Mehr zu tun für SEK
Dienstag, 27. Januar 2015, 11:53 Uhr
Die Spezialeinheiten des Dezernates 32 des Landeskriminalamtes, zu denen das Spezialeinsatzkommando (SEK), das Mobile Einsatzkommando (MEK) und die Operativ-technische Einsatzgruppe (OTEG) gehört, haben im Jahr 2014 insgesamt 162 Einsätze absolviert...
Davon wurden 70 durch das SEK geleistet. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Spezialkräfte 14mal häufiger angefordert.
Zu den herausragenden Einsätzen der Spezialeinheiten im Jahr 2014 zählt der Zugriff in der JVA Hohenleuben. Dort hatte ein Häftling Selbstmord angekündigt und JVA-Bedienstete und Polizeibeamte bedroht.
Am 9. Juni 2014 tötete ein 53-Jähriger aus Hessen seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und flüchtete. Daraufhin wurden die Thüringer Spezialeinheiten angefordert. Schließlich wurde der Flüchtende auf der B 84 durch Kräfte des MEK festgenommen.
Die Einsatzbelastung für die Tatortgruppe ist etwa konstant geblieben. Zu 62 Einsätzen wurden die Kriminalisten im Jahr 2014 gerufen (2013: 61). Deren Schwerpunkt liegt in der Spurensicherung bei komplexen Tötungs- und Gewaltdelikten. Hier wurden im Jahr 2013 insgesamt 18 und im Jahr 2014 zwölf Fälle bearbeitet.
Die Tatortgruppe gewährleistete im gesamten Jahresverlauf das durchgängige Spurenmanagement für alle im Rahmen von Besonderen Aufbau-Organisationen im TLKA bearbeiteten Fälle. Dazu gehörte auch der immer noch nicht aufgeklärte Fall der ausgebrannten Polizeiautos im vergangenen Jahr. Darüber hinaus wurden im Rahmen des versuchten Tötungsdelikts in einer Erfurter Spielothek 1628 Spuren in 34 Tatkomplexen gesichert. In diesem Kontext erfolgte weiterhin die kriminaltechnische Untersuchung von neun Fahrzeugen im TLKA.
Die Verhandlungsgruppe wurde im vergangenem Jahr sechs Mal eingesetzt. Damit ist ein Rückgang um die Hälfte zu verzeichnen. Die im Jahr 2014 absolvierten Einsatzmaßnahmen verteilen sich auf drei Einsätze zur Suizidintervention, einen Entführungsfall, eine Freiheitsberaubung sowie eine Bedrohungslage.
Autor: redDavon wurden 70 durch das SEK geleistet. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Spezialkräfte 14mal häufiger angefordert.
Zu den herausragenden Einsätzen der Spezialeinheiten im Jahr 2014 zählt der Zugriff in der JVA Hohenleuben. Dort hatte ein Häftling Selbstmord angekündigt und JVA-Bedienstete und Polizeibeamte bedroht.
Am 9. Juni 2014 tötete ein 53-Jähriger aus Hessen seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und flüchtete. Daraufhin wurden die Thüringer Spezialeinheiten angefordert. Schließlich wurde der Flüchtende auf der B 84 durch Kräfte des MEK festgenommen.
Die Einsatzbelastung für die Tatortgruppe ist etwa konstant geblieben. Zu 62 Einsätzen wurden die Kriminalisten im Jahr 2014 gerufen (2013: 61). Deren Schwerpunkt liegt in der Spurensicherung bei komplexen Tötungs- und Gewaltdelikten. Hier wurden im Jahr 2013 insgesamt 18 und im Jahr 2014 zwölf Fälle bearbeitet.
Die Tatortgruppe gewährleistete im gesamten Jahresverlauf das durchgängige Spurenmanagement für alle im Rahmen von Besonderen Aufbau-Organisationen im TLKA bearbeiteten Fälle. Dazu gehörte auch der immer noch nicht aufgeklärte Fall der ausgebrannten Polizeiautos im vergangenen Jahr. Darüber hinaus wurden im Rahmen des versuchten Tötungsdelikts in einer Erfurter Spielothek 1628 Spuren in 34 Tatkomplexen gesichert. In diesem Kontext erfolgte weiterhin die kriminaltechnische Untersuchung von neun Fahrzeugen im TLKA.
Die Verhandlungsgruppe wurde im vergangenem Jahr sechs Mal eingesetzt. Damit ist ein Rückgang um die Hälfte zu verzeichnen. Die im Jahr 2014 absolvierten Einsatzmaßnahmen verteilen sich auf drei Einsätze zur Suizidintervention, einen Entführungsfall, eine Freiheitsberaubung sowie eine Bedrohungslage.
