Erlebt: Bürgerservice im Landratsamt
Sonntag, 25. Januar 2015, 12:03 Uhr
Karl-Heinz und Ruth Zicke sind Rentner. Langeweile haben sie nicht. Liebevoll kümmern sie sich um Haus, Hof und Garten. Im Laufe des Jahres sammelt sich Grünabfall an. Gegen Vorlage der Grünen Abfallkarte entsorgt ihn Karl-Heinz bei den Stadtwerken. Etwa 20 Mal im Jahr. Jetzt war der Vorrat an Karten verbraucht, weshalb sich das Ehepaar in das Bürger-Service-Zentrum begab. Was es da erlebte, schildert es gegenüber nnz...
#Bürger-Service-Zentrum. Notwendigkeit oder Geldverschwendung? Darüber lässt es sich nach wie vor trefflich streiten.
Nordhausen. Es war Montag, der 19 Januar. Gegen 15 Uhr betraten wir den Eingangsbereich des Landratsamtes in der Grimmelallee. Ein wohltemperierter, ansprechender Raum im Grünton empfing uns. Links und rechts ein Stehpult.
Besetzt mit netten Damen. Beide adrett gekleidet. Wir, zu dieser Zeit die einzigen Kunden, steuerten die links stehende Dame an und trugen unser Anliegen vor.
Gehen sie zur Kollegin rechts, tat diese kund. Die hatte eine Art Kasten vor sich stehen. Als sie hörte, was wir wollten, drückte sie einen Knopf. Eine Nummer kam zum Vorschein. Wir sollten uns erst einmal setzen. Nach einer Weile erschien auf der Anzeigentafel unsere Nummer. Sie verwies uns auf Platz 2.
Der befand sich hinter den besagten Stehpulten. Mit zwei oder drei weiteren Arbeitsplätzen. Zwei waren besetzt. Ebenfalls mit netten Frauen. Erneut trugen wir unser Anliegen vor. Datenabfrage. Danach sollten wir erst einmal bezahlen. Am Kassenautomat. Die Dame wies mit der Hand in besagter Richtung. Sie werde zwischenzeitlich die Karte ausfüllen. Nach etwa zehn Minuten hatten wir die Grüne Abfallkarte in der Hand. Und waren glücklich.
Karl-Heinz Zicke erinnert sich: "Vordem trug ich mein Anliegen der Frau in der 'Pförtnerloge' hinter der Eingangstür vor. Ein Zimmer wurde mir genannt. Ich bezahlte. Ruckzuck hatte ich das Gewünschte."
Kurt Frank
Autor: red#Bürger-Service-Zentrum. Notwendigkeit oder Geldverschwendung? Darüber lässt es sich nach wie vor trefflich streiten.
Nordhausen. Es war Montag, der 19 Januar. Gegen 15 Uhr betraten wir den Eingangsbereich des Landratsamtes in der Grimmelallee. Ein wohltemperierter, ansprechender Raum im Grünton empfing uns. Links und rechts ein Stehpult.
Besetzt mit netten Damen. Beide adrett gekleidet. Wir, zu dieser Zeit die einzigen Kunden, steuerten die links stehende Dame an und trugen unser Anliegen vor.
Gehen sie zur Kollegin rechts, tat diese kund. Die hatte eine Art Kasten vor sich stehen. Als sie hörte, was wir wollten, drückte sie einen Knopf. Eine Nummer kam zum Vorschein. Wir sollten uns erst einmal setzen. Nach einer Weile erschien auf der Anzeigentafel unsere Nummer. Sie verwies uns auf Platz 2.
Der befand sich hinter den besagten Stehpulten. Mit zwei oder drei weiteren Arbeitsplätzen. Zwei waren besetzt. Ebenfalls mit netten Frauen. Erneut trugen wir unser Anliegen vor. Datenabfrage. Danach sollten wir erst einmal bezahlen. Am Kassenautomat. Die Dame wies mit der Hand in besagter Richtung. Sie werde zwischenzeitlich die Karte ausfüllen. Nach etwa zehn Minuten hatten wir die Grüne Abfallkarte in der Hand. Und waren glücklich.
Karl-Heinz Zicke erinnert sich: "Vordem trug ich mein Anliegen der Frau in der 'Pförtnerloge' hinter der Eingangstür vor. Ein Zimmer wurde mir genannt. Ich bezahlte. Ruckzuck hatte ich das Gewünschte."
Kurt Frank

