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Untersütztung durch den THW

Donnerstag, 08. Januar 2015, 10:37 Uhr
Die großen Blauen Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks könnten bald öfter in Nordhausen und Umgebung zu sehen sein. Gerade bei technisch aufwändigen Einsätzen könnten die Kräfte des THW die Feuerwehren vor Ort unterstützen, eine enge Kooperation würde geprüft, hieß es heute aus dem Rathaus...

„Das Technische Hilfswerk könnte eine gute Unterstützung für unsere Feuerwehren sein. Es ist im Sinne der Sicherheit für unsere Stadt, wenn die Partnerschaft zwischen unserer Feuerwehr und dem THW vertieft und das THW insbesondere bei Großgefahrenlagen eng in die Einsatzroutine eingebunden wird. Ich werde den zuständigen Bürgermeister Matthias Jendricke und den Leiter unserer Berufsfeuerwehr beauftragen, zu prüfen, wie eine solche engere Kooperation umgesetzt wird“.

Das sagte jetzt Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh bei seinem Arbeitstreffen mit Robert Klingebiel, dem THW-Ortsbeauftragten Nordhausen. Das Treffen fand auf dem THW-Gelände in Nordhausens Ortsteil Hesserode statt.

Klingebiel sagte, insbesondere bei aufwändigen Einsätzen zur technischen Hilfeleistung zum Beispiel bei Starkregen, Hochwassergefahr, Sturm oder Blindgängerfunden, könnte sich das THW in die Einsatzkette der Berufsfeuerwehr einordnen. Das THW habe die entsprechende hochwertige und schwere Technik und auch das qualifizierte Personal.

„Mit unserer Hilfe könnten wir besonders bei langwierigen Hilfeleistungs-Einsätzen die Berufsfeuerwehr entlasten, die nach Beendigung des Haupteinsatzgeschehens wieder schnell ins Objekt zurückkehren kann und für den nächsten Einsatz in vollem Umfang zur Verfügung steht. Dies könnte auf lange Sicht auch allen Beteiligten Kosten sparen“, so Klingebiel. Da es eine inzwischen überarbeitete Kostenregelung für die Einsätze des THW gebe, sei die Abrechnung der Einsätze kein Problem mehr.
Autor: red

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