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nnz-Ergebnisdienst: Pleiten, Pech und Pannen

Dienstag, 03. Februar 2015, 08:21 Uhr
Nur die Kegelherren des NSV kommen frohen Mutes aus dem vergangenen Spieltag. Die Damen der Verbandsliga gewannen zwar auch, taten sich aber schwer. In Bleicherode scheint ein Abstieg nicht ausgeschlossen und auch bei den Herren des TSG Salza lässt man die Köpfe hängen, berichtet Uwe Tittel...

NSV-Keglelfrauen mussten lange zittern

Kegeln Landesliga Frauen 120 Wurf
Nordhäuser SV – TSV Motor Gispersleben II 5:1 (1888:1789/10:6)


Mit dem erhofften Heimsieg über den Tabellenletzten Motor Gispersleben haben sich die Keglerinnen des Nordhäuser SV endlich deutlich vom Tabellenkeller entfernen können. Aber obwohl sich das 5:1 und 99 Holz Vorsprung sehr sicher anhören konnte der Sieg erst auf der letzten Bahn sicher gestellt werden. Das ganze Spiel über gab es ein ständiges Auf und Ab. Heike Fiedler begann gut, konnte ihre Gegnerin, die eine ganz starke zweite Bahn spielte ansonsten aber auch nichts groß riss, nicht mehr einholen.

Sonja Klaus steigerte sich nach ganz schwachem Auftakt, während ihre Gegnerin stark abbaute. Dadurch kam die Nordhäuserin noch zum knappen Einzelsieg. Aber Gispersleben führte nach dem ersten Paar mit elf Holz. Und da im zweiten Paar beide Nordhäuserinnen schwach starteten führten dann sogar mit 25 Holz.

Auf ihren zweiten Bahnen legten sowohl Tina Romhardt als auch Regina Hahn eine wahre Leistungsexplosion hin, gewannen mit 149:102 bzw. 137:96. Nun lag Nordhausen in der wichtigen Gesamtholzzahl deutlich mit 63 Holz vorn. Aber die Gäste waren noch nicht geschlagen, denn beide Nordhäuserinnen leisteten sich sofort wieder eine schwache dritte Bahn. Mit viel Glück schaffte zumindest Tina Romhardt nach schon klarem Rückstand aber noch den Bahnsieg. Nur Regina Hahn musste sich geschlagen geben. Die letzte Bahn musste nun die Entscheidung bringen. Hier hatte Tina Romhard wieder sich und die Gegnerin von Beginn an im Griff, gewann noch einmal mit starken 140 Holz ganz überlegen. Damit stand zumindest ein 4:2-Sieg schon fest, denn der Holzvorsprung war groß genug. Am Ende konnte auch Regina Hahn noch die kleine Schwäche ihrer Kontrahentin zum Einzelsieg nutzen.
Heike Fiedler0:1(459:477/2:2)
Sonja Klaus1:0(448:439/3:1)
Tina Romhardt1:0(515:427/3:1)
Regina Hahn1:0(466:446/2:2)

Langsam gehen die Landesliga-Lichter aus

Kegeln Landesliga Männer 200 Wurf
SG Bleicherode/Sollstedt – ZSG Grün-Weiß Waltershausen 4721:4837


Die Zugehörigkeit zur zweithöchsten Landesspielklasse scheint für die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt dem Ende entgegen zu gehen. Im Kellerduell des 13. Spieltages unterlag der Tabellenletzte zu Hause dem Vorletzten und hat damit auf den rettenden achten Tabellenplatz schon vier Punkte Rückstand.

