Forum: Sanktionen
Dienstag, 23. Dezember 2014, 13:27 Uhr
Sanktionen gegen Russland treffen mit aller Härte den Mittelstand, so ein Leser ...
Die Meldungen häufen sich, dass die Sanktionen gegen Russland vor allem auch den Mittelstand treffen. Jene, die sich auf dem russuschen Markt gute Geschäfte erschlossen haben, werden immer härter von den Wirkungen der Sanktionen betroffen.
Kurzarbeit, Entlassungen und eventuelle Betriebsschließungen sind längst keine Einzelerscheinung. Derweil droht die Kanzlerin mit weiteren Sanktionen. Gut, dass sie und die Europäer nicht der Forderung Obamas nach weiteren Verschärfungen der Sanktionen im Eilschritt folgen und es bei Androhungen lassen.
Es bleibt dennoch, dass diese unsinnigen Sanktionen die Lage nur weiter zuspitzen und in Deutschland enorme Wirkungen hinterlassen. Es bleibt die ernsthafte Frage, welche Interessen hier tatsächlich bedient werden. Sanktionen und militärische Antworten auf die bestehende Krise, im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Ukraine, sind eindeutig die falschen Antworten einer Lösung.
Russland sucht sich längst neue Märkte im asiatischen Raum. Die USA sind von den Sanktionen nicht betroffen und werden mit dem Freihandelsabkommen noch stärker in den europäischen Markt stoßen. Ein destabilisiertes Russland wäre eine Katastrophe. Ist das etwa gewollt? Ich glaube kaum, dass die Kanzlerin an einer solchen Entwicklung Interesse hat, aber dennoch nicht in entsprechender Konsequenz dem Druck von Obama europäische Interessen entgegensetzt. Europa und Russland, oder auch umgekehrt, müssen aufeinander zu gehen.
Es geht nur mit und nicht gegen Russland! Mit Fäusten kann man keine Hände reichen. Dabei wäre es gut, wenn die "Partner" der Ukraine, selbigen endlich mäßigende Worte "verordnen" würden.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Die Meldungen häufen sich, dass die Sanktionen gegen Russland vor allem auch den Mittelstand treffen. Jene, die sich auf dem russuschen Markt gute Geschäfte erschlossen haben, werden immer härter von den Wirkungen der Sanktionen betroffen.
Kurzarbeit, Entlassungen und eventuelle Betriebsschließungen sind längst keine Einzelerscheinung. Derweil droht die Kanzlerin mit weiteren Sanktionen. Gut, dass sie und die Europäer nicht der Forderung Obamas nach weiteren Verschärfungen der Sanktionen im Eilschritt folgen und es bei Androhungen lassen.
Es bleibt dennoch, dass diese unsinnigen Sanktionen die Lage nur weiter zuspitzen und in Deutschland enorme Wirkungen hinterlassen. Es bleibt die ernsthafte Frage, welche Interessen hier tatsächlich bedient werden. Sanktionen und militärische Antworten auf die bestehende Krise, im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Ukraine, sind eindeutig die falschen Antworten einer Lösung.
Russland sucht sich längst neue Märkte im asiatischen Raum. Die USA sind von den Sanktionen nicht betroffen und werden mit dem Freihandelsabkommen noch stärker in den europäischen Markt stoßen. Ein destabilisiertes Russland wäre eine Katastrophe. Ist das etwa gewollt? Ich glaube kaum, dass die Kanzlerin an einer solchen Entwicklung Interesse hat, aber dennoch nicht in entsprechender Konsequenz dem Druck von Obama europäische Interessen entgegensetzt. Europa und Russland, oder auch umgekehrt, müssen aufeinander zu gehen.
Es geht nur mit und nicht gegen Russland! Mit Fäusten kann man keine Hände reichen. Dabei wäre es gut, wenn die "Partner" der Ukraine, selbigen endlich mäßigende Worte "verordnen" würden.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
