Krematorium: Zukunft ungewiss
Freitag, 23. Januar 2015, 19:23 Uhr
Für die nächsten Sitzung des Nordhäuser Stadtrates soll eine Vorlage eingebracht werden, die die Zukunft des kommunalen Krematoriums auf dem Hauptfriedhof beinhaltet...
Inhalt der Vorlage: Das Krematorium, das nicht wirtschaftlich arbeiten soll, wird privatisiert. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Steffen Iffland, sollen Dezernentin Hannelore Haase und Bauamtsleiter Jens Kohlhause erläutert haben, dass ein Betreiber gesucht werde, der das Krematorium mietet oder pachtet.
Die Stadt sei nicht in der Lage, in den kommenden Jahren notwendige Investitionen vorzunehmen. Die seien jedoch Voraussetzung für eine wirtschaftliche Betreibung der Anlagen. Einen interessierten Betreiber soll es bereits geben, hört man. Der allerdings soll die Anlage noch nicht gesehen haben. Noch soll es keine Gespräche gegeben haben, doch man habe Hoffnung auf eine Lösung.
Für Steffen Iffland ist es außerordentlich wichtig, ein Krematorium für diese Stadt zu erhalten, um auch die Bestattungskosten stabil zu halten. Denn eine Kremierung außerhalb von Nordhausen führt zwangsläufig zur Kostensteigerung von Feuerbestattungen, da ja Transportkosten zum Beispiel hinzukommen.
Was bleibt, wenn sich kein Betreiber finden sollte? "Dann wird vermutlich noch in diesem Jahr das Krematorium geschlossen", sagt Iffland.
Autor: redInhalt der Vorlage: Das Krematorium, das nicht wirtschaftlich arbeiten soll, wird privatisiert. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Steffen Iffland, sollen Dezernentin Hannelore Haase und Bauamtsleiter Jens Kohlhause erläutert haben, dass ein Betreiber gesucht werde, der das Krematorium mietet oder pachtet.
Die Stadt sei nicht in der Lage, in den kommenden Jahren notwendige Investitionen vorzunehmen. Die seien jedoch Voraussetzung für eine wirtschaftliche Betreibung der Anlagen. Einen interessierten Betreiber soll es bereits geben, hört man. Der allerdings soll die Anlage noch nicht gesehen haben. Noch soll es keine Gespräche gegeben haben, doch man habe Hoffnung auf eine Lösung.
Für Steffen Iffland ist es außerordentlich wichtig, ein Krematorium für diese Stadt zu erhalten, um auch die Bestattungskosten stabil zu halten. Denn eine Kremierung außerhalb von Nordhausen führt zwangsläufig zur Kostensteigerung von Feuerbestattungen, da ja Transportkosten zum Beispiel hinzukommen.
Was bleibt, wenn sich kein Betreiber finden sollte? "Dann wird vermutlich noch in diesem Jahr das Krematorium geschlossen", sagt Iffland.
