nnz-Kurznews: Verschwiegen und Müll
Mittwoch, 30. Mai 2001, 16:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Meldungen des Tages aus dem Landkreis Nordhausen. Von der nnz-Redaktion für Sie kurz und knapp zusammengefaßt. Die Kurznews werden ständig aktualisiert.
Das alltägliche Müll-Chaos in Nordhausen
Mehrfach wurde in Beratungen des Adenda-21-Forums auf die chaotischen Zustände an den Container-Stellplätzen in Nordhausen hingewiesen. Ein Beispiel dafür ist der Stellplatz an der Bleiche. Erst in den zurückliegenden Jahren ist der Platz hergerichtet und erweitert worden. Doch das alles hat wenig Veränderung geschafft. Wie nnz mehrfach beobachtete, sind es weniger die Haushalte, die derartige Zustände verursachen. Kaum sind die Behälter geleert und die unherliegenden Kartons eingesammelt, da kommen - vorwiegend in den Abendstunden - Transporter und fleißige Menschen packen ihren Abfall aus. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um Entsorgungspraktiken einiger Handwerksbetriebe und Gewerbetreibender - nicht unbedingt aus der unmittelbaren Umgebung - handelt. Denn welcher private Haushalt produziert soviel Verpackungsabfall, dass mit einer Lieferung bis zu zehn Tapetenkartons oder sechs Verpackungen von Videorekordern anfallen. Hier sind die ehrenamtlichen Umweltinspektoren gefragt. Die wiederum beklagen zunehmend die fehlende Unterstützung seitens der Nordhäuser Polizei. Das weiß auch Hans-Georg Backhaus vom Agenda-Büro des Landratsamtes. In den kommenden Tage will er den Kontakt zur Polizei herstellen und in einem Gespräch um Unterstützung bitten.
Ältestenrat des Stadtrates verordnet sich Verschwiegenheit
Da war nichts zu erfahren, was in der mehr als dreistündigen Beratung des Ältestenrates diskutiert wurde. Also: Friede, Freude, Eierkuchen - das zumindest drängt sich auf. nnz versuchte mehrfach, eine Stellungnahme zu erhalten, keine Antwort. Keine Antwort auf eine Unterredung, die gewählte Stadträte führten. Keine Antwort für die Wähler. Keine Antwort auf ein Thema, das Tage und Wochen zuvor in vielen Statements im nnz-Forum behandelt wurde. Um Meinungen und Selbst-Darstellungen der Gewählten zu verbreiten, dazu sind die sonst oft gescholtenen Medien die wohl angenehmste und beliebteste Plattform. Keine Antwort auf einen Vorgang, der in einem Infoblatt ausgelöst und dann in aller Öffentlichkeit vorgetragen wurde. Keine Antwort ist eben auch eine Antwort - meint die nnz-Redaktion.
Autor: nnzDas alltägliche Müll-Chaos in Nordhausen
Mehrfach wurde in Beratungen des Adenda-21-Forums auf die chaotischen Zustände an den Container-Stellplätzen in Nordhausen hingewiesen. Ein Beispiel dafür ist der Stellplatz an der Bleiche. Erst in den zurückliegenden Jahren ist der Platz hergerichtet und erweitert worden. Doch das alles hat wenig Veränderung geschafft. Wie nnz mehrfach beobachtete, sind es weniger die Haushalte, die derartige Zustände verursachen. Kaum sind die Behälter geleert und die unherliegenden Kartons eingesammelt, da kommen - vorwiegend in den Abendstunden - Transporter und fleißige Menschen packen ihren Abfall aus. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um Entsorgungspraktiken einiger Handwerksbetriebe und Gewerbetreibender - nicht unbedingt aus der unmittelbaren Umgebung - handelt. Denn welcher private Haushalt produziert soviel Verpackungsabfall, dass mit einer Lieferung bis zu zehn Tapetenkartons oder sechs Verpackungen von Videorekordern anfallen. Hier sind die ehrenamtlichen Umweltinspektoren gefragt. Die wiederum beklagen zunehmend die fehlende Unterstützung seitens der Nordhäuser Polizei. Das weiß auch Hans-Georg Backhaus vom Agenda-Büro des Landratsamtes. In den kommenden Tage will er den Kontakt zur Polizei herstellen und in einem Gespräch um Unterstützung bitten.Ältestenrat des Stadtrates verordnet sich Verschwiegenheit
Da war nichts zu erfahren, was in der mehr als dreistündigen Beratung des Ältestenrates diskutiert wurde. Also: Friede, Freude, Eierkuchen - das zumindest drängt sich auf. nnz versuchte mehrfach, eine Stellungnahme zu erhalten, keine Antwort. Keine Antwort auf eine Unterredung, die gewählte Stadträte führten. Keine Antwort für die Wähler. Keine Antwort auf ein Thema, das Tage und Wochen zuvor in vielen Statements im nnz-Forum behandelt wurde. Um Meinungen und Selbst-Darstellungen der Gewählten zu verbreiten, dazu sind die sonst oft gescholtenen Medien die wohl angenehmste und beliebteste Plattform. Keine Antwort auf einen Vorgang, der in einem Infoblatt ausgelöst und dann in aller Öffentlichkeit vorgetragen wurde. Keine Antwort ist eben auch eine Antwort - meint die nnz-Redaktion.