Obwohl die fehlenden Mario Czerwinski und Uwe Schäfer nicht gleichwertig ersetzt werden konnten, war man vor dem letzten Paar noch sehr zuversichtlich, denn die SG führte scheinbar sicher mit 144 Holz. Im ersten Paar unterstrich Daniel Schäfer seine derzeitige Spitzenposition in der Mannschaft und auch Steffen Hartmann machte ein gutes Spiel. Beide gewannen ihre Duelle und brachten die Gastgeber mit schon 101 Punkten in Führung. Im Mittelpaar war Fabian Arnhold zwar klar unterlegen, aber Rainer König mit einer endlich wieder starken Heimleistung konnte den Vorsprung mit seinem hohen Einzelerfolg weiter ausbauen. Im dritten und letzten Paar aber schmolz der Vorsprung wie der Schnee in der Sonne, konnte keiner der drei zum Einsatz gekommenen SG-Spieler ihren Kontrahenten auch nur annähernd Paroli bieten. Für Waltershausen sorgte Sven Lehmann mit 895 noch für eine überragende und für die Sollstedter Bahn ungewöhnlich starke Tagesbestleistung.
Daniel Schäfer868:835
Steffen Hartmann811:784
Fabian Arnhold726:748
Rainer König849:748
Lukas Hauswald713:832
Manfred Biesler/Hanjo Sinzel754:895

Das dürfte es für die Salzaer Senioren gewesen sein

Kegeln Verbandsliga Senioren 120 Wurf TSG Salza – TSV Elstertal Bad Köstritz 1:5 (1997:2013/9:7)

Hängende Köpfe bei den Senioren der TSG Salza nach dem verlorenen Heimspiel gegen die Gäste vom TSV Elstertal Bad Köstritz. Denn nur mit einem Sieg gegen die bis dahin nur um einen Punkt besser auf dem vorletzten Rang postierten Mannen aus der Thüringer Schwarzbiermetropole hätte den Salzaern eine realistische Chance auf den Klassenerhalt in der Verbandsliga erhalten. Doch in diesem für Beide entscheidenden Schicksalspiel hatten die Gäste letztlich die besseren Nerven. Dieter Werner, der den zuletzt außer Form spielenden Erwin Fessel vertrat machte zunächst ein sehr gutes Spiel, gewann glatt mit 4:0 und deutlichem Holzvorsprung. Leider blieb dafür der zuletzt so stark auftrumpfende Wolfgang Heinze weit unter seinen bisherigen Leistungen, hatte gegen seinen sehr konstant spielenden Gegner zwei zu schwache Bahnen.

1:1 aber zumindest ein Vorsprung von 19 Holz für Salza nach dem ersten Durchgang. Im zweiten deutete sich dann von Beginn an ein zähes Ringen um jede Bahn, jedes Holz an. Rainer Krätzschel gewann zunächst knapp, verlor dann ebenso knapp um Bahn Drei wieder knapp zu gewinnen. Dann aber ging bei ihm nicht mehr viel und sein Widerpart holte deutlich die letzte Bahn und damit den Mannschaftspunkt. Rainer Schubert schien nach zwei knapp verlorenen ersten Bahnen mit dem Gewinn der dritten auf dem Weg zur Wende, lag auf Bahn Vier nach den 15 Wurf in die Vollen auch deutlich in Führung. Doch dann ein schwacher Anwurf nach dem andern und der am Ende mit 540 Holz Tagesbeste Klaus-Peter Viebig nahm ihm nicht nur noch die Bahn ab sondern brachte sein Team auch noch in der Gesamtholzzahl an den Salzaern vorbei. Damit war auch das bis wenige Wurf vor Ende noch mögliche Unentschieden verspielt. Das Räumen war war die Achillesferse der Salzaer. 32 gegenüber nur 20 Fehlwürfen bei den Gästen, die damit mit sehr guten 659:589 Holz eindeutig dominierten.

