll im Anschluss Kritik an der Verhandlungsweise von Hannelore Haase geübt worden sein. So sagte ein Teilnehmer, dass er sich des Eindrucks nicht erwehren könne, dass Frau Haase eine Weiterbetreibung des Nordhäuser Krematoriums nicht für "vorteilhaft" halte.
Peter-Stefan Greiner
