Tagebuch wurde vorgestellt
Mittwoch, 19. Mai 2004, 17:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf 24 Seiten werden in einem Tagebuch die Reiseerlebnisse im Südharz beschrieben. Das Gute an diesem Tagebuch: Es ist keine persönliche Angelegenheit. Im Gegenteil: Die Eindrücke der Südharzreise werden öffentlich gemacht. Heute wurde das Tagebuch vorgestellt.
Tagebuch wurde vorgestellt (Foto: nnz)
Der Südharzer Tourismusverband wollte eine Imagebroschüre für den gesamten Landkreis herausgeben. Seit der Wende gab es dazu bereits mehrere Versuche, deren Qualität an dieser Stelle nicht bewertet werden soll. Jetzt ist ein Heft im A-4-Format auf den Markt gebracht worden, das es in sich hat.
Der Verband konnte für die Erstellung der Image-Broschüre die Agentur openeyes aus Weimar, den Nordhäuser Grafiker Axel Schumann und das Nordhäuser Druckhaus Rausch + Partner gewinnen. Das Ergebnis der Gemeinschaftsarbeit kann sich durchaus sehen lassen und soll auch gesehen werden. Wenn möglich 10.000 mal, denn so hoch ist die erste Auflage.
Inhaltlich wird dem interessierten Leser eine Reise durch den Landkreis Nordhausen angeboten, die in Form eines Tagebuchs aufgeschrieben wurde. Es ist eine Entdeckungsreise, die mit einem historischen Spaziergang in Nordhausen beginnt, zu einer Harzwanderung in Richtung Neustadt einlädt und nach einigen Seiten zunächst nach Nordhausen zurückkehrt. So wird hier unter anderem auf die Traditionen der Branntwein- und Kautabakherstellung verweisen.
Zwei Seiten sind der Kultur in Nordhausen vorbehalten, dann folgt ein Abstecher in die Goldene Aue, in die Hainleite und die Reise endet mit einer Einladung, die einmalige Gipskarstlandschaft zu entdecken.
Nicht nur der inhaltliche Anspruch beschreitet Neuland, auch die Gestaltung. Hier wurde ein einheitliches Layout der Seiten durchgehalten, und: Es wirkt nicht verkrampft. Die oberen zwei Drittel der Seiten sind dem Tagebuch und den Fotografien des imaginären Reisenden vorbehalten, das untere Drittel, auch von der Schriftart abgesetzt, vermittelt wichtige Hinweise. Da sind Einrichtungen, Museen, Gaststätten, Infozentren, Ansprechpartner und Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Region notiert.
Wie Regionalmanagerin Uta Hirselandt bei der Vorstellung heute sagte, soll die Broschüre vor allem bei Messen, Ausstellungen und überregionalen Veranstaltungen verteilt werden, doch auch in den Touristischen Informationszentralen ist zu haben. Außerhalb der Region werde sie zusammen mit dem im vergangenen Jahr herausgegebenen Gastgeberverzeichnis angeboten.
In diesem Jahr beschäftigen sich die Tourismusexperten noch mit der Herausgabe eines Reiseführers für behinderte Gäste für den Landkreis, auf der Warteliste steht ein Flyer zum künftigen Geopark und dann wird mit den Landkreisen Sangerhausen und Osterode am Harz ein Faltblatt zum Gipskarstwanderweg über 150 Kilometer erarbeitet.
Autor: nnz
Tagebuch wurde vorgestellt (Foto: nnz)
Der Südharzer Tourismusverband wollte eine Imagebroschüre für den gesamten Landkreis herausgeben. Seit der Wende gab es dazu bereits mehrere Versuche, deren Qualität an dieser Stelle nicht bewertet werden soll. Jetzt ist ein Heft im A-4-Format auf den Markt gebracht worden, das es in sich hat. Der Verband konnte für die Erstellung der Image-Broschüre die Agentur openeyes aus Weimar, den Nordhäuser Grafiker Axel Schumann und das Nordhäuser Druckhaus Rausch + Partner gewinnen. Das Ergebnis der Gemeinschaftsarbeit kann sich durchaus sehen lassen und soll auch gesehen werden. Wenn möglich 10.000 mal, denn so hoch ist die erste Auflage.
Inhaltlich wird dem interessierten Leser eine Reise durch den Landkreis Nordhausen angeboten, die in Form eines Tagebuchs aufgeschrieben wurde. Es ist eine Entdeckungsreise, die mit einem historischen Spaziergang in Nordhausen beginnt, zu einer Harzwanderung in Richtung Neustadt einlädt und nach einigen Seiten zunächst nach Nordhausen zurückkehrt. So wird hier unter anderem auf die Traditionen der Branntwein- und Kautabakherstellung verweisen.
Zwei Seiten sind der Kultur in Nordhausen vorbehalten, dann folgt ein Abstecher in die Goldene Aue, in die Hainleite und die Reise endet mit einer Einladung, die einmalige Gipskarstlandschaft zu entdecken.
Nicht nur der inhaltliche Anspruch beschreitet Neuland, auch die Gestaltung. Hier wurde ein einheitliches Layout der Seiten durchgehalten, und: Es wirkt nicht verkrampft. Die oberen zwei Drittel der Seiten sind dem Tagebuch und den Fotografien des imaginären Reisenden vorbehalten, das untere Drittel, auch von der Schriftart abgesetzt, vermittelt wichtige Hinweise. Da sind Einrichtungen, Museen, Gaststätten, Infozentren, Ansprechpartner und Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Region notiert.
Wie Regionalmanagerin Uta Hirselandt bei der Vorstellung heute sagte, soll die Broschüre vor allem bei Messen, Ausstellungen und überregionalen Veranstaltungen verteilt werden, doch auch in den Touristischen Informationszentralen ist zu haben. Außerhalb der Region werde sie zusammen mit dem im vergangenen Jahr herausgegebenen Gastgeberverzeichnis angeboten.
In diesem Jahr beschäftigen sich die Tourismusexperten noch mit der Herausgabe eines Reiseführers für behinderte Gäste für den Landkreis, auf der Warteliste steht ein Flyer zum künftigen Geopark und dann wird mit den Landkreisen Sangerhausen und Osterode am Harz ein Faltblatt zum Gipskarstwanderweg über 150 Kilometer erarbeitet.