Dieter Werner 1:0 (525:470/4:0)
Wolfgang Heinze 0:1 (481:517/2:2)
Rainer Krätzschel 0:1 (470:486/2:2)
Rainer Schubert 0:1 (521:540/1:3)


Titelverteidiger NSV hat wieder Kontakt zum Spitzenreiter

Kegeln Verbandsliga Senioren 100 Wurf SG Unterwirbach – Nordhäuser SV 1728:1741

Der 14. Spieltag in der Verbandsliga 100 Wurf hielt für die beiden Führenden hohe Hürden bereit. Und während Spitzenreiter Gebesee nicht ganz unerwartet aber doch etwas überraschend deutlich mit 1755:1794 an der Hürde Wutha-Farnroda strauchelte konnte der Tabellenzweite und Titelverteidiger Nordhäuser SV die Hürde Unterwirbach durch starke Nerven im Schlusspurt knapp nehmen. Damit sind die Nordhäuser wieder bis auf zwei Punkte an Gebesse herangerückt, ist das Rennen um den Landestitel wieder offen.

Die Nordhäuser kamen ganz schlecht aus den Startlöchern. Karl-Josef Gleitze hatte vor allem im Räumen größte Mühe und musste seinen Kontrahenten da entscheidend ziehen lassen. Kapitän Reiner Hagemeier fand zehn Wurf lang überhaupt keine Einstellung zur Bahn bis plötzlich der Knoten platzte und er noch zu ganz großer Form auflief. Seine 458 Holz waren schließlich das Beste an diesem Tage. Und so lagen die Nordhäuser nach der ersten Runde doch noch knapp mit vier Holz in Front. Aber die Gastgeber ließen nicht locker. Ganz im Gegenteil. Im Spiel in die Vollen sorgten sie wieder für die Führung, mussten im Räumen den NSV aber wieder herankommen lassen. Beim letzten Bahnwechsel war somit noch nichts entschieden. Wieder legten die Unterwirbacher in die Vollen vor. Im letzten Räumen aber wurde das Spiel zum Krimi. Rainer Wille räumte stark, leistete sich nur einen einzigen Fehlwurf, aber immer wenn er sich in Führung gebracht hatte, gelang seinem Gegner Gunter Ebhardt ein glatter Neuner und zog wieder vorbei, hatte am Ende auch knapp die Nase vorn. Glück für die Nordhäuser, dass der Gegner von Uwe Schmögner nach schon klarem Vorsprung (317:285 Volle) im letzten Räumen plötzlich Nerven zeigte, sich viele Fehlwürfe leistete, der Nordhäuser aber die Nerven behielt und noch zum Einzelsieg kam. Das sicherte dem NSV den knappen und letztlich auch glücklichen Gesamtsieg.

Erneute Heimpleite für die NSV-Zweite

Kegeln Landesliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV II – TSV 1928 Kromsdorf II 1625:1628


In der Landesliga der Senioren hat sich am 14. Spieltag in der vorderen Tabellenhälfte wieder alles zusammen geschoben, trennen den Fünften vom Ersten nur zwei Punkte. Tabellenführer bleibt trotz der Niederlage in Thamsbrück Weißensee mit zwei Punkten Vorsprung, weil die Nordhäuser NSV-Zweite nach der Heimniederlage zuletzt gegen Thamsbrück gegen Kromsdorf eine erneute Heimpleite erlebte. Nur Ersatzmann Manfred Glandien im ersten Paar konnte sein Einzelspiel gewinnen. Ingo Koudele war dann zwar mit seinen 142 Holz mit Abstand bester Räumer beim NSV, konnte den Rückstand aus den Vollen aber nicht wett machen und unterlag deutlich. Nur neun Holz Vorsprung, aber das normalerweise starke zweite Nordhäuser Paar kam ja noch. Doch vermochten diesmal weder Kapitän Heinz Schulz noch Uwe Hempowicz nachzuweisen. Beide hatten zwar in die Vollen Vorteile, Hempowicz war mit 308 Holz da der eindeutige Tegesbeste, doch im Räumen leisteten sich beide entscheiden zu viele Fehlwürfe. Damit wurde es nichts mit der Revanche für die mit nur zwei Holz verlorene Hinrundenpartie, musste man sich diesmal um drei Holz geschlagen geben.

Manfred Glandien 383:351
Ingo Koudele 413:436
Heinz Schulz 409:413
Uwe Hempowicz 420:428
Uwe Tittel
Autor: red

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